| Philipp Burk

Baukin­dergeld: Drei Fragen, drei Antworten

Egal, was Sie über das Baukindergeld wissen wollen, das Ratgeberportal FragenZumBaukindergeld.de der Aktion pro Eigenheim kennt die Antwort. Wir haben der Betreiberin Alexandra Schneider einige Fragen zum neuen Zuschuss und ihrem Portal gestellt.

Frau Schneider, auf dem Portal FragenZumBaukindergeld.de finden Familien so ziemlich jede Info rund ums Baukindergeld. Warum haben Sie es gegründet?

Seit das erste Mal über das Baukindergeld gesprochen wurde, gab es viele Fragen dazu. Zum Beispiel bei besonderen Familienkonstellationen oder Eigentumsverhältnissen. Hier setzt unser Portal an. Es soll über wichtige Details aufklären und Interessenten so den Weg zum Baukindergeld erleichtern. In den FAQ haben wir viele Fallbeispiele zusammengefasst. Außerdem ergänzen Service-Angebote wie der Finanzierungsrechner von Hüttig & Rompf oder der Direktlink zum Zuschussportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Inhalte.

Wie viele Fragen haben Sie auf dem Portal bereits beantwortet?

Die Experten der Aktion pro Eigenheim haben bisher über 2.000 Fragen klären können. Sollte die passende Antwort in diesem Fundus nicht dabei sein, können uns User auch einfach ihre persönlichen Fragen stellen. So wächst unser Portal stetig weiter – und wird noch informativer.

Wie wird die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, angenommen?

Sehr gut. Viele Familien stellen uns Fragen und kommen auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt mit tiefergehenden Fragen nochmals auf unseren Service zurück.

Das klingt schon nach komplexen Inhalten. Wie schnell können Sie User-Fragen beantworten?

In der Regel erhalten User innerhalb eines Tages eine Antwort. Aber es stimmt, manche Fragen sind schwieriger zu beantworten. Da holen wir uns Rat von offiziellen Stellen. Bei Spezialfällen oder Auslegungsfragen hilft uns die KfW weiter. Bei steuerlichen Fragen haben wir uns auch schon an das Ministerium für Inneres, Bau und Heimat (BMI) gewandt. Da kann es sein, dass die Antwort etwas dauert. Doch das sind Ausnahmen.

Was sind denn die häufigsten Fragen zum Baukindergeld?

Die mit Abstand häufigste Frage bezieht sich auf den Kauf einer neuen Immobilie, wenn schon (anteiliges) Eigentum am Elternhaus mit eingetragenem Nießbrauchrecht vorhanden ist. Da müssen wir den Familien leider sagen, dass das Baukindergeld für die neue Immobilie nicht beantragt werden kann. Das gilt auch, wenn das Elternhaus nicht selbst bewohnt oder keine Miete eingenommen wird.

Familien fragen auch sehr oft, ob es eine Ausnahmeregelung für einen Immobilienkauf vor der Einführung des Baukindergeldes Ende 2017 gibt. Das ist nicht der Fall. Stichtag ist der 1.1.2018. Bei einem Kaufvertrag, der auch nur ganz knapp vorher unterschrieben worden ist, kann das Baukindergeld nicht beantragt werden.

Die dritthäufigste Frage bezieht sich auf den Kauf einer vorher gemieteten Immobilie. Hier wollen Familien oft wissen, wie man eine aktuelle Meldebescheinigung bekommt. Doch diese wird gar nicht gebraucht. Beim Kauf der vorher gemieteten Immobilie gilt das Datum des Kaufvertrags als Einzugsdatum. Anders ist es beim Umzug. Kauft man eine Immobilie, in der man zuvor nicht gewohnt hat, braucht man für den Antrag auf Baukindergeld eine Meldebescheinigung von der Gemeinde oder dem Bürgeramt. Das ist wichtig, denn das Baukindergeld muss innerhalb von drei Monaten nach Einzug beantragt werden. Hierbei ist das Einzugsdatum auf der Meldebescheinigung entscheidend.


Weitere Fragen und Antworten zum Baukindergeld gibt es online auf FragenZumBaukindergeld.de und im Bauforum der aktion pro eigenheim. Oder Sie erkundigen sich bei Ihrem persönlichen Baufinanzierungsberater von Hüttig & Rompf. Hier finden Sie die nächste Filiale in Ihrer Nähe.

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