85,65%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 85,65% bei einem Tilgunssatz von 2,43%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 131.586,60 Euro.
83,70%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 83,70% bei einem Tilgunssatz von 2,45%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 135.805,02 Euro.

Ein Eigennutzer in Hamburg bringt im Schnitt 131.600 Euro in die Finanzierung seiner Immobilie ein. Mit knapp 136.000 Euro fällt das Eigenkapital bei den Kapitalanlegern nur geringfügig höher aus. Im direkten Vergleich mit anderen deutschen Großstädten verfügen Hamburger Kreditnehmer allgemein über deutlich bessere finanzielle Mittel.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit: Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt meist das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt. Der Hintergrund: Ein höheres Eigenkapital macht deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus. Dieser richtet sich nach dem gewählten Kreditvolumen.
Liegt der Wert der Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro, bringt ein Eigennutzer im Großraum Hamburg durchschnittlich rund 39.000 Euro auf. Liegt der Preis zwischen 200.000 und 400.000 Euro, liegt das Eigenkapital im Schnitt bei 68.000 Euro. Bei einem Immobilienwert von 400.000 bis 600.000 Euro finanzieren Eigennutzer etwa 123.000 Euro selbst. 189.000 Euro umfasst das Eigenkapital durchschnittlich bei einem Immobilienwert zwischen 600.000 und 800.000 Euro. Bei einem Kaufpreis zwischen 800.000 und einer Million Euro steuern Käufer, die den Wohnraum selbst nutzen, im Schnitt 273.000 Euro an Eigenkapital bei. Kostet die Immobilie über eine Million Euro, bringt ein Eigennutzer nochmal mehr mit ein: Im Durchschnitt über 441.000 Euro.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

131.586,60€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

135.805,02€
Ø Eigenkapital

Etwas anders sieht das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Eigenkapital bei Kapitalanlegern aus. Bei Immobilien mit einem Wert von bis zu 800.000 Euro verläuft der Anteil an eigenem Kapital ähnlich wie bei Eigennutzern. Liegt der Kaufpreis zwischen 800.000 und einer Million Euro beträgt das Eigenkapital durchschnittlich rund 241.000 Euro. Überschreitet der Preis die Millionengrenze, so beträgt der Eigenkapitalanteil im Schnitt sogar 755.000 Euro. Steuerliche Aspekte spielen dann nur eine zweitrangige Rolle. Diese kommen eher bei einem hohen Anteil an Fremdkapital zum Tragen. Bei einem hohen Anteil an Eigenmitteln stehen eher die schnelle Entschuldung der Immobilie und eine mögliche Altersvorsorge im Vordergrund.
Trotz steigender Preise ist der Kauf einer Immobilie im Hamburger Raum weiterhin attraktiv. Dies bestätigt die vermehrte Nachfrage nach Wohnraum bei Eigennutzern und Kapitalanlegern. Dazu tragen auch weiterhin die niedrigen Zinsen für eine Finanzierung bei. Langfristig locken hohe Renditen. Entsprechend wandert viel Kapital in den Immobilienmarkt der Hansestadt.

Zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder gibt es laut Analyse der erhobenen Daten keinen direkten Zusammenhang. Lediglich bei Eigennutzern lässt sich ein höheres Eigenkapital bei mehr Kindern feststellen. Dieses ist jedoch auf den gesteigerten Bedarf an Wohnraum zurückzuführen. Die Entscheidung für eine Immobilie wird demnach nur indirekt von diesem Faktor beeinflusst.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Hamburger Eigennutzern liegt dieser Wert im Schnitt bei rund 86 Prozent. Der ermittelte Wert für Kapitalanleger befindet sich mit knapp 84 Prozent nur leicht darunter.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Banken ihren Kreditnehmern die besten Konditionen für eine Immobilienfinanzierung. Dennoch nutzen nur rund 13 Prozent der Eigennutzer und rund 15 Prozent der Kapitalanleger diesen Vorteil. Verantwortlich für den geringen Anteil der Kredite mit einem niedrigen Beleihungsauslauf sind möglicherweise die steigenden Immobilienpreise in der Hansestadt.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

85,65%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

83,70%
Ø Beleihungsauslauf

Rund die Hälfte der Eigennutzer (51 Prozent) entscheidet sich für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Einen Auslauf von 90 bis 100 Prozent nehmen knapp 24 Prozent von ihnen in Anspruch. Mit 19 Prozent fällt bei den Kapitalanlegern dieses Segment deutlich geringer aus. Einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent wählen knapp 13 Prozent der Eigennutzer.
Bei einer Kapitalanlage entscheiden sich sogar über 15 Prozent für einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent. Dies überrascht allerdings nicht, da Investoren die auflaufenden Zinsen steuerlich geltend machen können. Eine günstigere Finanzierung hat daher nicht zwingend oberste Priorität.

