Grund­stücks­kauf­vertrag

Der Grundstückskauf besteht juristisch gesehen aus drei Teilen:

  • dem schuldrechtlichen Kaufvertrag (§ 433 BGB),
  • der Einigung der Parteien über den Eigentumsübergang (=Auflassung) nach § 873 BGB
  • und der Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch.


Der Grundstückskaufvertrag enthält die Bedingungen für die vorgesehene Eigentumsübertragung. Der Verkäufer verpflichtet sich zur Übertragung des Eigentums, der Käufer zur Zahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Der Kaufvertrag wird in der Regel zusammen mit der Auflassung beurkundet. Käufer und Verkäufer müssen dazu gemeinsam vor dem Notar erscheinen. Der Käufer hat die Notariatsgebühren zu zahlen, hat aber das Recht, den Notar auszuwählen. Erst mit der Grundbucheintragung ist der Käufer aber tatsächlich Eigentümer des Grundstücks geworden.