84,68%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 84,68% bei einem Tilgunssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 111.489,83 Euro.
88,01%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 88,01% bei einem Tilgunssatz von 3,00%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 83.715,57 Euro.

Ein Eigennutzer in Köln bringt im Schnitt 111.500 Euro in die Finanzierung seiner Immobilie ein. Mit über 83.700 Euro fällt das Eigenkapital bei Kapitalanlegern geringer aus.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt meist das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt. Der Hintergrund: Ein höheres Eigenkapital macht deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus. Dieser richtet sich nach dem gewählten Kreditvolumen.
Liegt der Wert der Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro, bringt der Eigennutzer im Großraum Köln durchschnittlich rund 30.000 Euro ein. Erhöht sich der Preis auf 200.000 bis 400.000 Euro, werden im Schnitt 66.000 Euro selbst finanziert. Bei einem Immobilienwert von 400.000 bis 600.000 Euro beläuft sich das Eigenkapital auf rund 157.000 Euro. Auf etwa 184.000 Euro steigen die eingebrachten eigenen Mittel bei einem Kaufpreis von 600.000 bis  800.000 Euro. Ist die Immobilie 800.000 bis zu einer Million Euro wert, finanzieren Eigennutzer über 410.000 Euro selbst. Kostet die Kölner Immobilie über eine Million Euro, bringt ein Eigennutzer nochmal mehr Geld mit ein: im Schnitt 575.000 Euro.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

111.489,83€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

83.715,57€
Ø Eigenkapital

Auch bei einer Kapitalanlage steigt das Eigenkapital mit der Höhe des Kaufpreises. Denn steuerliche Aspekte spielen bei einem hohen Eigenkapitalanteil kaum eine Rolle. Hier stehen eher eine schnelle Entschuldung der Immobilie und eine mögliche Altersvorsorge im Mittelpunkt. Besonders bei einem Immobilienwert von 800.000 bis eine Million Euro greifen Kölner Kapitalanleger zu einem hohen Anteil an Fremdkapital. Hier beträgt das Eigenkapital mit durchschnittlich 167.000 Euro nur etwa ein Sechstel.
Trotz steigender Preise bleibt der Immobilienkauf im Großraum Köln attraktiv. Zumal sich das Preisniveau im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen teilweise noch moderat verhält. Dazu tragen auch weiterhin die niedrigen Zinsen für eine Finanzierung und die steigenden Renditen bei.

Zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder gibt es laut Analyse der erhobenen Daten keinen direkten Zusammenhang. Dies gilt sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Dieser Wert beträgt bei Kölner Eigennutzern im Schnitt rund 85 Prozent. Bei Kapitalanlegern sind es drei Prozent mehr.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Banken ihren Kreditnehmern die besten Konditionen für eine Immobilienfinanzierung. Dennoch nutzen nur rund 18 Prozent der Eigennutzer und 14 Prozent der Kapitalanleger diesen Vorteil.
Für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 80 Prozent entscheiden sich rund 24 Prozent der Eigennutzer und fast genauso viele der Kapitalanleger (23 Prozent). Einen Auslauf von 80 bis 90 Prozent wählen 24 Prozent der Käufer von eigengenutztem Wohnraum und 19 Prozent der Anleger. 17 Prozent der Eigennutzer und 22 Prozent der Anleger schließen einen Beleihungsauslauf von 90 bis 100 Prozent ab. Selbst für einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent entscheiden sich 18 Prozent (Eigennutzer) beziehungsweise 22 Prozent (Kapitalanleger).

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

84,68%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

88,01%
Ø Beleihungsauslauf

Ein hoher Auslauf bei Eigennutzern weist meist auf wenig Eigenkapital hin. Kapitalanleger hingegen entscheiden sich für diesen Auslauf, da die auflaufenden Zinsen steuerlich geltend gemacht werden können. Eine günstige Finanzierung hat daher nicht zwingend oberste Priorität.

