| Allgemeines , Baufinanzierung , Immobilienkauf | Philipp Burk

Chancen, Risiken und Kosten beim Immobi­li­enkauf

Vor der Finanzierung einer Immobilie stehen viele Fragen im Raum: Lohnt sich eine Immobilie? Mit welchen Kosten muss man rechnen? Sollte man eine Wohnung kaufen oder lieber mieten?

Wir Vergleichen den Immobilienkauf und die Mietwohnung und geben Ihnen ein kurzes Rechenbeispiel für die Immobilienfinanzierung.

Ist eine Immobilie das Richtige? 
Vor dem Kauf einer Immobilie kann man sich folgende Fragen stellen: Kann man sich vorstellen für längere Zeit an einem Ort zu leben? Empfindet man es als Freiheitsgefühl sich gestalterisch in einer Wohnung auszutoben? Möchte man seinen Kindern etwas Werthaltiges hinterlassen? 
 
Der Kauf einer Immobilie bringt einige Vorteile mit. Wer selbst in die Immobilie einzieht spart die monatliche Miete an den Vermieter und investiert durch die monatliche Zahlung in die Altersvorsorge. Am Ende der Finanzierung befindet sich die Immobilie im Besitz des Käufers und kann meist gewinnbringend wieder verkauft werden. 
Gegenüber Aktien, Edelmetallen oder anderen Anlageformen hat die Immobilie einen entscheidenden Vorteil: Man kann in der Immobilie wohnen. Und wenn die Immobilie in einer guten Lage liegt, kann sich ihr Wert im Laufe der Jahre noch erhöhen.  
Eine Sache sollte bei der Immobilienfinanzierung im Hinterkopf behalten werden: Während der Lebensdauer einer Immobilie können immer wieder Kosten für die Instandhaltung anfallen. Hierfür sollte ein finanzieller Puffer vorhanden sein. Genauso relevant sind das Einkommen und das bereits angesparte Eigenkapital.  

 

Ist eine Mietwohnung das Richtige? 
Wer es gerne flexibel mag oder aus beruflichen Gründen oft in verschiedenen Städten oder Ländern unterwegs ist, entscheidet sich meist bei der Wohnung für eine Mietwohnung. Hier kann eine gekaufte Immobilie als Kapitalanlage genutzt werden und dann vermietet werden.  
Auch das Wohnen zur Miete hat einige Vorteile: Bei einem Jobwechsel ist es jederzeit möglich die Wohnung zu wechseln - oder wer die Großstadt lieber durch das Leben im Grünen tauschen möchte, kann das einfacher tun.  Dies sorgt für mehr Flexibilität. 

 
 
Konkretes Beispiel 
Jede Finanzierung ist sehr individuell und von ganz persönlichen Ausgaben abhängig, deshalb sind alle hier genannten Zahlen Richtwerte. Alle Details lassen sich am besten mit den Baufinanzierungsexperten von Hüttig & Rompf besprechen. Hier wird ganz individuell berechnet, welche Immobilie man sich leisten kann. 
Das vorliegende Beispiel soll zeigen, welche ungefähren monatlichen Ausgaben bei einer Immobilienfinanzierung entstehen: 
Als Lebenshaltungskosten für das erste Familienmitglied rechnet man mit 750 €. Für jedes Weitere kommen 250 € hinzu. Hierfür kann es hilfreich sein, ein sogenanntes Haushaltsbuch mit Ausgaben wie Miete, Kleidung, Sport, Reisen, Auto etc. zu führen. Auch Sonderausgaben wie Urlaube, Versicherungen, Unterhaltszahlungen oder Kirchensteuer sollten hierbei berücksichtigt werden.  
Als allgemeine Faustregel gilt: Nach Abzug der Kosten für das Eigenheim sollten noch mindestens 60% des Nettoeinkommens vorhanden sein. 
 
Bei einem Nettoeinkommen von 3.000 € pro Monat sollten 60 % des Nettoeinkommens (1.800 €) übrigbleiben. Für die Immobilienfinanzierung bleiben 40 % bzw. 1.200 € jeden Monat. 
Dieser Betrag kann monatlich für eine Immobilie aufgewendet werden. Hierbei gilt zu beachten, dass als Vergleich die Miete herangezogen wird. Werden nur die Raten an die Bank betrachtet, dann darf im Vergleich nur die Kaltmiete herangezogen werden. 
Dieser Betrag gilt unter der Voraussetzung, dass die Lebenshaltungskosten gedeckt sind. Weitere Details und Hilfestellung können hier die BaufinanzierungsberaterInnen geben. 

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, bietet Hüttig & Rompf auf der Website einen Annuitätenrechner an. Mit diesem Rechner kann vorab berechnet werden, welche Kosten bei einer Finanzierung anfallen und über welchen Zeitraum.  

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