94m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer in Frankfurt 94,28m² bei einem Immobilienwert von 541.300€. Im Rhein-Main-Gebiet wohnt der Eigennutzer auf 137,70m² bei einem Immobilienwert von durchschnittlich 371.300€.
61m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger in Frankfurt 61,12m² bei einem Immobilienwert von 356.000€. Im Rhein-Main-Gebiet investiert der Kapitalanleger in 74,06m² bei einem Immobilienwert von durchschnittlich 242.700€.

Ähnlich wie in anderen deutschen Großstädten wächst auch im Rhein-Main-Gebiet die Nachfrage nach Immobilien seit Jahren an. Allerdings unterscheidet sich die gestiegene Nachfrage nach Wohnraum deutlich zwischen Frankfurt und der umliegenden Rhein-Main-Region. Aufgrund des urbanen Charakters Frankfurts überwiegt hier die Nachfrage nach der klassischen Eigentumswohnung.
Hingegen herrscht im Rhein-Main-Gebiet eine eindeutige Präferenz zum eigenen Haus. Neben dem freistehenden Einfamilienhaus finden auch Reihenhaus- und Doppelhaushälften eine große Nachfrage. Grundsätzlich ist das Wohnen in Blickweite der Frankfurter Skyline für viele Menschen äußerst attraktiv.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Rund 65 Prozent der Frankfurter Eigennutzer entscheiden sich für eine Eigentumswohnung. 31 Prozent bevorzugen das eigengenutzte Haus. Mit 93 Prozent überwiegt die Eigentumswohnung bei den Kapitalanlegern.
Anders sieht es im Rhein-Main-Gebiet aus. Bei einer eigengenutzten Immobilie entscheiden sich rund 29 Prozent für eine Eigentumswohnung. Jeweils 31 Prozent der Käufer wählen ein Einfamilienhaus oder ein Reihenhaus bzw. eine Doppelhaushälfte. Erfahrungsgemäß dominiert bei den Kapitalanlegern in der Region die Eigentumswohnung mit rund 66 Prozent.

Eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Immobilien lässt auch in Frankfurt die Kaufpreise deutlich steigen. Der Durchschnittspreis für eine Immobilie im Frankfurter Raum beträgt 541.330 Euro. Hier nimmt die Mainmetropole einen Spitzenplatz unter deutschen Großstädten ein. Gleiches gilt auch für Kapitalanlagen. Ein Frankfurter Anleger muss im Schnitt 356.016 Euro bezahlen.
Nicht jeder Käufer ist bei den steigenden Preisen in der Lage, sich eine Immobilie im Zentrum Frankfurts zu leisten. Eine echte Alternative stellt das Umland der Metropole dar. Entsprechend sind die Immobilienpreise in der angrenzenden Rhein-Main-Region deutlich günstiger. Im Durchschnitt erwirbt ein Eigennutzer seine Immobilie für 371.300 Euro. Eine Kapitalanlage kostet in der Region durchschnittlich 242.650 Euro.
Auch in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet stehen der Kaufpreis der Immobilie und das Einkommen des Käufers in direktem Zusammenhang. Diese Abhängigkeit besteht in allen deutschen Großstädten und deren Umland. Dabei gilt: Je höher das Gesamteinkommen, desto höher fällt der Kaufpreis der Immobilie aus. Diese Tatsache ist völlig unabhängig davon, ob es sich dabei um eigengenutzten Wohnraum oder um eine Kapitalanlage handelt.
Wer in Frankfurt über ein monatliches Einkommen von 3.000 bis 5.000 Euro verfügt, erwirbt im Schnitt eine eigengenutzte Immobilie für 442.700 Euro. Für eine Kapitalanlage wird durchschnittlich ein Kaufpreis von 271.000 Euro fällig. Steigt das Einkommen, erhöht sich auch der Kaufpreis der Immobilie. Eigennutzer mit einem Verdienst von 5.000 bis 8.000 Euro zahlen im Durchschnitt für den Wohnraum 506.500 Euro. Bei einem Kapitalanleger in diesem Segment liegt der Kaufpreis für eine Immobilie im Schnitt bei 294.000 Euro. Bei einem Monatsverdienst von über 8.000 Euro kostet der selbst genutzte Wohnraum durchschnittlich 801.900 Euro. Bei Kapitalanlegern steigt der Preis auf 385.415 Euro.
Auch in der Rhein-Main-Region besteht die Abhängigkeit zwischen Einkommen und Kaufpreis der Immobilie, allerdings sind die Preise deutlich günstiger. Dies gilt sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger. Ein Eigennutzer mit einem Monatseinkommen von 3.000 bis 5.000 Euro erwirbt in der Rhein-Main-Region eine Immobilie für 345.000 Euro.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Ein Kapitalanleger wendet 168.750 Euro auf. Erhöht sich das Einkommen auf 5.000 bis 8.000 Euro im Monat, steigt der durchschnittliche Immobilienpreis bei Eigennutzern auf 457.700 Euro. Der Kapitalanleger bezahlt 239.740 Euro für den Wohnraum. Wem monatlich über 8.000 Euro zur Verfügung stehen, leistet sich als Eigennutzer eine Immobilie für 658.350 Euro. Bei einem Anleger werden durchschnittlich 347.400 Euro fällig.