Die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung befinden sich weiterhin auf einem historischen Tiefstand. Als direkte Folge entscheiden sich viele Kreditnehmer für einen höheren Tilgungssatz. Denn eine hohe Tilgung bedeutet, schneller schuldenfrei zu sein. Zudem bestehen viele Banken bei neuen Kreditverträgen auf eine höhere Tilgung. Folglich liegt der durchschnittliche Tilgungssatz der Kölner Eigennutzer bei 2,5 Prozent. Bei Kapitalanlegern ist der Wert mit 3,0 Prozent etwas höher.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,50%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

3,00%
Ø Tilgungssatz

Entsprechend entscheiden sich nur noch knapp 8 Prozent der Eigennutzer für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Bei Anlegern sind es mit rund 7 Prozent fast genauso viele. Über die Hälfte der Kreditverträge von Kölner Eigennutzern (knapp 56 Prozent) enthält eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent. Unter Anlegern liegt der Wert bei diesem Tilgungssatz bei 35 Prozent. Knapp 21 Prozent der Eigennutzer und über 25 Prozent der Kapitalanleger schließen Kreditverträge mit einer Tilgung von 3 bis 4 Prozent ab.
Bei einem Tilgungssatz von 4 bis 5 Prozent sinkt der Anteil bei den Kölner Käufern, die ihre Immobilie auch selbst nutzen, auf knapp 8 Prozent. Bei Investoren ist mit 20 Prozent hingegen ein höherer Wert zu verzeichnen. Für einen Tilgungssatz von mindestens 5 Prozent entscheiden sich rund 7 Prozent der Eigennutzer und 12 Prozent der Anleger. Bei Kapitalanlegern steht die schnelle Rückführung des
Darlehens im Vordergrund, was eine höhere monatliche Belastung bedeutet.

Wohnen in Köln wird teurer. Steigende Immobilienpreise sorgen auch in der Rhein-Metropole für eine stärkere Belastung der Käufer. Dennoch sind die Immobilienpreise im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten noch moderat.
Für eine eigengenutzte Immobilie in der Domstadt bezahlt ein Käufer im Schnitt 1.186 Euro im Monat. Dieser Wert entspricht durchschnittlich 26,13 Prozent des Monatseinkommens. Nur geringfügig günstiger wird es für Kapitalanleger. Hier liegt die durchschnittliche Monatsrate bei 1.111 Euro – 20,36 Prozent des monatlichen Einkommens.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Ähnlich wie in anderen deutschen Städten ist auch in Köln das Annuitätendarlehen die häufigste Darlehensart. In der Rhein-Metropole entscheiden sich 86 Prozent der Eigennutzer für diese Kreditform. Bei den
Kapitalanlegern liegt der Wert bei rund 91 Prozent. Ergänzt werden kann diese Kreditform durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Allerdings entscheiden sich nur rund 11 Prozent der Eigennutzer für ein KfW-Darlehen. Unter den Kapitalanlegern sind es sogar nur 6 Prozent.
Auch ein endfälliges Darlehen ist nur bedingt gefragt. Bei dieser Darlehensform wird der gesamte Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit zurückgezahlt. Für diese Option entscheiden sich in Köln nur jeweils
2 Prozent der beiden Käufergruppen.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

41 Prozent der Eigennutzer, die ihre Finanzierung mit einem KfW-Darlehen verbinden, entscheiden sich für das Wohneigentumsprogramm 124. Am häufigsten unter den Eigennutzern nachgefragt (59 Prozent) wird das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153). Diese Art der Förderung ist auch bei Kapitalanlegern sehr beliebt. Mit 96 Prozent greift fast jeder Anleger, der sich für eine Förderung entscheidet, zum KfW-Programm 153.

Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage, in Köln entscheiden sich Immobilienkäufer für eine langfristige Zinsfestschreibung. Grund dafür sind die sehr niedrigen Zinsen bei einer Immobilienfinanzierung.
32 Prozent der Eigennutzer wählen eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren. Für 15 Jahre entscheiden sich rund 45 Prozent. Noch 18 Prozent nutzen eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Bei den Kapitalanlegern liegt der Schwerpunkt der Zinsbindung bei 10 Jahren. 56 Prozent wählen diese Laufzeit, zumal die Spekulationsfrist ebenfalls 10 Jahre beträgt. Viele Investoren entscheiden sich für diese Dauer der Zinsbindung, da die Gewinne aus einem Wiederverkauf der Immobilie dann steuerfrei sind.
Dennoch wählen auch über 22 Prozent der Kölner Kapitalanleger eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren. Selbst für eine Dauer von 20 Jahren entscheiden sich noch knapp 11 Prozent der Investoren. In diesem Fall steht eher eine langfristige Zinssicherung im Mittelpunkt, besonders wenn ein Verkauf der Immobilie mittelfristig nicht geplant ist.

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Köln 2017

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.