83,80%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 83,80% bei einem Tilgunssatz von 2,29%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 169.218,68 Euro.
85,19%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 85,19% bei einem Tilgunssatz von 2,45%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 270.674,22 Euro.

Hamburger Eigennutzer bringen im Schnitt rund 169.000 Euro an Eigenkapital ein. Bei Kapitalanlegern liegt der Wert mit über 270.000 Euro deutlich höher.

Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt auch das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt. Hintergrund dieser Tendenz ist die Tatsache, dass ein höherer Anteil an Eigenkapital deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich macht. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln, der nach dem gewählten Kreditvolumen bemessen wird, voraus. Unter den Hamburger Eigennutzern liegt das aufgebrachte Eigenkapital im Schnitt bei über 53.000 Euro, wenn die Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro wert ist. Erhöht sich der Kaufpreis auf 200.000 bis 400.000 Euro, wenden Eigennutzer rund 89.000 Euro an eigenen Mitteln auf. Bei einem Kaufpreis zwischen 400.000 und 600.000 Euro steuern Käufer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, im Schnitt etwa 160.000 Euro als Kapital bei. Kostet die Hamburger Wohnung oder das Haus bis 800.000 Euro, bringt diese Käufergruppe durchschnittlich über 238.000 Euro selbst ein.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

169.218,68€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

270.674,22€
Ø Eigenkapital

Deutlich mehr Eigenkapital investieren Kapitalanleger. Das könnte daran liegen, dass es so möglich ist, die Immobilie schneller zu entschulden, ursächlich ist sicherlich auch die fehlende sichere Alternative am Kapitalmarkt. Bei einem Kaufpreis von 200.000 bis 400.000 bringen Anleger durchschnittlich Eigen­kapital von über 190.000 Euro ein. Ist die Immobilie bis zu 600.000 Euro Wert, steigen die eigenen Mittel auf 278.000 Euro. Liegt der Kaufpreis bei bis zu einer Million, erhöht sich der Anteil an Eigenkapital auf über 343.000 Euro.

Durch die aktuell niedrigen Zinsen und die steigenden Immobilienpreise scheint die Investition in Hamburger Wohnraum äußerst lukrativ zu sein. Diese Form der Kapitalanlage sorgt auch langfristig für eine hohe Rendite. Deshalb wandert viel Eigenkapital in den Immobilienmarkt der Hansestadt.

Besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder? Laut der Analyse von Hüttig & Rompf ist das nicht der Fall. Nur bei den Eigennutzern steigt bei wachsender Anzahl der Kinder auch der Anteil an Eigenkapital. Das lässt sich aber auf den dementsprechend höheren Bedarf an Wohnraum zurückführen. Somit wird die Entscheidung für eine Immobilie nur indirekt von diesem Faktor beeinflusst.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Unter den Eigennutzern liegt dieser Wert im Durchschnitt bei rund 84 Prozent. Ähnlich fällt der Auslauf bei Hamburger Kapitalanlegern mit 85 Prozent aus.

Bei einem Beleihungsauslauf von unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung. Dennoch nutzen nur knapp über 15 Prozent der Hamburger Kreditnehmer diesen Vorteil. Die steigenden Immobilienpreise in Hamburg scheinen auch hier für den geringen Anteil verantwortlich zu sein. Die Hälfte der Käufer entscheidet sich für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Verhältnismäßig hoch fällt mit über 22 Prozent auch der Anteil der Eigennutzer bei einem Auslauf von 90 bis 100 Prozent aus. Selbst den Beleihungsauslauf von über 100 Prozent nehmen noch knapp 12 Prozent der Eigennutzer in Anspruch.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

83,80%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

85,19%
Ø Beleihungsauslauf

Im Vergleich dazu: Bei den Kapitalanlegern wählen 18 Prozent den niedrigen Auslauf unter 60 Prozent, eventuell um die Immobilie schneller zu entschulden. Der Fokus liegt aber auch bei dieser Käufergruppe mit über 41 Prozent bei einem Auslauf von 60 bis 90 Prozent. Über 40 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für einen Beleihungsauslauf von 90 Prozent und höher. Grund dafür: Eine besonders günstige Immobilienfinanzierung steht bei Investoren nicht im Vordergrund. Denn die anfallenden Zinsen sind bei einer Kapitalanlage steuerlich relevant.