Weiterhin befinden sich die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf einem historischen Tiefstand. Als direkte Folge entscheiden sich viele Kreditnehmer für einen höheren Tilgungssatz. Zudem bestehen viele Banken bei neuen Kreditverträgen auf eine höhere Tilgung. Folglich liegt der durchschnittliche Tilgungssatz bei Hamburger Eigennutzern bei 2,43 Prozent. Bei Kapitalanlegern ist der Wert nur geringfügig höher (2,45 Prozent).

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,43%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,45%
Ø Tilgungssatz

Entsprechend entscheiden sich nur noch rund 8 Prozent der Eigennutzer für einen Tilgungssatz zwischen 1 und 2 Prozent. Bei Kapitalanlegern liegt der Wert mit circa 13 Prozent hingegen deutlich höher. Die meisten Kreditverträge in Hamburg werden mit einer Tilgung von 2 bis 3 Prozent abgeschlossen. Bei Finanzierungen für eigengenutzten Wohnraum liegt der Anteil bei 62 Prozent. Mit knapp 57 Prozent entscheidet sich deutlich über die Hälfte der Kapitalanleger für diesen Tilgungssatz. Fast 20 Prozent der Eigennutzer und 18 Prozent der Kapitalanleger wählen eine Tilgung von 3 bis 4 Prozent.
Mehr als 10 Prozent der Eigennutzer tilgen ihren Kredit mit einem Tilgungssatz von über 4 Prozent. Bei Kapitalanlegern steigt der Anteil sogar auf über 12 Prozent, die sich für eine Tilgung von 4 Prozent und höher entscheiden. Hier steht die schnelle Rückführung des Kredits im Vordergrund.

Wohnraum wird in Hamburg zunehmend teurer. Die gestiegenen Preise für Immobilien sorgen für eine stärkere Belastung der Käufer, auch wenn das Einkommen auf einem vergleichsweise hohen Durchschnittsniveau liegt.
Für eine eigengenutzte Immobilie bezahlt ein Käufer im Durchschnitt 1.405 Euro im Monat. Dieser Wert entspricht im Schnitt 27,25 Prozent des Monatseinkommens. Etwas günstiger wird es für Kapitalanleger. Hier liegt die durchschnittliche Monatsrate bei 1.281 Euro. Dies sind 17,42 Prozent des Einkommens.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Ähnlich wie in anderen deutschen Städten ist auch in Hamburg das Annuitätendarlehen die häufigste Darlehensart. In der Hansestadt entscheiden sich 83 Prozent der Eigennutzer für diese Kreditform. Bei den Kapitalanlegern liegt der Wert sogar bei über 89 Prozent. Ergänzt werden kann die Finanzierung durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
Knapp 10 Prozent der Eigennutzer nehmen diese Möglichkeit für sich in Anspruch. Mit fast 8 Prozent liegt der Wert bei den Kapitalanlegern etwas niedriger.
Für ein endfälliges Darlehen entscheiden sich jeweils nur rund 3 Prozent der Hamburger Käufer. Bei dieser Darlehensform wird der gesamte Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit zurückgezahlt.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Einen wichtigen Stellenwert nehmen Förderprogramme bei der Finanzierung einer Immobilie in der Hansestadt ein. Eigennutzer entscheiden sich zu 40 Prozent für das Wohneigentumsprogramm 124 der KfW. Knapp 52 Prozent wählen das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153). 67 Prozent der Kapitalanleger rufen ebenfalls dieses Förderprogramm ab.

Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage, in Hamburg entscheiden sich die Käufer von Immobilien für eine längerfristige Zinsfestschreibung – zumal sich die Zinsen noch immer auf einem historischen Tiefstand befinden.
Rund 35 Prozent der Eigennutzer wählen eine Festschreibung der Zinsen über 10 Jahre. Für 15 Jahre entscheiden sich knapp 37 Prozent. Über 22 Prozent entscheiden sich für eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Eine Festschreibung für 5 Jahre fällt mit weniger als 2 Prozent hingegen kaum ins Gewicht.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Bei den Kapitalanlegern liegt der Schwerpunkt bei der Zinsbindung für 10 Jahre. Rund 46 Prozent entscheiden sich für diese Laufzeit, zumal die Spekulationsfrist ebenfalls 10 Jahre beträgt. Viele Investoren entscheiden sich für diese Dauer der Zinsbindung, da die Gewinne aus einem Wiederverkauf der Immobilie dann steuerfrei sind.
Dennoch wählen über 32 Prozent der Kapitalanleger eine Festschreibung der Zinsen von 15 Jahren. Mehr als 15 Prozent entscheiden sich sogar für 20 Jahre. Auch hier steht eine langfristige Zinssicherung im Mittelpunkt, besonders wenn ein Verkauf der Immobilie nicht zwingend geplant ist.

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Hamburg 2017

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.