| Immobilienkauf | Britta Fitz

Traum vom Eigenheim – das spricht für ein eigenes Haus

Das Eigenheim bleibt unter den Top-Wünschen junger Menschen in Deutschland. Werden die Deutschen nach ihren größten Wünschen befragt, rangiert „Gesundheit“ mit 99 % ganz oben. Doch schon auf Platz zwei kommt mit 97 % „ein schönes Zuhause“. Das sollte natürlich das eigene Zuhause sein und für 65 % am liebsten das klassische Einfamilienhaus.

Hier scheinen sich also Trends wie Tiny House oder Shared Living nicht durchzusetzen. Im Gegenteil: Das eigene Reich sollte möglichst groß sein – 35 Quadratmeter fehlen den Studienteilnehmern im Schnitt zwischen ihrer aktuellen und ihrer gewünschten Wohnfläche. Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Argumente, die für die Investition in ein Eigenheim sprechen.

 

Vorteile eines Eigenheims
Gründe gibt es für das Einfamilienhaus genügend. Sicherlich auch als Auswirkung der Corona-Pandemie wurden hier verstärkt die Begriffe Abstand, freistehend und Rückzugsort genannt. Eine zentrale Rolle spielt auch der eigene Garten. Wir haben die wichtigsten Vorteile für Sie zusammengefasst:

  1. Lebensqualität
    Ein Eigenheim kann die Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessern. Zwar definiert jeder anders, was ihn im Leben glücklich macht, allerdings sind sich in Bezug auf die Wohnsituation viele einig: Ein Eigenheim steht in Verbindung mit einer hohen Lebensqualität. Mehr Wohnfläche schafft Rückzugsmöglichkeiten für alle Familienmitglieder, ermöglicht Homeoffice und Homeschooling und sorgt für mehr Privatsphäre, verglichen mit großen Mietkomplexen. Darüber hinaus verfügt das perfekte Eigenheim über einen Garten, welcher optimal für Kinder und Hobbygärtner ist, aber auch einfach das Entspannen im Grünen ermöglicht.
     
  2. Altersvorsorge
    Eine private Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je. Ist die Immobilie im Alter abbezahlt, sparen Sie einen Teil Ihrer Rente, den Sie sonst in die Miete stecken müssten. Außerdem kann der Verkauf des Eigenheims im Alter gut zur Finanzierung von beispielsweise Pflegeeinrichtungen genutzt werden. Eine eigene Immobilie schützt Sie somit effektiv vor Altersarmut.
     
  3. Unabhängigkeit
    Mit einem Eigenheim sind Sie unabhängig von einem Vermieter. Sie müssen also nicht jedes Mal nachfragen, wenn Sie an dem Haus etwas ändern möchten oder ein Haustier anschaffen möchten. Auch um tobende Kinder, die die Mieter im unteren Stockwerk stören könnten, müssen Sie sich in einem Einfamilienhaus keine Gedanken machen.

    Ein Eigenheim ist außerdem ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit. Sobald das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde, hat das Eigenheim einen klaren Vorteil gegenüber Mietwohnungen, in welchen Sie immer monatlich zahlen müssen.
     
  4. Geldanlage
    Je nach Lage, ist es gut möglich, dass der Wert der Immobilie mit der Zeit zunimmt. Besonders in beliebten Ballungsräumen und wirtschaftlich aufstrebenden Regionen kann Ihre Immobilie zu einer starken Geldanlage werden.
     
  5. Anstieg der Immobilienpreise
    Rohstoff- und Grundstückspreise, sowie die Bauzinsen für eine Baufinanzierung sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Wer also den Traum vom Eigenheim verfolgt, sollte abwägen, ob er nicht besser jetzt eine Finanzierung für die eigene Immobilie abschließt, bevor die Preise weiter ansteigen. Finden Sie in einem unverbindlichen Gespräch mit einem unserer Baufinanzierungsberater heraus, wann der passende Zeitpunkt für Ihre Baufinanzierung ist.
     