Durch die historisch niedrigen Zinsen beträgt der durchschnittliche Tilgungssatz der Hamburger Eigennutzer 2,29 Prozent. Bei 2,45 Prozent liegt der Durchschnittswert der Kapitalanleger.

Für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent entscheiden sich in Hamburg knapp 17 Prozent der Käufer, die ihre Immobilie selbst nutzen. Bei den Anlegern wählen 14 Prozent diesen niedrigen Tilgungssatz. Der mit Abstand größte Anteil der Eigennutzer wählt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent. Mehr als die Hälfte dieser Käufergruppe (55 Prozent) nimmt diesen Tilgungssatz in Anspruch. Bei den Anlegern liegt dieser Wert bei rund 52 Prozent.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,29%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,45%
Ø Tilgungssatz

Über 15 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für eine Tilgung von 3 bis 4 Prozent. Bei den Anlegern liegt dieser Anteil bei 13 Prozent. Über 12 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für einen Tilgungssatz von mehr als 4 Prozent. Bei Kapitalanlegern liegt der Wert mit 21 Prozent sogar noch höher. Grund dafür: eine schnelle Entschuldung im aktuellen Zinstief.

Auch in Hamburg wird das Wohnen teurer. Die steigenden Immobilienpreise haben eine stärkere Belastung der Käufer zur Folge. 1.381 Euro im Monat beträgt die durchschnittliche Belastung einer eigengenutzten Immobilie in Hamburg. Dieser Wert entspricht im Schnitt 26,95 Prozent des Monatseinkommens. Bei einer Kapitalanlage liegt der monatliche Betrag mit 1.058 Euro niedriger. Knapp 15,57 Prozent des Einkommens macht dieser Wert aus.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Eindeutig an der Spitze bei den Darlehensarten: das Annuitätendarlehen. Rund 81 Prozent der Hamburger Eigennutzer entscheiden sich für diese Form des Kredits. Für ein KfW-Darlehen entscheiden sich 10 Prozent dieser Käufergruppe. Dabei nutzen 34 Prozent das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (KfW 153), knapp 21 Prozent wählen das Wohneigentumsprogramm 124 der KfW. Zu einem endfälligen Darlehen greifen nur 4 Prozent der Eigennutzer.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Auch bei den Kapitalanlegern wird ein Annuitätendarlehen bevorzugt. Über 91 Prozent entscheiden sich für diese Darlehensart. Geringer als bei den Eigennutzern fällt die Wahl für ein KfW-Darlehen aus. Nur knapp 7 Prozent nehmen die Förderprogramme in Anspruch. Mit über 58 Prozent ist hier besonders das KfW-Programm 153 für energieeffizientes Bauen wichtig. Andere Darlehensformen spielen bei einer Kapitalanlage kaum eine Rolle.

Ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage: Bei einem Immobilienkauf in Hamburg entscheiden sich Käufer für eine längerfristige Zinsbindung. Grund dafür ist das aktuelle Zinstief.

Diese niedrigen Zinsen möchten sich Eigennutzer sichern. Deshalb legen sich etwa 48 Prozent dieser Käufergruppe auf eine Festschreibung der Zinsen von 10 Jahren fest. Bei rund 32 Prozent der Darlehensverträge sind es 15 Jahre. Über 10 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Mit nur 3,6 Prozent kommt eine kurze Festschreibung von 5 Jahren für die wenigsten Eigennutzer in Frage.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Bei den Kapitalanlegern liegt der Fokus mit über 65 Prozent auf einer Zinsbindung von 10 Jahren. Grund dafür: Die Spekulationsfrist für Immobilien beträgt ebenfalls 10 Jahre. Viele Investoren erwägen nach diesem Zeitraum also den Wiederverkauf ihrer Immobilie, weil nach dieser Frist die Gewinne aus einem Verkauf derzeit nicht versteuert werden müssen. Eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren wählen 21 Prozent der Kapitalanleger.

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Hamburg 2016

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.