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Check­liste Hausbe­sich­tigung - Top Tipps für Besich­ti­gungen

Sie haben Ihr Traumhaus gefunden und wollen es jetzt zum ersten Mal besichtigen? Wir sagen Ihnen, wie Sie sich darauf vorbereiten und worauf Sie bei der Hausbesichtigung achten sollten.

Was muss ich zur Hausbesichtigung mitnehmen? 

Meistens haben Sie von Ihrem Traumhaus das Exposé. Das heißt, Sie kennen schon mal das Baujahr, die Wohnfläche und den Grundriss. Auch der Energieausweis ist hier oftmals enthalten. Aber natürlich sollten Sie sich von allem selbst ein Bild machen – im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb empfehlen wir Ihnen, folgendes bei Ihrer Hausbesichtigung dabei zu haben: 

Checkliste für die Vorbereitung der Hausbesichtigung 

  • eine Checkliste zum Abhaken – mit allen wichtigen Details und Fragen, die Sie wissen wollen 
  • Stift und Papier – machen Sie sich viele Notizen 
  • Fotoapparat oder gute Handykamera – machen Sie viele Fotos und ordnen Sie die Aufnahmen Ihren Notizen zu 
  • Zollstock und Kompass – beides ist auch in modernen Handys integriert, aber auf die gute alte Methode ist manchmal mehr Verlass 

Was muss ich während der Hausbesichtigung beachten? 

  • Wie erwähnt, sollten Sie während der Hausbesichtigung Notizen machen, Fotos schießen, Maß nehmen und Ihre Checkliste abhaken. 
  • Sie sollten aber vor allem die Augen offenhalten und sich gründlich umsehen. Auch in der Umgebung Ihres Traumhauses.  
  • Checkliste für die Umgebung des Hauses 
  • Wie sehen die Nachbarhäuser aus und die Straße?  
  • Können Sie sich vorstellen in dieser Nachbarschaft zu leben?  
  • Wer sind die Nachbarn – eher Rentner oder Familien mit kleinen Kindern?  
  • Wie steht’s mit dem Verkehrslärm?  
  • Welche Geschäfte, Schulen oder Bushaltestellen sind in der Nähe? 
  • Wie ist der Weg zur Arbeit? Den am besten mal ausprobieren, besonders in der Rush Hour. 

Und als Zusatztipp:  

Wenn der erste Eindruck passt, dann schauen Sie sich die Umgebung zu unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten an. Ist zum Beispiel ein Sportplatz in direkter Nähe, wird es meistens in den Abendstunden und am Wochenende lauter. Gerade dann, wenn Sie womöglich in Ruhe auf dem Balkon sitzen wollen.  

Checkliste für die Besichtigung innerhalb des Hauses 

  • der Keller: Ist er feucht oder gut durchlüftet? Gibt es Schimmel? 
  • das Dach: Wie alt ist es? Wie dicht? Und wie gedämmt? Stickige Luft auf dem Dachboden ist zum Beispiel oft ein Zeichen für eine schlechte Dämmung. 
  • die Heizungs- und Trinkwasseranlage: Wie alt ist die Anlage? Und wurde sie regelmäßig gewartet? 
  • die Fenster und Türen: Sind sie gut wärme- und schallisoliert? 
  • und schließlich die Fassade: Hier sollten Sie auf Risse und feuchte Stellen im Putz achten. 

Wie mache ich einen guten Eindruck? 

Auch für sich selbst sollten Sie bei einer Hausbesichtigung ein paar Dinge checken. Schließlich wollen Sie doch sympathisch wirken. Viele Eigentümer wollen ihr Haus nämlich in guten Händen wissen – da zählt also nicht nur das Finanzielle. 

  • Checkliste für den guten ersten Eindruck 
  • Erscheinen Sie pünktlich zum Termin. 
  • Seien Sie gut vorbereitet – das zeigt, dass Sie ernsthaft interessiert sind. 
  • Erzählen Sie ruhig, warum Sie sich gerade für dieses Haus interessieren. 
  • Seien Sie authentisch. Falls Sie Kinder haben, nehmen Sie sie ruhig mit. 
  • Haken Sie nach der Besichtigung freundlich nach, falls weiterhin Interesse besteht. 

Und falls Sie sich bei einer Bestandsimmobilie nicht sicher sind, können Sie gegebenenfalls auch einen Sachverständigen einschalten. 

 

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