89,75%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 89,75% bei einem Tilgunssatz von 2,28%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 134.014,11 Euro.
88,50%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 88,50% bei einem Tilgunssatz von 2,00%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 103.593,59 Euro.

Wer beim Kauf einer Immobilie genügend Eigenkapital einsetzt, kann sich damit bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung sichern. Zudem setzen die meisten Kreditinstitute einen prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus, der sich an den Gesamtkosten für den Immobilienerwerb orientiert. Der Anteil des Eigenkapitals erhöht sich folglich mit steigendem Kaufpreis für die Immobilie.
Als Experte für die Baufinanzierung kooperiert Hüttig & Rompf in Hamburg mit den regionalen Förderbanken und nutzt alle Förderprogramme. Im Jahr 2018 hat die Hamburger Filiale über 200 ihrer Kunden bei den regionalen Förderbanken (IFB und IBSH) platziert. Der richtige Einsatz einer individuellen Förderung erhöht die Realisierung der Finanzierung und führt zu einer besseren Gesamtrate des Kunden.
In Hamburg verfügt ein Eigennutzer im Durchschnitt über Eigenkapital in Höhe von 134.014 Euro. Ein Eigennutzer in der Hansestadt setzt im Schnitt 58.000 Euro an Eigenkapital zu, wenn der Immobilienpreis zwischen 200.000 und 400.000 Euro liegt. Steigen die Aufwendungen für den Erwerb des Wohnraumes auf 400.000 bis 600.000 Euro, erhöht sich das eingebrachte Kapital durchschnittlich auf 97.000 Euro. Knapp 175.000 Euro umfasst das Eigenkapital bei einem Immobilienwert von bis zu 800.000 Euro. Bei einem Kaufpreis zwischen 800.000 und einer Million Euro trägt ein Eigennutzer in der Elbmetropole im Durchschnitt 268.000 Euro bei. Bei einem Preis von mehr als einer Million erhöht sich das Eigenkapital auf 520.000 Euro bei einer eigengenutzten Immobilie.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

134.014,11€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

103.593,59€
Ø Eigenkapital

Ein Kapitalanleger begnügt sich im Schnitt mit 103.594 Euro. Kapitalanleger in der Hansestadt investieren im Vergleich zu Eigennutzern deutlich mehr Eigenkapital beim Erwerb von Wohnraum. Dies erlaubt es, die Immobilie schneller zu entschulden. Zudem achten Banken verstärkt auf eine Finanzierbarkeit der Kapitalanlage.
Zum Vergleich: Bei einem Anschaffungspreis von 200.000 bis 400.000 Euro liegt das Eigenkapital eines Kapitalanlegers im Durchschnitt bei 89.000 Euro. Steigen die Gestehungskosten auf 400.000 bis 600.000 Euro, wächst der Einsatz von Eigenkapital auf 140.000 Euro an. Bei 600.000 bis 800.000 Euro steuert der Anleger durchschnittlich 255.000 Euro Kapital bei.
Bei steigenden Immobilienpreisen in Hamburg ist die Nachfrage nach Wohneigentum ungebrochen hoch, zumal das Angebot an Wohnraum auch in den nächsten Jahren nur langsam größer werden wird. Gepaart mit einem weiterhin niedrigen Zinsniveau bei der Wohnraumfinanzierung locken auch langfristig hohe Renditen.

Auch in Hamburg hängen Eigenkapital und Anzahl der Kinder nur indirekt zusammen. Lediglich der erhöhte Bedarf an Wohnfläche hängt unmittelbar in Abhängigkeit mit einer größeren Zahl an Kindern zusammen. Daraus folgen ein höherer Kaufpreis und somit auch ein größerer Bedarf an Eigenkapital. Entsprechend gibt es keine Verknüpfung bei einer Kapitalanlage.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf gibt den prozentualen Anteil des Objektwertes an, der durch einen Immobilienkredit finanziert wird. Bei Eigennutzern in Hamburg liegt der durchschnittliche Wert bei rund 90 Prozent. Geringfügig niedriger fällt der erhobene Wert bei Kapitalanlegern aus.
Bei einem Auslauf von unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute die besten Konditionen für eine Baufinanzierung. Dennoch nutzen nur wenige Kreditnehmer diesen Vorteil. Nur knapp 12 Prozent der Eigennutzer und rund 24 Prozent der Kapitalanleger wählen diesen Beleihungsauslauf.
Rund 40 Prozent der Eigennutzer in der Hansestadt wählen einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Mit rund 32 Prozent fällt der erhobene Wert bei Kapitalanlegern etwas geringer aus.
Ein Auslauf von 90 bis 100 Prozent wird von 27 Prozent der Eigennutzer in Anspruch genommen.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

89,75%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

88,50%
Ø Beleihungsauslauf

Anleger sind mit rund 15 Prozent vertreten. Selbst einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent wählen mehr als 21 Prozent der Erwerber eigengenutzten Wohneigentums. Dieser Wert steigt bei Kapitalanlegern sogar auf rund 29 Prozent.
Auch in Hamburg gilt: Hohe Einkommen treffen auf steigende Preise für Wohneigentum. Folglich schrumpft die Kapitaldecke bei vielen Immobilienkäufern. Es müssen höhere Darlehenssummen in Anspruch genommen werden, um dennoch den Kauf einer Immobilie zu realisieren. Hingegen überraschen nicht die ermittelten Werte mit einem hohen Beleihungswert bei Kapitalanlegern. Hier hat eine günstige Finanzierung nicht die oberste Priorität.

