87,85%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 87,85% bei einem Tilgunssatz von 2,45%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 126.851,95 Euro.
88,00%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 88,00% bei einem Tilgunssatz von 2,37%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 94.746,50 Euro.

Die Immobilienfinanzierung ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren. Das eingebrachte Eigenkapital, der Beleihungsauslauf und der gewählte Tilgungssatz sind wesentliche Parameter, die eine optimale Finanzierung ausmachen. Auch die Art des Kredites und die Dauer der Zinsfestschreibung müssen auf die finanzielle Situation abgestimmt sein.
Das durchschnittliche Eigenkapital bei einem Hamburger Eigennutzer beträgt rund 126.852 Euro. Kapitalanleger begnügen sich im Schnitt mit 94.746 Euro. Aufgrund des höheren Einkommens in der Hansestadt fallen die finanziellen Mittel beim Erwerb einer Immobilie im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen deutlich höher aus. Dies gilt besonders bei hochpreisigen Immobilien.
Ob Eigennutzer oder Kapitalanleger: Mit steigendem Kaufpreis wächst der Anteil des Eigenkapitals. Somit besteht eine direkte Abhängigkeit zwischen dem Immobilienwert und dem vorhandenen Eigenkapital des Käufers. Diese besteht gleichermaßen bei Eigennutzern und Kapitalanlegern. Dieser Zusammenhang basiert auf der Tatsache, dass ein hoher Anteil an Eigenkapital stets bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung garantiert. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus, der sich am Kreditvolumen orientiert.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

126.851,95€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

94.746,50€
Ø Eigenkapital

Bei einem Immobilienpreis von 200.000 bis 400.000 Euro steuert ein Hamburger Eigennutzer durchschnittlich 72.000 Euro an Eigenkapital bei. Steigen die Anschaffungskosten auf 400.000 bis 600.000 Euro, erhöht sich das eingebrachte Kapital im Schnitt auf 110.000 Euro. 175.000 Euro umfasst das Eigenkapital bei einem Immobilienwert bis zu 800.000 Euro. Bei einem Kaufpreis zwischen 800.000 und einer Million Euro steuert ein Eigennutzer in der Elbmetropole durchschnittlich 277.000 Euro bei. Bei einem Preis über eine Million erhöht sich das Eigenkapital auf 349.000 Euro bei einer eigengenutzten Immobilie.
Kapitalanleger in der Hansestadt steuern besonders bei hochpreisigen Immobilien einen noch höheren Anteil an Eigenkapital bei, als es bei Eigennutzern der Fall ist. Gerade bei steigenden Preisen achten Banken verstärkt auf eine Finanzierbarkeit der Kapitalanlage. Zudem erlaubt ein hoher Anteil an Eigenmitteln die schnellere Entschuldung der Immobilie. Zum Vergleich: Bei einem Kaufpreis ab 800.000 Euro fließen bei einer Kapitalanlage im Schnitt 304.000 Euro an Eigenkapital in die Finanzierung mit ein. Bei einem Preis über eine Million steigen die Eigenmittel auf 405.000 Euro.
Trotz der steigenden Preise im Großraum Hamburg ist die Nachfrage nach geeigneten Immobilien ungebrochen. Dazu trägt auch die große Nachfrage bei einem eingeschränkten Angebot von Wohnraum bei. Langfristig locken daher hohe Renditen. Auch in den nächsten Jahren wird viel Kapital in den Immobilienmarkt der Hansestadt wandern. Zusätzlich herrscht weiterhin ein niedriges Zinsniveau bei benötigten Immobilienfinanzierungen.

Ähnlich wie in anderen Ballungszentren, zeigen die erhobenen Daten auch in Hamburg nur einen indirekten Zusammenhang zwischen dem beigesteuerten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder. Lediglich der gesteigerte Bedarf an Wohnfläche steht unmittelbar im Zusammenhang mit einer größeren Zahl an Kindern. Daraus folgen in den meisten Fällen ein höherer Kaufpreis und somit auch ein höherer Bedarf an Eigenkapital.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf gibt den prozentualen Anteil des Objektwertes an, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Eigennutzern und Kapitalanlegern in Hamburg liegt der durchschnittliche Wert bei knapp 88 Prozent.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung. Dennoch können nur rund 13 Prozent der Eigennutzer und knapp 16 Prozent der Kapitalanleger diesen Vorteil nutzen. Den hohen Durchschnittseinkommen in der Elbmetropole stehen stetig steigende Immobilienpreise gegenüber. Die Kapitaldecke der Hamburger Immobilienkäufer wird dünner. Folglich müssen höhere Darlehenssummen aufgenommen werden, um dennoch den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

87,85%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

88,00%
Ø Beleihungsauslauf

Rund 43 Prozent der Eigennutzer in Hamburg entscheiden sich für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Bei Kapitalanlegern sinkt der Wert auf knapp 39 Prozent. Ein Auslauf von 90 bis 100 Prozent wird von 29 Prozent der Eigennutzer in Anspruch genommen. Anleger sind mit rund 23 Prozent vertreten. Selbst einen Beleihungsauslauf über 100 Prozent wählen über 14 Prozent der Erwerber von eigengenutztem Wohneigentum. Dieser Wert steigt bei Kapitalanlegern sogar auf rund 23 Prozent.
Die Werte mit einem hohen Beleihungswert bei Kapitalanlegern überraschen nicht, da hier die auflaufenden Zinsen steuerlich geltend gemacht werden können. Eine günstigere Finanzierung besitzt daher nicht unbedingt die oberste Priorität.