Ähnlich wie in anderen deutschen Großstädten sorgen die steigenden Immobilienpreise im Frankfurter Raum dafür, dass in der Stadt nur noch wenige günstige Immobilien am Markt verfügbar sind. Nur knapp 6 Prozent der Eigennutzer finden noch eine Immobilie für einen Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro. Rund 15 Prozent der Kapitalanleger erschwingen in diesem Preissegment ein Objekt.
Bei eigengenutzten Immobilien für 200.000 bis 400.000 Euro steigt der Anteil bei den Eigennutzern auf 23 Prozent. In diesem Preissegment ist hingegen der größte Anteil der Kapitalanleger zu finden. Immerhin 51 Prozent der Anleger entscheiden sich für eine Immobilie mit diesem Kaufpreis.
Eigennutzer sind bereit, deutlich mehr für das Wohnen auszugeben. Der Fokus bei eigengenutztem Wohnraum liegt entsprechend bei einem Kaufpreis von 400.000 bis 600.000 Euro. Rund 42 Prozent entscheiden sich für dieses Segment. Bei den Kapitalanlegern sind es rund 21 Prozent. Auch der Bedarf an hochpreisigen Immobilien in Frankfurt steigt weiter an. Die erhobenen Daten ergeben einen Anteil von rund 29 Prozent bei eigengenutzten Immobilien, deren Kaufpreis bei über 600.000 Euro liegt.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Wer eine günstigere Immobilie sucht, begibt sich eher ins umliegende Rhein-Main-Gebiet. Zwar ist auch hier im niedrigsten Preissegment nur ein geringes Angebot vorhanden, dennoch gibt es vereinzelt Angebote von unter 100.000 Euro. Dies belegt auch der Anteil von knapp 10 Prozent bei den Kapitalanlegern, die eine günstige Immobilie erwerben konnten. Bei einem Immobilienpreis von 100.000 bis 200.000 Euro fanden rund 10 Prozent der Käufer ein Haus oder eine Wohnung zur eigenen Nutzung. In diesem Preissegment steigt der ermittelte Anteil der Kapitalanleger auf rund 30 Prozent an.
Der Großteil der Eigennutzer und Kapitalanleger entschließt sich in der Region Rhein-Main zu einem Immobilienkauf für 200.000 bis 400.000 Euro. Fast die Hälfte der Eigennutzer mit knapp 48 Prozent fand zu diesem Preis ihre Traumimmobilie. Anleger sind mit rund 36 Prozent in diesem Segment vertreten. Bei einem Preis
von 400.000 bis 600.000 Euro entschlossen sich immerhin noch rund 30 Prozent der Käufer zum Erwerb einer eigengenutzten Immobilie. Rund 15 Prozent der Kapitalanleger fanden hier eine passende Immobilie.
Weiterhin sind sehr hochpreisige Immobilienkäufe in der Region eher die Seltenheit. Nur rund 11 Prozent der Eigennutzer erwerben eine Immobilie, deren Preis bei über 600.000 Euro liegt. Bei Kapitalanlegern sinkt dieser Anteil auf knapp 10 Prozent.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