Noch immer befinden sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen auf einem Niedrigstand. Gleichzeitig sind die Anforderungen seitens der Kreditinstitute deutlich gestiegen. Folglich wählen Kreditnehmer häufiger einen höheren Tilgungssatz. In Hamburg liegt der durchschnittliche Tilgungssatz für Eigen­nutzer bei 2,28 Prozent. Bei Kapitalanlegern ist der Wert mit 2,0 Prozent geringfügig niedriger.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,28%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,00%
Ø Tilgungssatz

Nur 7 Prozent der Eigennutzer und rund 18 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent.
Deutlich mehr als jeder zweite Kreditnehmer wählt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent. Eigennutzer sind mit rund 67 Prozent und Kapitalanleger mit 62 Prozent bei dieser Tilgung vertreten. Rund 15 Prozent der Kreditnehmer, die eigengenutzten Wohnraum erwerben, schließen einen Darlehensvertrag mit einer Tilgung von 3 bis 4 Prozent ab. Der Anteil bei den Anlegern fällt mit rund 15 Prozent etwas geringer aus.
Einen Tilgungssatz über 4 Prozent wählen noch knapp 11 Prozent der Eigennutzer und knapp 6 Prozent der Anleger im Hamburger Raum. Hier steht das Bestreben im Vordergrund, den Kredit schnell zurückzuzahlen.

Wer in der Hansestadt in den bevorzugten Lagen wohnen möchte, muss dafür einen hohen Preis zahlen. Durch die steigenden Preise in Hamburg werden Immobilienkäufer finanziell stärker belastet. Dies gilt trotz der sehr guten Verdienstmöglichkeiten in der Metropole.
Für eine Wohnung oder ein Haus zur Eigennutzung muss ein Käufer durchschnittlich 1.561 Euro im Monat aufbringen. Deutlich geringer sind die Aufwendungen für Kapitalanleger. Hier beträgt die monatliche Belastung im Schnitt 833 Euro. Die geringere Belastung bei Anlegern ist meist durch die geringere Wohnfläche und die höhere eingesetzte Eigenkapitalsumme begründet.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Wer in Hamburg eine Immobilie finanziert, greift in den meisten Fällen zu einem Annuitätendarlehen.
84 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für diese Kreditform. Mit knapp 89 Prozent liegt der erhobene Wert bei Kapitalanlegern noch höher. Knapp 7 Prozent aller Kreditnehmer ergänzen ihre Finanzierung durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Rund 3 Prozent der Eigennutzer und Kapitalanleger wählen ein endfälliges Darlehen. Bei dieser Kreditform wird der gesamte Kreditbetrag am Ende der Laufzeit des Darlehens zurückgezahlt.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Fördermittel der KfW können eine interessante Ergänzung bei der Finanzierung einer Immobilie darstellen. Welche Förderprogramme werden in der Hansestadt besonders bevorzugt?
Das Wohneigentumsprogramm 124 wird von knapp 43 Prozent der Eigennutzer in Anspruch genommen. Kapitalanleger können dieses Programm nicht nutzen. Rund 57 Prozent der Kreditnehmer entscheiden sich für das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153). Wer sich in Hamburg als Kapitalanleger für eine KfW-Förderung entscheidet, greift ausschließlich auf dieses Programm zurück.

Ein wichtiger Faktor bei einer Finanzierung einer Immobilie ist die Zinsfestschreibung. Es handelt sich dabei um den Zeitraum, in dem der Darlehenszins für die betreffende Finanzierung vertraglich festgeschrieben ist. Da sich die Kreditzinsen weiterhin auf einem historischen Tiefstand befinden, ist eine langfristige Zinsfestschreibung besonders interessant. So entscheiden sich Kreditnehmer nur in Ausnahmefällen für eine sehr kurze Laufzeit.
Dennoch wählen noch rund 29 Prozent der Eigennutzer eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren. 42 Prozent der Kreditnehmer von eigengenutztem Wohnraum wählen eine Zinsbindung von 15 Jahren.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Eine Festschreibung der Zinsen von 20 Jahren nehmen rund 20 Prozent der Kreditnehmer in Anspruch.
Hier steht im Mittelpunkt, die niedrigen Zinsen langfristig zu sichern.
Die meisten Kapitalanleger wählen eine Zinsbindung von 10 Jahren. Der ermittelte Wert liegt bei 61 Prozent. Hierbei gilt: Nach Ablauf der Spekulationsfrist von 10 Jahren sind die erzielten Gewinne steuerfrei. Dennoch entscheiden sich noch 37 Prozent der Kapitalanleger für eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren. Allerdings kann nach zehn Jahren Kreditlaufzeit das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden.

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Hamburg 2019

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.