Sie möchten keine Miete mehr bezahlen und träumen schon lange von den eigenen vier Wänden? Dann spricht einiges dafür, diesen Traum gerade jetzt Wirklichkeit werden zu lassen.

Aktuell sind die Zinsen nämlich auf einem historisch niedrigen Stand. Der beste Zeitpunkt also, um einen Kredit für eine Baufinanzierung aufzunehmen. Aber welche Schritte sind dabei wichtig? Damit Sie sich auf dem Weg zur Baufinanzierung nicht verzetteln, haben wir für Sie die 7 besten Tipps für angehende Bauherren zusammengestellt.

Tipp #1: Kennen Sie Ihre Zahlen
Es ist kein Geheimnis: Das Projekt Eigenheim ist ein teures Vergnügen. Für viele Menschen wahrscheinlich sogar die größte Anschaffung, die sie in ihrem Leben jemals tätigen werden. Damit Sie Ihr Bauprojekt auch erfolgreich abschließen können, sollten Sie bereits im Vorfeld eine genaue Kalkulation aufstellen. Denn mit einer realistischen Einschätzung der anfallenden Kosten und der eigenen finanziellen Situation, sind Sie auf dem richtigen Weg. Verschaffen Sie sich deshalb bereits im Vorfeld einen Überblick, mit welchen Kosten Sie bei Ihrem neuen Eigenheim zu rechnen haben. Vergessen Sie nicht, auch die Baunebenkosten zu berücksichtigen. Im Zweifelsfall treiben diese die Gesamtkosten noch einmal ordentlich in die Höhe. Auch das Eigenkapital und monatliche Einkommen, das Ihnen zur Verfügung steht, sollte in die Berechnungen einfließen. Wenn Sie alle relevanten Zahlen kennen und Ihre finanzielle Situation gut überblicken, steigen die Chance auf Ihr Eigenheim.

Tipp #2: Finden Sie den richtigen Partner für Ihren Neubau
Ob Ihr zukünftiges Traumhaus auch Ihren Vorstellungen entspricht, hängt sehr stark davon ab, für welchen Finanzierungspartner Sie sich bei Ihrem Bauprojekt entscheiden. Ein guter Partner setzt Ihre Wünsche im Rahmen eines Neubaus korrekt um. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über die Referenzen des Bauträgers und vergleichen Sie verschiedene Anbieter miteinander. So vermeiden Sie böse Überraschungen. Sie wollen Ihr anstehendes Projekt finanziell absichern? Das geht über eine Bankbürgschaft. Damit schützen Sie sich vor einem insolventen Bauträger.

Tipp #3: Planen Sie für die Zukunft
Der Bau eines Eigenheims ist eine Investition fürs Leben. Daher sollten Sie sich Gedanken machen, wie sich Ihre persönliche Situation in den nächsten Jahren verändern könnte. Ist Familienzuwachs geplant? Fühlen Sie sich in der geplanten Gegend wohl? Können Sie sich vorstellen, den Rest Ihres Lebens dort zu verbringen? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen sollten unbedingt in die Planung Ihres Bauprojekts einfließen.

Tipp #4: Arbeiten Sie mit der Umgebung
Die Umgebung, in der Sie Ihr Eigenheim errichten wollen, spielt eine nicht unwichtige Rolle. Denn Ihr zukünftiges Zuhause wird ein Teil der jeweiligen Wohngegend. Beziehen Sie diese deshalb auch in die Planung Ihres Bauprojekts ein. Wenn Sie Wert auf einen großen Außenbereich legen, planen Sie diesen frühzeitig ein.

Tipp #5: Die passende Baufinanzierung
Vor dem ersten Spatenstich steht ein anderes wichtiges Thema: die Finanzierung. In der Regel ist es nicht möglich, das Traumhaus nur aus eigenen Mittel zu finanzieren. Holen Sie daher bereits im Vorfeld verschiedene Finanzierungsangebote ein. Idealerweise ist Ihnen ein erfahrener Immobilienfinanzierer dabei behilflich. So bekommen Sie das beste Finanzierungsangebot und können sogar noch sparen.

Tipp #6: Nutzen Sie staatliche Fördermittel
Staatliche Förderprogramme sind ein gutes Mittel, um sich als „Häuslebauer“ günstige Zinskonditionen oder steuerliche Vorteile zu sichern. Ein Finanzierungsexperte hilft Ihnen dabei, das KfW-Förderproramm zu finden, das zu Ihren finanziellen Voraussetzungen passt.

Tipp #7: Überstürzen Sie nichts
Kostenintensiv und komplex: So beschreiben wohl die meisten Bauherren den Bau Ihres Eigenheims. Nehmen Sie sich deshalb genügend Zeit für die Planung. Erst wenn alle Fragen zur geplanten Immobilie geklärt sind, können Sie sich an das Bauvorhaben wagen, ohne böse Überraschungen zu erleben.