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Deutsche Bank Ausblick Immobi­li­en­markt

Keine Frage, auch Deutschland wird im Zuge der Corona-Krise gesamtvolkswirtschaftlich mit einer Rezession zu kämpfen haben, die sich in etlichen Branchen bereits durch Auftragsrückgänge und dadurch bedingt auch Freistellungen zeigt. Doch die Experten der Deutsche Bank Research sehen darin nur eine temporäre Belastung für die deutsche Wirtschaft. Vor allem im Bereich des Immobilienmarktes.

Ihrer Einschätzung nach pausiert der Haus- und Wohnungspreiszyklus nur, er endet nicht. Sie stützen sich dabei auf eine bundesweite Marktbeobachtung, die zeigt, dass die Nachfrage nach Eigentum nur wenig nachgab, die Preise sogar weiter anzogen. Die Nachfrage bleibt also groß, genauso wie der Mangel an Angeboten. Weiter sehen die Experten für den Immobilienmarkt in der Krise auch eine Chance. Immerhin bieten Immobilien Sicherheiten, die andere Anlagemittel nicht oder nur in geringem Maße bieten. Zudem wird die anhaltend lockere Geldpolitik der EZB die Hypothekenzinsen niedrig halten.

Die Corona-Krise also nicht mehr also nur eine „Delle”? Nein, denn dafür waren die Einbrüche in Bezug auf die Gesamtheit der Volkswirtschaft zu stark, in Teilen sogar verheerend. Doch die Studie der Deutschen Bank Research macht Mut, gilt die Bau- und Immobilienbranche doch als verlässliches Trendbarometer in Bezug auf die Konjunktur eines Landes.

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