Bedingt durch die weiterhin historisch niedrigen Zinsen und die gestiegenen Anforderungen der Kreditinstitute entscheiden sich Kreditnehmer zunehmend für einen höheren Tilgungssatz. In Hamburg liegt der durchschnittliche Tilgungssatz für Eigennutzer bei 2,45 Prozent. Bei Kapitalanlegern ist der Wert mit 2,37 Prozent geringfügig niedriger.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,45%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,37%
Ø Tilgungssatz

Folglich entscheiden sich nur 8,0 Prozent der Eigennutzer und knapp 12,9 Prozent der Kapitalanleger für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Der mit Abstand größte Teil der Immobilienkäufer bevorzugt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent – fast 61 Prozent der Eigennutzer schließen einen Darlehensvertrag mit dieser Tilgung ab. Auch bei den Anlegern entscheidet sich fast die Hälfte der Kreditnehmer für diesen Tilgungssatz.
Rund 18 Prozent der Hamburger Eigennutzer wählen bei ihrer Finanzierung einen Tilgungssatz von 3 bis 4 Prozent. Bei den Kapitalanlegern steigt der Anteil auf knapp 23 Prozent. Einen Tilgungssatz über 4 Prozent wählen noch rund 13 Prozent der Eigennutzer und rund 15 Prozent der Anleger im Ballungszentrum Hamburg. Hier steht die schnelle Rückführung des Kredits im Vordergrund.

Wohnen in Hamburg ist teuer. Bei stetig steigenden Immobilienpreisen in Hamburg und Umgebung werden Käufer von Wohnraum zunehmend stärker belastet. Selbst bei dem hohen Niveau der Einkommen in der Metropole. Wer in der Hansestadt eine Wohnung oder ein Haus zur Eigennutzung erwirbt, muss durchschnittlich 1.517 Euro im Monat aufbringen – das entspricht gut einem Viertel  des durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Bei einer Kapitalanlage liegt die monatliche Belastung im Schnitt bei 1.009 Euro im Monat und damit genau 14 Prozent des Einkommens. Der niedrige Wert bei Anlegern ist teilweise durch die kleinere Wohnfläche und den höheren Einsatz von Eigenkapital begründet.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Wer beim Erwerb einer Immobilie eine Finanzierung benötigt, greift in der Regel zu einem Annuitätendarlehen,  so auch in Hamburg: 87 Prozent der zur Eigennutzung verwendeten Kreditsummen stammen aus dieser Darlehensart. Mit 86 Prozent liegt der erhobene Wert bei den Kapitalanlegern nur unwesentlich niedriger. Ergänzt werden kann die Finanzierung durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Von den Eigennutzern werden knapp 9 Prozent der Darlehenssumme über diese Möglichkeit in Anspruch genommen. Bei den Kapitalanlegern liegt der Wert mit 6 Prozent etwas niedriger. Wenig genutzt wird das endfällige Darlehen, bei welchem der gesamte Kreditbetrag am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Welche Fördermittel werden in Hamburg bevorzugt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgerufen? Die angebotenen Förderprogramme können durchaus eine interessante Ergänzung bei der Finanzierung von Wohnraum darstellen. Das Wohneigentumsprogramm 124 wird von 47 Prozent der Eigennutzer in Anspruch genommen. Für Kapitalanleger steht dieses Programm nicht zur Verfügung. Knapp die Hälfte aller Eigennutzer wählt das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153). Mit rund 91 Prozent ruft auch ein Großteil der Kapitalanleger in Hamburg günstige Finanzmittel aus diesem Programm ab.

Weiterhin befinden sich die Kreditzinsen auf einem historischen Tiefstand. Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger entscheiden sich zunehmend für eine langfristige Zinsfestschreibung.
Über 38 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren. Eine kürzere Zinsbindung spielt in der Hansestadt kaum noch eine Rolle. 39 Prozent der Eigennutzer wählen eine Zinsbindung von 15 Jahren. Selbst eine Festschreibung der Zinsen von 20 Jahren nehmen rund 17 Prozent der Kreditnehmer in Anspruch. Hier steht die langfristige Sicherung der niedrigen Zinsen im Mittelpunkt.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Das Hauptaugenmerk bei Kapitalanlegern in der Hansestadt liegt mit 56 Prozent bei einer Zinsbindung von 10 Jahren. Viele Investoren erwägen nach diesem Zeitraum einen Wiederverkauf der Immobilie. Die erzielten Gewinne sind nach Ablauf der Spekulationsfrist von ebenfalls 10 Jahren steuerfrei. Dennoch wählen über 40 Prozent der Kapitalanleger eine Festschreibung der Zinsen von 15 Jahren und länger.

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Hamburg 2018

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.