Seit Jahren klettern die Immobilienpreise. Gut, wenn man weiß, wo es noch günstiges Eigentum gibt. Eine neue Studie hat die aktuellen Schnäppchen-Ecken in Deutschland ausfindig gemacht. Wir zeigen, in welchen Städten sich Kaufen derzeit besonders lohnt.

Ein Haus für mehrere Hunderttausend Euro. Solche Angebote sind keine Seltenheit. Durchschnittlich stecken Käufer 354.000 Euro in ihre Traumimmobilie. Doch es geht auch billiger. Wo die Preise aktuell günstig sind, haben Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas ermittelt. 401 Landkreise und kreisfreie Städte wurden dabei auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis zeigt, dass in gut jedem zehnten Landkreis günstige Kaufbedingungen herrschen. Oder anders gesagt: In 36 der 401 Landkreise und kreisfreien Städte können Interessierte ein Schnäppchen machen. Denn dort gibt es Immobilien zu moderaten Preisen mit guter Aussicht auf Wertsteigerungen.

Schnäppchen-Regionen auch in Großstadtnähe

Sparfüchse aufgepasst: Besonders im Nordwesten und Süden Deutschlands liegt dem Wohnatlas zufolge das größte Potenzial. Beispielsweise in den niedersächsischen Landkreisen Osnabrück, Diepholz und Gifhorn. Weiter nördlich böte Schleswig-Flensburg gute Investitionschancen. Insgesamt auffällig: Vor allem außerhalb der Großstädte lässt sich einiges einsparen. Doch auch im Umland der Metropolen gibt es offenbar ein paar Schätze. So finden sich laut der Postbank-Studie attraktive Investments rund um Hamburg (Landkreise Harburg, Stade, Segeberg, Herzogtum Lauenburg und Lüneburg), Berlin (Landkreis Oberhavel) und Frankfurt am Main (Main-Kinzig-Kreis, Landkreis Darmstadt-Dieburg). Weitere Schnäppchen-Ecken: Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Westerwaldkreis (alle Rheinland-Pfalz), Groß-Gerau (Hessen), Straubing-Bogen (Bayern), Rastatt, Ortenaukreis, Lörrach und Waldshut (alle Baden-Württemberg). Wer dagegen mehr städtisches Flair sucht, sollte sich bei der Immobiliensuche auf Bonn und Worms konzentrieren.

Experten gehen von weiteren Preissteigerungen aus

Neben den aktuellen Immobilienpreisen haben sich die HWWI-Experten auch mit den Preisentwicklungen bis 2030 beschäftigt. Ihr Fazit: Vor allem in Ballungsräumen werden die Preise weiter steigen. Doch auch in gefragten ländlichen Regionen sollten Käufer mit höheren Werten rechnen. In insgesamt 220 der 401 Landkreise und kreisfreien Städte würden die Preise bis 2030 klettern. Dabei gebe es bei der Preisentwicklung regional große Unterschiede. Nahezu flächendeckend seien die Preisanstiege in Bayern und Baden-Württemberg. Kein Wunder also, dass es gleich acht süddeutsche Kreise und Städte unter die zehn Orte mit den höchsten Preissteigerungen geschafft haben. Dabei liegt Heilbronn (Baden-Württemberg) mit einer prognostizierten Steigerung von 2,99 Prozent pro Jahr ganz weit vorne. Dahinter folgen die Landkreise Erding (Bayern) mit 2,24 Prozent und Cloppenburg (Niedersachsen) mit 1,82 Prozent.

Die Top-10-Orte mit den höchsten jährlichen Preissteigerungen im Überblick

1. Heilbronn (2,99 Prozent)
2. Erding (2,24)
3. Cloppenburg (1,82)
4. Landsberg am Lech (1,81)
5. München (1,81)
6. Landshut (1,72)
7. Potsdam (1,66)
8. Rosenheim (1,64)
9. Ebersberg (1,63)
10. Miesbach (1,61)

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