In Deutschland wird in den Ballungsräumen verstärkt gebaut. Dennoch fehlt es in vielen Städten an dem notwendigen Wohnraum. Dies gilt auch für Frankfurt und Umgebung. Knapp 54 Prozent der Eigennutzer greifen zum Neubau. Beim Kapitalanleger steigt der erhobene Wert auf 65 Prozent. Bestandsimmobilien sind folglich mit rund 46 Prozent bei Eigennutzern und 35 Prozent bei Kapitalanlegern in Frankfurt vertreten.
Hingegen bevorzugt der Eigennutzer in der Rhein-Main-Region eher eine Bestandsimmobilie. Rund 38 Prozent der Eigennutzer erwerben einen Neubau. Knapp 62 Prozent bevorzugen eine bereits bestehende Immobilie. Bei den Kapitalanlegern erhöht sich der ermittelte Wert sogar auf 63 Prozent. Etwa 37 Prozent der Anleger entscheiden sich in der Rhein-Main-Region für einen Neubau.

Bei steigenden Preisen nimmt die Tendenz zu kleineren Wohneinheiten zu. Die Wohnfläche von Frankfurter  Eigennutzern liegt im Schnitt bei 94 Quadratmetern. Kapitalanlagen umfassen durchschnittlich eine Fläche von 61 Quadratmetern. Im direkten Vergleich mit anderen deutschen Städten fällt dieser Wert besonders gering aus, was für einen besonders hohen Preisanstieg in Frankfurt spricht.
Dagegen fallen die durchschnittlichen Wohnflächen im umliegenden Rhein-Main-Gebiet größer aus: Eigennutzer verfügen über 137 Quadratmeter Wohnraum und eine Kapitalanlage umfasst rund 74 Quadratmeter.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
94m²/137m²
Ø Wohnfläche Frankfurt / Rhein-Main

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
61m²/74m²
Ø Wohnfläche Frankfurt / Rhein-Main

Des Weiteren hängen Wohnfläche und Familienstand direkt voneinander ab. In Frankfurt bevorzugen ledige Eigennutzer durchschnittlich 81 Quadratmeter Wohnraum. Ledige Kapitalanleger begnügen sich mit rund 52 Quadratmetern.
Verheiratete bevorzugen eigengenutzte Immobilien mit einer Größe von 100 Quadratmetern. Als  Zweipersonenhaushalt verfügen sie über ein höheres Einkommen und benötigen mehr Platz. Bei Kapitalanlegern
sinkt die Größe auf rund 64 Quadratmeter.
Demgegenüber entscheiden sich verheiratete Eigennutzer im Rhein-Main-Gebiet für eine größere Wohnfläche von 141 Quadratmetern. Singles wählen eine Immobilie mit einer Größe von durchschnittlich 121 Quadratmetern. Bei einer Kapitalanlage existiert dieser Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand nicht, da der Wohnraum selbst nicht genutzt wird.

WOHNFLÄCHE (QM) IN BEZUG ZUM HAUSHALTSEINKOMMEN BEI EIGENNUTZERN

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

WOHNFLÄCHE (QM) IN BEZUG ZUM HAUSHALTSEINKOMMEN BEI KAPITALANLEGERN

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Eine weitere Abhängigkeit existiert bei der Größe der Immobilie und der Zahl der Personen im betreffenden Haushalt. Sowohl im Frankfurter Raum als auch im Rhein-Main-Gebiet gilt: Je höher die Zahl der Bewohner, desto größer fällt der erworbene Wohnraum aus. Diese Relation besteht allerdings nur bei eigengenutztem Wohnraum. Kapitalanleger nutzen in aller Regel die erworbene Immobilie nicht selbst.
Ein Haushalt mit zwei Personen im Raum Frankfurt begnügt sich mit 85 Quadratmetern. Steigt hingegen die Personenzahl auf vier, so erhöht sich die durchschnittliche Wohnfläche auf 113 Quadratmeter. Bei fünf Bewohnern sind es 180 Quadratmeter.

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Zum Vergleich: In der Region Rhein-Main leistet sich ein eigengenutzter Zweipersonenhaushalt eine Wohnung oder ein Haus im Schnitt mit 130 Quadratmetern. Wohnen drei bis vier Personen im eigenen Haushalt, wächst der ermittelte Wert auf 141 Quadratmeter.

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Frankfurt / Rhein-Main 2019

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