| Trends

Preise steigen trotz Urlaubszeit

Der Immobilienanalyst Sprengnetter aus Bad Neuenahr war bei uns schon häufiger „zu Gast“, denn das Unternehmen erhebt seit Beginn der Covid19-Pandemie wöchentlich aktuelle Zahlen zu Trends auf dem innerdeutschen Immobilienmarkt.

So auch in der letzten Woche, wo das Unternehmen, für diese Jahreszeit nicht überraschend, einen leichten Rückgang der Finanzierungsaktivitäten privater Kunden meldete. Schließlich befindet sich das ganze Land in den Sommerferien, traditionell eher keine Zeit, in der viele Immobilieninvestitionen getätigt werden.

Dagegen stiegen die Preise für Immobilien nach einem leichten Abfall am Anfang dieses Monats in der letzten Woche wieder. In den Metropolen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart kostet der Quadratmeter für Eigentumswohnungen gegenwärtig im Schnitt 5.200 Euro.

Der deutschlandweit gemessene Durchschnittswert für Einfamilienhäuser blieb dagegen weiter konstant. Hier müssen im Schnitt 2.400 Euro pro Quadratmeter aufgewendet werden. Auffällig ist, dass die Mieten für angebotene Wohnungen im ganzen Bundesgebiet seit Wochen stagnieren. Lediglich in einigen wenigen großen Städten kann ein leichter Anstieg gemessen werden.

Das alles vor dem Hintergrund, dass das Angebotsniveau auf dem Markt insgesamt weiter niedrig bleibt. Eine Entwicklung, die seit Beginn der Covid19-Pandemie weitgehend gleich geblieben ist und sich sicher auch noch etwas hinziehen wird.

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