| Baufinanzierung | Jörg Weisenberger

Günstiges Baudar­lehen für Ihre Finan­zierung

Ein Baudarlehen ebnet Ihnen den Weg zum Eigenheim. Die Finanzierung einer Immobilie über ein Darlehen ermöglicht es Ihnen, die hohen Kosten für den Bau eines Hauses stemmen zu können. Baudarlehen hat häufig eine Laufzeit von mehreren Jahrzehnten. Die Entscheidung für das passende Angebot sollte daher auf keinen Fall voreilig getroffen werden.

Eine professionelle Beratung von Hüttig & Rompf hilft Ihnen dabei, die Finanzierungsvariante zu finden, die am besten zu Ihrer individuellen Situation passt. Wir vermitteln Baudarlehen zu Top-Konditionen. Damit Sie sich bereits vor der persönlichen Beratung informieren können, haben wir die wichtigsten Fakten zum Thema Baudarlehen für Sie zusammengefasst. Zinsniveau, Tilgungssatz und Annuitäten sind Fremdwörter für Sie? Wir klären Sie auf. 

 

Woraus setzt sich das Baudarlehen zusammen?
Die wenigsten können eine Immobilie vollständig über ihr Eigenkapital finanzieren und sind daher auf Fremdkapital angewiesen. Dies erhalten sie im Rahmen eines Baudarlehens von der Bank. Für das Ausleihen des Geldes von der Bank erhebt das Kreditinstitut eine Gebühr in Form der Bauzinsen. Ein Baudarlehen beziehungsweise eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung gibt es mit verschiedenen Modalitäten. Im Kern setzen sich die Darlehen aber alle aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Zins
  • Tilgung

Was es mit den einzelnen Bestandteilen auf sich hat, wie sich daraus die monatliche Rate ergibt und welche weiteren Begriffe im Zusammenhang mit einem Baudarlehen relevant sind, erfahren Sie im folgenden.

 

Zins
Der Zins ist die Gebühr, die die Bank für den Verleih des Geldes berechnet. Jeden Monat ist ein prozentualer Anteil des Baudarlehens an das Kreditinstitut zu zahlen, zusätzlich zur Rückzahlung des Kredits in Form der Tilgung.

Die Höhe der Zinsen orientiert sich zum einen an Marktfaktoren wie dem aktuellen Leitzins der EZB oder der Inflation und zum anderen an Ihrer individuellen Situation. Faktoren wie Ihr verfügbares Eigenkapital, Ihr Einkommen oder andere Sicherheiten werden von den Banken bei jedem Kreditnehmer individuell bewertet und in Abhängigkeit von der Bewertung wird der Zinssatz festgesetzt.

 

Tilgung
Die Tilgung ist die Rückzahlung des Kredits an die Bank. Als Tilgungssatz ist der prozentuale Anteil vom gesamten Baudarlehen zu verstehen, der monatlich in Form der Tilgung zurückgezahlt wird. Neben den Zinsen hat der Tilgungssatz einen bedeutenden Einfluss auf die Höhe der Finanzierungskosten.

Der im Finanzierungsvertrag festgelegte Tilgungssatz hat außerdem auch einen Einfluss auf den individuellen Zinssatz. Je höher der Tilgungssatz angesetzt wird, desto größer ist der Anteil des Baudarlehens, welcher monatlich zurückgezahlt wird und desto schneller erhält die Bank infolgedessen ihr Geld zurück. Eine hohe monatliche Tilgung führt daher zu niedrigeren Zinsen.

 

Monatliche Rate
Die monatliche Rate ist der Betrag, den Sie als Kreditnehmer pro Monat an die Bank zahlen. Berechnungsgrundlage für die Rate sind der Zinssatz, die Tilgung und der Darlehensbetrag.

Rate = Baudarlehen x (Zins + Tilgung)/ 1.200

Nutzen Sie jetzt den praktischen Annuitätenrechner, um mithilfe des Tilgungsplans einen Überblick über die monatlichen Raten im Verlauf der Finanzierung zu erhalten. 

Gut zu wissen: Wenn Sie einen Tilgungsplan aufstellen wollen, ist häufig von der “anfänglichen Tilgung” die Rede. Dies liegt daran, dass die Anteile von Zins und Tilgung an der monatlichen Rate über den Verlauf der Finanzierung häufig nicht konstant sind. In vielen Darlehens-Varianten werden die Zinsen immer in Abhängigkeit von der Restschuld berechnet. Da die Restschuld mit der Tilgung des Baudarlehens sinkt, ändern sich auch die Anteile von Tilgungsleistung und Zinszahlung, verglichen mit der anfänglichen Tilgung. 

