Welche KfW-Förder­mittel gibt es?

Bezieht man Fördermittel der staatlichen KfW Bankengruppe in die Baufinanzierung mit ein, lässt sich viel Geld sparen. Wir erklären Ihnen, welche Arten von Fördermittel die Bank vergibt.

Die staatliche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet allen Immobilienkäufern Unterstützung für die verschiedensten Projekte: Baufinanzierung, Immobilienerwerb, Renovierung, energetische Erneuerung, altersgerechter Umbau und vieles mehr. Die Förderung erfolgt meist in Form zinsgünstiger Darlehen oder Zuschüssen. Gerade für energieeffiziente Neu- und Umbauten sowie die regenerative Energieversorgung sind die Vergünstigungen besonders attraktiv.   

Für Neubauten gibt es den Orientierungsmaßstab des KfW Effizienzhaus-Standards. Als Mindestanforderung  gilt dabei das sogenannte KfW Effizienzhaus 100. Benötigt eine Immobilie weniger Energie, ist eine Förderung möglich. Ein förderfähiges KfW Effizienzhaus 55 würde beispielsweise 45 % weniger Energie als der Standard verbrauchen. Auch der Kauf einer energieeffizienten Immobilie kann gefördert werden, beispielsweise über das Programm Energieefizient Bauen. 

Das KfW-Wohneigentumsprogramm wiederum eignet sich zum Beispiel für Familien, die eine Immobilie kaufen oder bauen und diese anschließend selbst nutzen. Zinsgünstige Sanierungskredite sind ebenfalls abrufbar, wenn die Immobilie saniert werden soll, um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen. Selbst wer barrierereduzierend und einbruchsichernd umbauen oder eine umgebaute Immobilie kaufen möchte, sollte einen KfW Förderkredit ins Auge fassen.   

Die Fördermittel vergibt die KfW allerdings nicht direkt an den Antragsteller, sondern schüttet sie über die finanzierende Bank aus. Da der „Förderdschungel“ mitunter sehr unübersichtlich sein kann und es zahlreiche Anforderungen, Sonderfälle und einzuhaltende Fristen gibt, sollten sich Bauwillige und Käufer auf jeden Fall von einem Finanzierungsexperten beraten lassen.