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Makler und das Prinzip der kleinen Schritte

Auch wenn es zunächst anders scheint: Viele Bereiche der Wirtschaft dürfen trotz der vielbeschworenen Lockerungen noch lange nicht so arbeiten, wie sie es gewohnt sind.

Vor allem Makler können davon ein Lied singen. Zwar ist es als Gewinn zu werten, das seit dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern Mitte letzter Woche wieder die persönliche Besichtigung von Immobilienobjekten möglich ist; „alles beim Alten“ heißt es für die Immobilienbranche damit aber noch lange nicht. Denn um die Gesundheit der Interessenten zu schützen, ist die Zahl der Teilnehmer einer Objektbesichtigung begrenzt, wobei die maximale Anzahl von Bundesland zu Bundesland variiert. Zudem sind auch die Makler angehalten, bei Besichtigungen Schutzmaßnahmen zu ergreifen: Der Händedruck zur Begrüßung und der Austausch von Exposees müssen unterbleiben, stattdessen liegt das Augenmerk auf der korrekten Anlage des Mund-Nase-Schutzes, der Wahrung des Sicherheitsabstandes oder der Bereitstellung von Desinfektionsmitteln. Schutzmaßnahmen in Zeiten der Lockerung – in einer serviceorientierten Branche wohl kaum ein Problem. Doch trotz aller weiterhin bestehenden Einschränkungen. Einige unserer Partner werten die ersten Lockerungen zunächst einmal als willkommene Möglichkeit, endlich einmal wieder Luft zu schnappen. Kleine Schritte auf dem Weg zur Normalität, in die auch die Immobilienbranche nur allzu gerne bald wieder zurückkehren würde.

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