 

Baudarlehen – diese Begriffe sollten Sie außerdem kennen
Das Thema der Baufinanzierung ist sehr komplex und bei der Beantragung eines Kredits gilt es vieles zu beachten. Damit Sie sich optimal auf ein persönliches Beratungsgespräch mit unseren Baufinanzierungsexperten vorbereiten können, haben wir weitere wichtige Begriffe rund um das Baudarlehen für Sie erklärt:

  • Zinsbindung: Die Sollzinsbindung beschreibt den Zeitraum, für welchen die Höhe der Zinsen festgeschrieben ist. Innerhalb dieses Zeitraums kann die Bank, selbst bei Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus, die Zinsen nicht erhöhen. Andererseits haben Sie auch keine Aussichten auf eine Senkung der Zinsen, sollte das Zinsniveau innerhalb der Sollzinsbindung sinken. Grundsätzlich gilt, in Niedrigzinsphasen sollte eine möglichst lange Zinsbindung vereinbart werden, um lange von der günstigen Konditionen zu profitieren. Bei hohen Zinsen kann es sinnvoll sein, eine kurze Zinsbindungsfrist zu vereinbaren, um schneller die Chance auf eine günstigere Anschlussfinanzierung zu erhalten.
     
  • Sondertilgung: Sondertilgungen sind Teilrückzahlungen, die außerhalb der regulären monatlichen Raten erfolgen. Damit kann die Restschuld kurzfristig und schnell verringert werden, wenn beispielsweise ein Gehaltsbonus ausgezahlt wird oder ein Erbe ansteht. Sondertilgungsoptionen müssen im Finanzierungsvertrag festgehalten werden und stehen unter Umständen in Verbindung mit einem Zinsaufschlag für die zusätzliche Flexibilität.
     
  • Eigenkapital: Die eigenen Ersparnisse, die zur Finanzierung einer Immobilie genutzt werden können, zählen als Eigenkapital. Ein hoher Eigenkapitalanteil bei der Finanzierung sichert Ihnen außerdem günstige Zinsen. Was viele nicht wissen: zum Eigenkapital zählen auch Posten wie Immobilien oder Grundstücksbesitz und die Auflösung einer Lebensversicherung. Um sich gute Konditionen bei der Finanzierung zu sichern, sollten Sie versuchen, möglichst viel Eigenkapital geltend zu machen, denn das Eigenkapital wird von den kreditgebenden Instituten als Sicherheit angesehen. 

Je größer der Fremdkapitalanteil ist, also je größer der Anteil ist, den Sie von der Bank ausleihen müssen, desto mehr wird die Bank sich finanziell absichern wollen. Dies erfolgt dann mittels höherer Zinssätze, was höhere Finanzierungskosten für Sie bedeutet.

 

Baudarlehen: Diese Kreditarten gibt es
Je nach individueller Situation eignen sich verschiedene Kreditarten am besten für Sie. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Arten von Baudarlehen:

AnnuitätendarlehenVolltilgerdarlehenFestdarlehen
 
  • Konstante monatliche Raten
  • Anteile von Zinszahlung und Tilgungsleistung verändern sich mit Begleichung der Restschuld
  • Planungssicherheit dank gleichbleibender Rate
  • Häufig weniger flexibel
 
 
  • Keine Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung dank vollständiger Tilgung
  • Lange Zinsbindungsfristen
  • Kein Risiko einer teuren Anschlussfinanzierung
  • Höhere Zinsen bei langer Zinsbindungsfrist
  • Höhere Raten bei vollständiger Tilgung
 
 
  • Monatliche Raten während der Laufzeit enthalten nur die Zinszahlungen
  • Endfällige Tilgung des gesamten Betrags
  • Geringe Belastung über die Laufzeit der Finanzierung
  • Hohe Zinssätze
 

 

Wie finden Sie die passende Anschlussfinanzierung für Ihr Baudarlehen?
Sie haben bereits eine Finanzierung für Ihre Immobilie erhalten, aber die Sollzinsbindung läuft bald ab? Oder Sie sind unzufrieden mit den derzeitigen Konditionen für Ihr Baudarlehen und möchten es an einen anderen Kreditgeber übertragen? Hüttig & Rompf hilft Ihnen dabei, die passende Anschlussfinanzierung mit günstigen Konditionen zu finden.

Bei einer Anschlussfinanzierung gilt es vieles zu beachten:

  • Welche Sollzinsbindung ist unter Berücksichtigung des aktuellen Zinsniveaus empfehlenswert? 
  • Welche Kreditart möchten Sie abschließen? 
  • Benötigen Sie Sondertilgungsrechte? 
  • Bleiben Sie bei Ihrem derzeitigen Kreditinstitut oder ist es sinnvoll zu wechseln?

 

Professionelle Beratung von Hüttig & Rompf
Die Baufinanzierungsexperten von Hüttig & Rompf helfen Ihnen, ein passendes Angebot für ein Baudarlehen zu finden. Vereinbaren Sie jetzt ein Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. 
 

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