Was ist eine Zwischen­fi­nan­zierung?

Eine Zwischenfinanzierung dient innerhalb einer Baufinanzierung immer zur Überbrückung. Das heißt, Kapital ist zwar perspektivisch verfügbar, aber eben noch nicht zum benötigten Zeitpunkt.

Eine Zwischenfinanzierung kann zum Beispiel nötig sein, wenn eine Immobilie verkauft werden soll, um eine andere zu kaufen. Und zwar dann, wenn die neue Immobilie bereits bezahlt werden muss, bevor der Erlös aus der bestehenden Immobilie verfügbar ist. Um diesen Zeitraum zu überbrücken, kann eine Zwischenfinanzierung abgeschlossen werden. 

Das gleiche gilt bei der Erstfinanzierung, wenn das Eigenkapital erst in naher Zukunft verfügbar sein wird, beispielsweise, wenn eine Versicherung erst in Kürze ausgezahlt wird. Auch beim Einsatz eines Bausparvertrages ist häufig eine Zwischenfinanzierung notwendig. Dies liegt daran, dass bei Abschluss des Bausparvertrages nur schwer abzuschätzen ist, wann das angesparte Guthaben verfügbar ist. Erfolgt die Zuteilung später als kalkuliert, muss die Zwischenfinanzierung entsprechend ausgedehnt werden.  

Eine Zwischenfinanzierung kann für bis zu 24 Monate und in der Höhe der Summe abgeschlossen werden, die durch den Kapitalzufluss erwartet wird. Das Darlehen wird auf einen Schlag getilgt, sobald die Summe verfügbar ist.