Die BAfA Förderung zielt auf den Einsatz erneuerbarer Energien im Eigenheim ab. Das BAfA ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Hier können Sie Anträge für die Förderung einer thermischen Solaranlage, von Wärmepumpen und ähnlichen Maßnahmen stellen. Im Vordergrund steht dabei die langfristig zuverlässige, ökologische Energieversorgung.

Welche Anlagen fördern BAfA-Programme?
Das BAfA fördert:

  • Energiemanagementsysteme
  • Prozesswärme
  • Solarthermie (Fotovoltaik fördert die KfW)
  • Wärmepumpen
  • Biomasseanlagen

Für Eigenheimbesitzer sind die Solarthermie, teilweise die Energiemanagementsysteme und die Wärmepumpen interessant. Die Fördersätze werden alljährlich angepasst. Im Jahr 2016 fördert das BAfA beispielsweise eine solarthermische Anlage bis 14 m² Bruttokollektorfläche mit 2.000 Euro und zwischen 15 – 40 m² mit 140 €/m².

Die Förderrichtlinien ändern sich im Zuge der gesetzlichen Weiterentwicklung und Neubehandlung der Erneuerbaren Energien fortlaufend. Die BAfA-Seite bafa.de/de/energie/erneuerbare_energien mit ihren weiterführenden Links wird dabei kontinuierlich angepasst und liefert Ihnen die aktuellsten Fördersätze.

Voraussetzungen 2016 für eine BAfA Förderung
Das BAfA fördert mit bestimmten Programmen Innovationen (sogenannte “Innovationsförderungen”), ansonsten werden nur Anlagen im Gebäudebestand gefördert. Einen entsprechenden Anspruch darauf haben Hausbesitzer, die ihren Bauantrag in der Regel bis fünf Jahre vor dem Förderantrag gestellt haben. Vor dem Stichtag des Förderantrages muss im Haus eine Heizung installiert gewesen sein. Diese kann dann umgerüstet und die Maßnahme nachträglich gefördert werden, allerdings muss der Förderantrag spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme eingereicht werden.

Innovationsförderung für jüngere Häuser
Die Innovationsförderungen werden auch für jüngere Eigenheime gewährt, allerdings nur für ganz bestimmte Anlagen. Aktuell sind das solarthermische Anlagen für Mehrfamilienhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Auch Nichtwohngebäude können in diesem Rahmen ab 500 m² Nutzfläche gefördert werden.

BAfA Förderung und weitere Förderprogramme in Kombination
Die BAfA Förderung lässt sich mit anderen Programmen wie dem KfW-Wohneigentumsprogramm kombinieren, wenn etwa die Eigentümer die Immobilie zum Effizienzhaus mithilfe der KfW-Programme Nr. 151 oder 430 umbauen. Die Koppelung von BAfA- und KfW-Förderung kann in günstigen Fällen zur Komplettfinanzierung einer Heizungsmodernisierung mit dem BAfA-Zuschuss und dem KfW-Kredit führen. Zudem gibt es weitere Förderungen durch das BAfA für eine Energieberatung. Der Energieberater beantragt die BAfA Förderung.

BAfA – Aktuelles
Ab dem 01.01.2016 wurden die Zuschüsse des BAfA für die Modernisierung von Heizungsanlagen erhöht. Beim Ersatz einer veralteten, ineffizienten Heizung durch eine Wärmepumpe oder Biomasseanlage und bei der Unterstützung durch eine Solarthermieanlage, erhalten die Eigenheimbesitzer einen Zusatzbonus von 20 % zur Förderung. Das entspricht dem aktuellen Marktanreizprogramm der Bundesregierung. Des Weiteren gewährt das BAfA einen einmaligen Investitionszuschuss in Höhe von 600 Euro bei Optimierungsmaßnahmen. Der Bonus und der Zuschuss werden gewährt, wenn die alte Heizungsanlage auf Gas oder Öl basiert, keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnik einsetzt und auch keine gesetzliche Austauschpflicht vorliegt (§ 10 EnEV).