  6. Vorsorge für die nächste Generation
    Ein Eigenheim ist eine gute Möglichkeit, das finanzielle Wohlergehen der Kinder und Enkel zu sichern. Gerade bei steigenden Preisen und dem kleiner werdenden Angebot an verfügbarer Baufläche wird es in den kommenden Jahren immer schwieriger werden, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

 
Wünsche der Eigenheimbesitzer von morgen
In Ergebnissen aktueller Studien lassen sich Trends für den Immobilienmarkt der nächsten Jahre erkennen. Besonders nachhaltiges Bauen und eine ländliche, naturnahe Lage scheinen für Kaufinteressenten immer mehr an Relevanz zu gewinnen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der Studien: 

  • Raus aufs Land 
    Der Wunsch nach mehr Grün, Raum und Gestaltungsfreiheit spiegelt sich auch in der bevorzugten Wohnlage wider. Zog es viele in den letzten Jahren eher in die Stadt, hat sich dieser Trend nun umgekehrt: Das Leben auf dem Land oder am Stadtrand steht hoch im Kurs. 56 % Prozent könnten sich ein Leben außerhalb der Stadt vorstellen – auch weil dort Immobilien noch günstiger zu haben sind.  
     
  • Auch die Jugend träumt vom Eigenheim auf dem Land 
    Erstmals wurden für die Studie auch 18- bis 25-Jährige nach ihren Wohnwünschen gefragt. Das Ergebnis ist erstaunlich konservativ: 93 % möchten ein eigenes Zuhause und nur bei 18 % soll dies in einer Großstadt liegen. Viel höher im Trend liegt auch hier das Leben auf dem Land oder in einer überschaubaren Kleinstadt.
     
  • Umweltbewusstsein und Einfamilienhaus vereinen 
    Gesundheits- und Umweltthemen spielen für die Generation Z eine große Rolle – insbesondere für die 14- bis 19-Jährigen innerhalb dieser Gruppe. Deren Zeitgeist könnte man mit „grün und konservativ“ treffend beschreiben. Eine Ausprägung, die sich auch in der Fridays for Future-Bewegung deutlich abzeichnet. Dabei stehen Klimakrise und Einfamilienhaus keineswegs im Widerspruch. In der Vorstellung der Generation Z müssen nämlich nicht zwangsläufig Grünflächen versiegelt werden, um Wohnraum zu schaffen. Hierfür fordert man sowohl von der Politik als auch von der Immobilien- und Hausbaubranche neue Konzepte und passende Regularien. 

    Am Thema Nachhaltigkeit führt für die jungen Menschen beim Wohnen kein Weg vorbei. Auch die Ansprüche in Bezug auf Qualität und Umfeld sind hoch. Diese äußern sich zum Beispiel in einem großen Interesse an nachhaltig produzierten und individualisierbaren Möbeln. Ein eigener Garten oder zumindest ein Balkon werden als persönliche Freiräume ebenfalls sehr geschätzt. Insgesamt wird der Zugang zu einer intakten Natur als Luxus angesehen, den es zu verwirklichen und zu bewahren gilt.

 
Was ist der Unterschied zwischen Eigenheim und Eigentumswohnung?
Bei einem Eigenheim kaufen Sie das ganze Haus oder bauen auf einem Grundstück ein neues, welches dann in Ihren Besitz übergeht. Im Gegensatz dazu besitzen Sie bei einer Eigentumswohnung lediglich eine Wohnung in einem Haus. Sie sind also nicht Hauseigentümer, sondern bestenfalls Anteilseigner.

 

Eigenheim: Herausforderungen und Chancen für die Branche 
Baugrund ist teuer und nicht beliebig verfügbar – folgerichtig drohen viele Träume vom Eigenheim an den hohen Kosten zu scheitern. Neue Konzepte der Immobilien- und Hausbaubranche sind also gefragt. Ein möglicher Lösungsansatz könnten Gemeinschaftsflächen innerhalb einer Wohnsiedlung sein. Sie sorgen für das angestrebte Unabhängigkeitsgefühl und reduzieren gleichzeitig Flächenverbrauch und Kosten. Einige Hausbaufirmen haben bereits reagiert und entwickeln Hauskonzepte, die den Aspekt des Klimaschutzes stärker in den Vordergrund stellen. Auch Möbelproduzenten stellen Individualität und nachhaltige Produktion zunehmend in den Fokus. 

 

Generation Z nicht unterschätzen 
Die Generation Z, also Personen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, ist eine sehr geburtenstarke Generation und wird in wenigen Jahren bereits 40 % der globalen Konsumenten ausmachen. Dadurch wird auch die aus der digitalen Welt geprägte Erwartungshaltung, alles direkt und „on demand“ zu erhalten, eine immer größere Rolle spielen. Gleichzeitig nimmt die traditionelle Markentreue zunehmend ab. Doch auch in der Generation Z bleibt das Eigenheim ein weit verbreitetes Lebensziel.

 

Mit der richtigen Finanzierung zum Eigenheim
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