96m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer 96m² bei einem Immobilienwert von 530.013€.
70m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger 69,68m² bei einem Immobilienwert von 324.900€.

Trotzdem ist der Münchner Immobilienmarkt äußerst attraktiv. Seit Jahren wächst und wächst die Nachfrage nach Wohneigentum. Zwar ist das Angebot an Immobilien vielschichtig, dennoch ist die klassische Eigentumswohnung die häufigste Objektart. Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger greifen gerne zu dieser Immobilienart.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Die Eigentumswohnung ist sogar der absolute Spitzenreiter auf dem Münchner Immobilienmarkt. 70 Prozent der Eigennutzer und knapp 90 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für diese Objektart. Das liegt besonders daran, dass München sehr urban geprägt ist. Fast 28 Prozent der eigengenutzten Immobilien entfallen auf Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhaushälften.

Eine klare Spitzenposition im bundesweiten Durchschnitt nimmt München bei den Immobilienpreisen ein. Eigennutzer zahlen für ihre Wohnung oder ihr Haus im Schnitt 530.000 Euro. Hier besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Kaufpreis des Wohneigentums und dem Einkommen des Käufers: Je höher das Gesamteinkommen, desto höher auch der Wert des Objekts. Das gilt zumindest für eigengenutzte Immobilien.

Bei einem monatlichen Einkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegt der Wert einer eigengenutzten Immobilie bei durchschnittlich 429.600 Euro. Münchner Immobilienkäufer, die 5.000 und 8.000 Euro verdienen, geben im Schnitt 557.000 Euro für ihr Wohneigentum aus. Wer über 8.000 Euro monatlich zur Verfügung hat, zahlt durchschnittlich 777.815 Euro für sein Haus oder seine Wohnung. Diese Zahlen zeigen ganz klar: München ist einer der teuersten Immobilienstandorte in Europa.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Wie sieht es im Vergleich dazu bei den Kapitalanlegern aus? Hier fällt der durchschnittliche Kaufpreis mit 324.900 Euro deutlich niedriger aus. Dieser Wert liegt aber trotzdem über dem durchschnittlichen Immobilienpreis in deutschen Großstädten. In der Käufergruppe der Kapitalanleger steigt im Gegensatz zu den Eigennutzern der Immobilienwert aber nicht proportional mit dem Einkommen. Stattdessen rücken steuerliche Aspekte und die Rentabilität der Immobilie in den Mittelpunkt.

Geht man ausschließlich nach dem Immobilienwert, gibt es in der Bayerischen Landeshauptstadt kaum Wohnungen und Häuser, deren Wert unter 100.000 Euro liegt. Nur rund 3 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für eine Immobilie aus diesem Preissegment. Mit etwa einem Prozent fällt der Anteil der Eigennutzer noch geringer aus. Grund dafür könnten die steigenden Preise in München sein. Günstige Immobilien sind kaum noch verfügbar.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Auch das Angebot von Immobilien für 100.000 bis 200.000 Euro liegt im Vergleich zu anderen Metropolen niedriger. Nur knapp 3 Prozent der Eigennutzer kaufen in diesem Preissegment. Bei Anlegern fällt der Anteil mit etwa 10 Prozent höher aus. Der Fokus liegt bei beiden Käufergruppen aber bei einem Wert von 200.000 bis 600.000 Euro. Hier greifen rund 59 Prozent der Eigennutzer und knapp 75 Prozent der Kapitalanleger zu. Im Preissegment von 600.000 bis 800.000 Euro kaufen über 21 Prozent der Eigennutzer und knapp 8 Prozent der Kapitalanleger. Über 15 Prozent der Eigennutzer und rund 5 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für hochpreisige Immobilien über 800.000 Euro.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Die Verteilung zwischen Neubau und Bestandsimmobilien ist im Münchner Raum sehr ausgewogen. Das gilt sowohl für Eigennutzer als auch Kapitalanleger.

Der Wert von Immobilien in München steigt und steigt. Das schlägt sich aber nicht nur in überdurchschnittlich hohen Preisen für Wohnungen und Häusern nieder. In der Bayerischen Landeshauptstadt fallen die angebotenen Immobilien im Vergleich zu anderen Städten auch kleiner aus.

Durchschnittlich 96 Quadratmeter messen die Immobilien von Münchner Eigennutzern. Mit rund 70 Quadratmetern fallen die Kaufobjekte von Kapitalanlegern noch kleiner aus. Grund dafür könnten die hohen Immobilienpreise sein. Womöglich entscheiden sich Käufer deshalb eher für kleinere Wohneinheiten und senken so den eigenen Kapitaleinsatz.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
96,00m²
Ø Wohnfläche

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
69,68m²
Ø Wohnfläche

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand fällt auf, dass Verheiratete Immobilien für den Eigengebrauch von durchschnittlich knapp 106 Quadratmetern erwerben. Die Singles unter den Eigennutzern begnügen sich mit rund 81 Quadratmetern. Das könnte daran liegen, dass ein Mehrpersonenhaushalt auch einen höheren Bedarf an Wohnraum hat.

Einen direkten Einfluss auf die Wohnfläche hat das Gesamteinkommen. Hier gilt: Je höher das Einkommen, desto größer ist die Immobilie. Wer es sich leisten kann, entscheidet sich also für ein großes Kaufobjekt.

Eigennutzer, die über ein Einkommen von 2.000 bis 3.000 Euro monatlich verfügen, greifen zu einer Immobilie mit durchschnittlich über 77 Quadratmetern. Liegt der Verdienst zwischen 3.000 und 5.000 Euro, steigt auch die Immobiliengröße auf 85 Quadratmeter. Käufer, die zwischen 5.000 und 8.000 Euro verdienen, entscheiden sich für 96 Quadratmeter. Bei einem monatlichen Einkommen von über 8.000 Euro sind die Immobilien der Eigennutzer mit 142 Quadratmetern noch einmal größer.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Deshalb steigt bei den Eigennutzern auch die Quadratmeterzahl mit der Zahl der Bewohner: Je mehr Personen im Haushalt, desto größer ist die Immobilie. So kaufen Eigennutzer mit vier Kindern im Durchschnitt Wohnungen und Häuser mit über 133 Quadratmetern.

Anders bei den Kapitalanlegern. Bei dieser Käufergruppe gibt es keine größeren Unterschiede beim Vergleich der Wohnfläche und dem Familienstand oder der Anzahl der Kinder. Hier besteht kein direkter Zusammenhang, da der Käufer nur in die Immobilie investiert und sie selbst nicht bewohnt.

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