Wer ein Darlehen aufnimmt, muss Zinsen zahlen. Die unterscheiden sich von Bank zu Bank. Aber auch innerhalb derselben Bank schwankt der Zinssatz. Woran das liegt und unter welchen Bedingungen Sie den günstigsten bekommen, zeigen wir Ihnen.

Fast niemand kann sein Eigenheim vollständig selbst finanzieren. Das ist auch nicht nötig. Denn bei den aktuell niedrigen Zinsen sind Darlehen erschwinglich. Trotzdem schwankt der Zinssatz. Das kann mehrere Gründe haben.

Individuelle Faktoren

Der Zinssatz wird neben der allgemeinen Entwicklung am Kapitalmarkt von verschiedenen individuellen Faktoren beeinflusst. Relevant sind unter anderem: Kredithöhe, Höhe des Eigenkapitals, Laufzeit, Höhe der Anfangstilgung, Nutzungsart und Beleihung bzw. Beleihungsauslauf. Grundsätzlich wirkt sich alles positiv aus, was das Risiko der Bank verringert. Bringen Sie viel Eigenkapital mit, muss die Bank Ihnen weniger leihen. Sind die Raten höher, ist der Kredit schneller wieder abbezahlt. Das spiegelt sich auch in Ihrem Zinssatz wider.

Persönliche Faktoren

Doch auch persönliche Faktoren spielen eine Rolle. Zum Beispiel die eigene berufliche Situation. Ein Beamter wird in der Regelbessere Darlehensbedingungenerhalten als zum Beispiel ein Existenzgründer. Aber auch die Lage Ihres zukünftigen Eigenheims hat einen Einfluss. Denn je besser die Lage, desto wertbeständiger die Immobilie.

Weniger Zinsen bei Volltilgung

Je höher die Tilgung, desto niedriger die Zinsen. Denn eine schnelle Tilgung sehen Banken besonders gerne.
Den niedrigsten Zinssatz erreichen Sie allerdings meist nur über das sogenannte Volltilgerdarlehen.Bei diesem zahlen Sie in kurzer Zeit (meist15 bis 25 Jahre) das komplette Darlehen zurück. Ohne Tilgungsaussetzungen und Sondertilgungen. Diese Lösung bietet sich allerdings in der Regel nur für etwas einkommensstärkere zukünftige Immobilienbesitzer an.

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