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Abwärt­s­trend im Bürosektor gestoppt?

Auch wenn Wohnimmobilien bei uns im Fokus stehen, lohnt ein Seitenblick in den Bereich der Büroimmobilien. Im Deutschen Hypo Index, einem punktebasierten Seismographen für die Immobilienbranche, zeigt sich der Bürosektor von den Folgen der Corona-Krise arg gebeutelt.

Auch im Mai sank der Umschlag bei den Büroimmobilien merklich, jedoch nicht mehr so stark wie in den Vormonaten. Der Abwärtstrend ist somit nicht gestoppt, hat sich aber deutlich abgeschwächt. Sabine Barthauer, Vorständin der Deutschen Hypo meint, dass sich der Markt für Büroimmobilien in Zukunft verstärkt auf strukturelle Themen einstellen muss. Schließlich werden durch die Corona-Krise verstärkte Trends zu Home-Office und Digitalisierung nicht mehr verschwinden. Doch das bietet auch neue Chancen: Aktuell gebeutelte Segmente wie der Markt für Kurzzeit- und Bedarfsmieten, beispielsweise Coworking-Spaces, dürften mittelfristig davon profitieren, wenn Menschen im Home-Office die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt. Flexible Lösungen als Ausweg aus der Krise? Angesichts geringer Leerstände bei Gewerbeimmobilien in Metropolen und Ballungsräumen wohl nur für wenige Anbieter ein Muss.

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