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Leibniz-Institut: Ausgleich zwischen Stadt und Land?

Dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern bisher einigermaßen gut durch die Corona-Krise gekommen ist, dieser Eindruck verfestigt sich zunehmend auch bei Wissenschaftlern.

Der Immobilienmarkt beispielsweise hat durch den Lockdown preislich bisher keine Einbußen zu verzeichnen. Diesen Eindruck teilt auch das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. Sandra Schaffner, Ökonomin und Mitarbeiterin des Instituts, sieht die Lage vorsichtig optimistisch: „Grundsätzlich gilt: Verglichen mit anderen Ländern kommt Deutschland – nach heutiger Einschätzung – relativ gut aus der Krise“. Bei allen Verwerfungen sieht sie auch Potential für positive Effekte: So glaubt die Ökonomin, dass sich die in den letzten Jahren stark gegenläufige Preisentwicklung bei Immobilien in der Stadt und auf dem Land wieder angleichen könnte. Aus Ihrer Sicht haben die Städte viele Ihrer Vorteile eingebüßt – schließlich sei ein Lockdown in einem Haus mit eigenem Garten leichter auszuhalten als in einer Stadtwohnung. Dies könnte in der Konsequenz dazu führen, dass die Flucht vom Land in die Städte gebremst wird, so Frau Schaffner.

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