20. Juli 2016 Immobilienkauf Benjamin Papo

Wohnungsmarktbericht: Mittelgroße Städte zunehmend interessant

München, Frankfurt und Berlin sind als boomende Städte jedem bekannt. Aber an welchen Standorten ist die Nachfrage ebenfalls groß? Das zeigt der Wohnungsmarktbericht von Vonovia und CBRE. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

Was haben Leipzig, Kiel und Braunschweig gemeinsam? Sie gehören zu den sogenannten B- und C-Standorten – und haben Potential. Denn abgesehen von den Top-Standorten werden diese mittelgroßen Städte zunehmend attraktiv. Das ist die wichtigste Erkenntnis des Wohnungsmarktberichts von Vonovia und CBRE.

Grund für das steigende Interesse ist die ungebrochen hohe Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern. Deshalb weichen in diese Städte nicht nur Investoren, sondern auch langfristig orientierte Nutzer aus. Die Folge: Der Wettbewerb nimmt zu.

Neben dieser Erkenntnis liefert der Bericht weitere interessante Informationen zum Wohnungsmarkt deutscher Städte. Dafür teilt er die 29 größten Standorte nach sozioökonomischen und wohnungsmarktspezifischen Merkmalen in fünf Gruppen ein.

Top-Standorte

Unter die „Top-Standorte“ fallen zum Beispiel Frankfurt am Main, Hamburg und München. Als Finanz-, Handels- oder Industriezentren zeichnen sie sich durch ein hohes Miet- und Kaufpreisniveau aus. Daher ist der Wohnungsmarkt entsprechend eng.

Die Dynamischen und die Traditionellen

Die „dynamischen“ Standorte, wie Berlin und Dresden, sind verstärkt in den Fokus von Investoren gerückt. Entsprechend ist der Leerstand in diesen Städten gering oder sinkt deutlich. Für Wohnungen besteht ein Nachfrageüberhang. Ebenso in den „traditionell nachgefragten Standorten mittlerer Größe“, zu denen auch Augsburg, Mainz, Nürnberg oder Freiburg zählen. Hier wird der Wohnungsmarkt ähnlich eingeschätzt.

Good Performer

Etwas anders ist die Lage zum Beispiel in Erfurt, Hannover, Kiel oder Lübeck. Diese sogenannten „Good Performer“ stechen durch steigende Angebotsmieten und Kaufpreise für Wohnungen hervor. Der Leerstand liegt dabei unter zwei bis drei Prozent.

„Strukturwandler“ und „Trendumkehrer“
„Strukturwandler“ und „Trendumkehrer“ sind Städte wie Bremen, Dortmund, Duisburg, Magdeburg, Essen oder Rostock. Hier ist der Wohnungsmarkt von moderaten bis unterdurchschnittlichen Miet- und Kaufpreisen geprägt. Der Wohnungsleerstand ist teilweise deutlich rückläufig.

Ob „Top-Standort“, „Good Performer“ oder „Strukturwandler“: Ganz gleich, welche Städte zu Ihrem Portfolio zählen, Hüttig & Rompf berät Ihre Kunden deutschlandweit zur passenden Baufinanzierung. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Standorte:

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