| Allgemeines , Baufinanzierung , Immobilienkauf | Philipp Burk

Check­liste Bankun­ter­lagen - Welche Unter­lagen braucht die Bank für die Finan­zierung?

Seien wir ehrlich: Eine Baufinanzierung bedeutet eine Menge Papierkram. Deshalb ist es auch so wichtig, sich persönlich beraten zu lassen – zum Beispiel von den Finanzierungsexpertinnen und -experten von Hüttig und Rompf. Denn die wissen genau, welche Unterlagen die Bank braucht, um Ihre Finanzierungsanfrage vollständig bearbeiten zu können. Damit Sie Zeit und Nerven sparen. Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Unterlagen das sind.

Lassen Sie uns kurz klären, warum die Bank eigentlich all diese Unterlagen von Ihnen braucht: In den allermeisten Fällen kennt die Bank weder Sie noch die Immobilie. Beides möchte sie also in kurzer Zeit so gut wie möglich kennenlernen, bevor sie ihr Geld verleiht. Und dieses Kennenlernen basiert hauptsächlich auf Zahlen, Daten und Fakten. Hinzu kommt, dass die Bank seit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie 2016 dazu verpflichtet ist, diverse Unterlagen einzufordern, um die Nachhaltigkeit und die Machbarkeit der Finanzierung zu gewährleisten. 

Persönliche Unterlagen 

Am wichtigsten sind Ihre persönlichen Unterlagen, mit deren Hilfe die Bank erkennt, dass Sie auch der- oder diejenige sind, der die Finanzierung beantragt und dies nicht für einen Dritten macht. Hierzu gehören zum Beispiel die Kopie Ihres Personalausweises sowie eine Selbstauskunft. Diese füllen Sie gemeinsam mit Ihrem Berater oder Ihrer Beraterin von Hüttig & Rompf aus. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie die Richtigkeit der Angaben und geben der Bank die Erlaubnis, Auskünfte über Sie bei der SCHUFA einzuholen.

Einnahmen / Ausgaben 

In der Rubrik Einnahmen und Ausgaben geht es um Ihre finanzielle Situation, d.h. um Ihre Bonität oder Kreditwürdigkeit. Damit ist die Fähigkeit und die Bereitschaft einer Person gemeint, aufgenommene Schulden wieder zurückzuzahlen. Die Bonität ist die Grundvoraussetzung für eine Kreditbewilligung. Um sie zu überprüfen, verlangen Banken Auskunft über Ihre Einkommens- und Vermögenssituation. 

Hierzu gehören Ihre letzten drei Gehaltsrechnungen oder ein aktueller Rentenbescheid, Ihr letzter verfügbarer Einkommensteuerbescheid sowie Ihre Gehaltsabrechnung vom Dezember des Vorjahres bzw. Ihre Lohnsteuerkarte. 

Arbeiten Sie selbständig oder freiberuflich, benötigt die Bank die Einkommenssteuerbescheide der beiden letzten Jahre, Ihre aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung sowie – je nach Rechtsform – Ihre Bilanzen oder Einnahme-Überschuss-Rechnungen der letzten drei Jahre. 

Beziehen Sie Einkünfte aus Mieten und Immobilienvermögen, müssen auch diese hier angegeben werden – genauso wie sonstige Einkünfte und Ausgaben wie Unterhaltszahlungen oder bestehende Privatkredite. 

Objektunterlagen 

Bei den Objektunterlagen sind die aktuellen Grundbuchauszüge besonders wichtig. Sie ermöglichen der Bank, sowohl derzeitige Eigentumsrechte zu erkennen als auch aktuelle Forderungen, die eventuell auf dem Grundstück lasten. Außerdem sind eine Baubeschreibung, ein amtlicher Lageplan, aktuelle Digitalfotos vom Objekt und – falls bereits vorhanden – der Kaufvertrag bzw. Kaufvertragsentwurf einzureichen. 

Möchten Sie eine Eigentumswohnung kaufen, benötigt die Bank einen Wohnungsgrundriss und eine Wohnflächenberechnung – damit ist die Summe der Wohnfläche aller einzelnen Räume gemeint. Wichtig ist auch die Teilungserklärung inklusive aller Änderungen – aus ihr wird ersichtlich, wie sich die einzelnen Wohneinheiten im Haus aufteilen. 

Auch bei Häusern ist eine Wohn- und Nutzflächenberechnung einzureichen. Außerdem die Berechnung des umbauten Raumes sowie Grundriss-, Schnitt- und Ansichtszeichnungen. Alle Objektunterlagen bekommen Sie vom Makler oder Bauträger. Und wenn Sie mit den Beraterinnen und -beratern von Hüttig und Rompf zusammenarbeiten, kümmern die sich gerne darum, genauso wie zum Beispiel um die Wohnflächenberechnung, falls es keine gibt. 

Sonstige Unterlagen 

Hier geht es hauptsächlich darum, dass Sie Ihr Vermögen nachweisen – sprich das Eigenkapital, das Sie in die Finanzierung einbringen. Das kann zum Beispiel in Form von Konto- und Depotauszügen oder einer Schenkungsbestätigung mit Kontoauszug erfolgen. Ein eventuell vorhandenes Bausparguthaben, Rückkaufwerte, Wertpapier-Fonds oder eine Kapital-Lebensversicherung würden Sie hier ebenfalls angeben. 

Alles in allem können das also ganz schön viele Unterlagen werden. Aber keine Sorge: Die Finanzierungsberaterinnen und Finanzierungsberater von Hüttig und Rompf nehmen Ihnen eine Menge Arbeit ab. Sie helfen Ihnen beim Zusammenstellen der Unterlagen und sprechen sich zum Beispiel mit der oder dem Makler(in) wegen der Objektunterlagen ab. Außerdem müssen Sie die Unterlagen nur ein einziges Mal bei Hüttig und Rompf einreichen, und die Beraterinnen und Berater fragen dann eine Vielzahl an Banken für Sie an. Das ist doch mal eine Top-Ersparnis bei Zeit und Aufwand! Anhand Ihrer Unterlagen wird sich die Bank dann ein Bild von Ihnen und Ihrer Wunsch-Immobilie machen. Und Ihnen in Zusammenarbeit mit Ihrem Finanzierungsberater oder Ihrer Finanzierungsberaterin ein Finanzierungsangebot unterbreiten. 

Wir haben für Sie zu dem Thema auch ein Video auf unserem YouTube Kanal "Baufinanzierung leicht gemacht" gedreht. Schauen Sie gerne mal rein:

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