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Baukin­dergeld verlängert

Eigentlich war das Baukindergeld, eine Fördermaßnahme des Bundes für Familien mit kleinem Budget, bis zum Ende des Jahres befristet. Doch die Corona-Pandemie erforderte eine Verlängerung bis März 2021.

Der Deal war klar: Familien, die in den Genuss des Baukindergeldes kommen wollten, mussten bis zum 31. Dezember einen Bauantrag oder einen Kaufvertrag vorweisen können. Doch nun hat die Bundesregierung beschlossen, die Frist bis zum 31. März des nächsten Jahres zu verlängern. Der Grund dafür ist, dass viele Familien wegen der Pandemie noch auf ihre Baugenehmigung warten oder noch keinen Kaufvertrag unterzeichnen konnten. Das Kabinett hat die in diesem Jahr nicht abgerufenen Mittel entsprechend umgeschichtet. Rechtskräftig wird die Verlängerung mit dem Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2021.

Antragsteller sollten jedoch wissen, dass der Antrag unverändert bis zum 31. Dezember diesen Jahres gestellt werden muss. Die Voraussetzung für die Antragstellung ist der Erwerb oder der Bau einer Wohnimmobilie zwischen dem 1. Januar 2018 und, nach der Verlängerung, dem 31. März 2021. Das Datum des notariell beglaubigten Vertrags gilt dabei als förderrelevanter Stichtag. Wie Sie am besten vorgehen, besprechen Sie am besten kostenlos und unverbindlich mit unseren Beratenden vor Ort.

An den sonstigen Rahmenbedingungen hat sich allerdings nichts geändert: Weiterhin steht die Förderung nur Familien zu, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren lebt und deren zu versteuerndes Haushaltseinkommen pro Jahr nicht über 75.000 Euro und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind liegt. Wird ein Kind nach der Antragsstellung geboren, gibt es dafür keine Förderung. Die Förderung wird jährlich an die Familien ausgezahlt, ist aber daran gekoppelt, dass die Familie das Wohneigentum auch selbst bezahlt. Weiterhin ist entscheidend, dass der Erwerb oder Bau zum ersten Mal erfolgt. Besitzer von Wohneigentum gehen leer aus.

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