Belei­hungs­g­renze

Die Beleihungsgrenze ist die maximale Höhe, bis zu der Kreditinstitute Objekte beleihen. Grundlage für die Festsetzung der Beleihungsgrenze ist der Beleihungswert, der um einen Risikoabschlag für Wertschwankungen der beliehenen Objekte vermindert werden kann. Die Beleihungsgrenze kennzeichnet bei Immobilienfinanzierungen einen prozentualen Abschlag vom Beleihungswert der Immobilie. Er legt die Grenze fest, bis zu der ein Darlehensgeber in der Regel einen Immobiliar­verbraucher­darlehen gewähren wird. Jedes Immobiliar­verbraucher­darlehen­institut legt seine Beleihungsgrenze individuell fest. Je nach Kreditinstitut sind Immobiliar­verbraucher­darlehen bis zu 60 % oder 80 % des Beleihungswertes möglich, in Ausnahmefällen auch darüber.

Beispiel

   

Kaufpreis der Immobilie  

250.000 €

Sicherheitsabschlag  

10 %

Beleihungswert  

225.000 € (= 250.000 € abzgl. 10%)

   

Beleihungsgrenze des Kreditinstituts:    

80%

maximaler Immobiliar­verbraucher­darlehenbetrag:  

180.000 €