Eigenkapital kann die Finanzierung einer Immobilie entscheidend beeinflussen. Je mehr eigene Mittel Sie für Ihre geplante Immobilie aufbringen können, desto bessere Konditionen räumt Ihnen Ihre Bank bei der Finanzierung ein. Bereits kleine Beträge legen das Fundament für Ihre eigene Immobilie.

Wer bereits in jungen Jahren mit dem Sparen beginnt, zum Beispiel mit einem Bausparvertrag, legt so die Grundlage für ein späteres Eigenkapital. Aber auch andere Anlageformen helfen Ihnen dabei, mehr Eigenkapital für Ihre Baufinanzierung aufzubringen. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen den verschiedensten vermögensbildenden Maßnahmen. Vom einfachen Sparbuch bis zu Aktien und vergleichbaren Wertpapieren, liegen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

Jedoch weist jede Anlageform einen unterschiedlichen Grad an Risiko auf. Wertpapiere zum Beispiel gehen mit einem deutlich höheren Risiko einher als ein klassischer Bausparvertrag. Hohes Risiko ist oft gleichbedeutend mit hoher Rendite. Im schlimmsten Fall können Sie aber beträchtliche finanzielle Verluste erleiden. Das schmälert Ihr Eigenkapital für die geplante Baufinanzierung eventuell erheblich. Stabilität und Sicherheit sollten deshalb vor Rendite und Risiko stehen, wenn Sie für die eigene Immobilie sparen. So gehen Sie sicher, dass Ihnen das Eigenkapital auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn Sie es benötigen. Durch staatliche Förderprogramme können Sie Ihr Eigenkapital zusätzlich aufstocken. Nur die wenigsten Käufer können Ihr Traumhaus vollständig mit eigenen Mitteln finanzieren. Selbst wenn Sie frühzeitig mit dem Sparen beginnen, ist in den meisten Fällen beim Immobilienkauf trotzdem eine Baufinanzierung notwendig. Dennoch lohnt es sich, den Anteil an Eigenkapital möglichst hoch anzusetzen.

Denn so steigen Ihre Möglichkeiten, um mit Ihrem Kreditinstitut bessere Konditionen für die anstehende Finanzierung auszuhandeln. Im umgekehrten Fall: ein kleiner Anteil an Eigenkapital bedeutet schlechtere Konditionen und somit auch höhere Kreditkosten. Für den Kreditgeber ist Eigenkapital eine ausreichende Sicherheit für Ihre Immobilienfinanzierung. Fallen die eigenen Mittel eher gering aus, steigt das Risiko für eine Finanzierung. Das lassen sich Kreditinstitute mit einem höheren Zinssatz bezahlen. Der Anteil an Eigenkapital sollte zumindest alle Kaufnebenkosten abdecken. Wie Ihre Immobilienfinanzierung im Detail aussieht, hängt von Ihrer persönlichen Lage und Ihrer finanziellen Situation ab. Zum Thema Immobilienfinanzierung können Sie sich von einem erfahrenen Finanzierungsexperten beraten lassen. Gemeinsam entsteht so ein Finanzierungsplan, der Ihre individuellen Bedürfnisse bei der Finanzierung Ihres Eigenheims abdeckt.