Viele Kommunen sind bei dem Kauf und Bau von Immobilien behilflich. Doch nur wenigen Bauherren sind die kommunalen Fördermittel bekannt. Zumal sich die Leistungen von Städten und Gemeinden stark unterscheiden.

Wer hier eine Förderung oder eine finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen will, muss zunächst selbst nach geeigneter Unterstützung suchen.

Die verfügbaren Förderungen reichen von einem vergünstigten Baudarlehen, über spezielle Zuschüsse bis hin zum Angebot von günstigem Bauland für eigengenutzte Immobilien. Meist hängt das Angebot von der finanziellen Situation der zuständigen Gemeinde oder Stadt ab.

Weitere wertvolle Informationen zu den Fördermöglichkeiten durch Ihre Kommune erhalten Sie bei der Aktion pro eigenheim.

Hinter den angebotenen Maßnahmen steckt natürlich auch eine politische Absicht. So werden von ländlichen Kommunen bevorzugt Familien mit Kindern und Menschen mit einer Behinderung gefördert, um der drohenden Landflucht entgegen zu wirken. Zusätzlich fließen Geld in kinder- und behindertengerechte Einrichtungen, um in den Städten die Attraktivität für diese Menschen zu steigern.

Bedingungen für die kommunale Förderung
So sind die angebotenen Maßnahmen bei der Errichtung und Finanzierung des Wohneigentums stets an bestimmte Bedingungen geknüpft. Bei jungen Familien muss mindestens ein Kind, das noch nicht die Volljährigkeit erreicht hat, im geplanten Haushalt wohnen. Bei einer Förderung, die aufgrund einer Behinderung in Anspruch genommen wird, muss ein bestimmter Grad an Schwerbehinderung vorliegen.

Ein weiteres Kriterium sind die Einkommensverhältnisse des betreffenden Bauherrn. In der Regel darf eine bestimmte Einkommenshöhe beim Käufer nicht überschritten werden. Nur dann wird die Förderung bewilligt. Welcher Betrag tatsächlich gefördert wird, hängt somit von den individuellen Gegebenheiten und der finanziellen Situation in der jeweiligen Kommune ab.

Auch wenn die regionalen Fördermittel auf den ersten Blick interessant erscheinen, so sollte jeder zukünftige Bauherr die Konditionen und Bedingungen genau unter die Lupe nehmen. Nicht in jedem Fall ist ein kommunales Wohnbaudarlehen die beste Wahl. Ein direkter Vergleich mit anderen Finanzierungsmitteln lohnt sich auf jeden Fall.

Wer konkrete Fragen zu bestimmten regionalen Fördermitteln hat, sollte sich entweder direkt an die Gemeinde wenden oder einen erfahrenen Immobilienfinanzierer hinzuziehen. Häufig ist hier Eile geboten, da die einzelnen Finanzmittel meist nur begrenzt zur Verfügung stehen. Sind diese ausgeschöpft, stellen die meisten Kommunen keine weiteren Gelder mehr bereit.