Auflas­sungs­vor­merkung

Noch ist die Immobilie nicht auf den Käufer umgeschrieben, aber im Grundbuch schon gesichert – der Auflassungsvormerkung sei Dank. Sie sorgt dafür, dass der Käufer bereits einen Anspruch auf die Immobilie hat, bevor sie sein Eigentum wird. Den Besitzer wechselt ein Haus oder eine Wohnung nämlich erst durch den Eintrag ins Grundbuch. Und der kann sich manchmal über mehrere Wochen oder Monate hinziehen. Deshalb gibt es die Auflassungsvormerkung. So wird der Käufer schon vor dem eigentlichen Grundbucheintrag dort vermerkt und als künftiger Eigentümer festgeschrieben. Vorteil: Die Immobilie kann nun nicht mehr an jemand anderen verkauft werden – selbst wenn der Verkäufer ein besseres Angebot bekommt. Auch vor Beleihung durch den ehemaligen Eigentümer oder Insolvenz ist sie geschützt.