79,98%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern in Frankfurt 79,98% bei einem Tilgungssatz von 2,75%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 144.235,71 Euro. Im Rhein-Main-Gebiet hingegen sind es 89.510,28 Euro Eigenkapital.
89,48%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern in Frankfurt 89,48% bei einem Tilgungssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 78.652,23 Euro. Im Rhein-Main-Gebiet hingegen sind es 68.895,38 Euro Eigenkapital.

Die Wahl des Darlehens ist einer der entscheidenden aspekte beim Erwerb von Wohneigentum. Eine individuell abgestimmte Finanzierung beeinflusst mitunter für einen langen Zeitraum die finanzielle Situation des Immobilienkäufers positiv. Der Kreditnehmer profitiert von der richtigen Entscheidung und spart viel Geld ein.
Jede individuelle Finanzierung ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren. Das eingebrachte Eigenkapital, der Beleihungsauslauf und der gewählte tilgungssatz sind maßgebliche Einflussgrößen, die eine optimale Finanzierung einer Immobilie ausmachen. auch die art des Darlehens und die Dauer der Zinsfestschreibung müssen auf die individuellen Bedürfnisse des Kreditnehmers abgestimmt sein.
Steigen die Preise der Immobilie, muss der Kreditnehmer bei der Finanzierung auch mehr Eigenkapital aufbringen. Das durchschnittliche Eigenkapital bei einem Frankfurter Eigennutzer beträgt rund 144.000 Euro. Bei einer Kapitalanlage reduziert sich im Schnitt das Eigenkapital auf 79.000 Euro. Hier spielen auch steuerliche Aspekte eine Rolle.
Im Umkehrschluss bringt ein Kreditnehmer bei günstigeren Immobilienpreisen auch weniger Eigenkapital ein. So steuert ein Eigennutzer im Rhein-Main-Gebiet durchschnittlich nur 89.000 Euro Eigenmittel zur Finanzierung der Immobilie bei. Bei einer Kapitalanlage reduziert sich das Eigenkapital auf knapp 69.000 Euro.
Ob Eigennutzer oder Kapitalanleger: Mit steigendem Kaufpreis wächst auch der Anteil des Eigenkapitals. Diese Abhängigkeit basiert auf der Tatsache, dass ein hoher Anteil an Eigenkapital bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung garantiert. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus, der sich am benötigten Kreditvolumen orientiert.
Eine Ausnahme bilden besonders günstige Immobilien. Hier beschränken sich die Kreditnehmer auf einen geringen Anteil an Eigenkapital bei der benötigten Finanzierung. Meist sind hier Käufer vertreten, die über ein geringes Einkommen verfügen. So steuern in Frankfurt Eigennutzer bei einem Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro nur einen Betrag von knapp 20.000 Euro bei.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

Bei Kapitalanlegern liegt das Eigenkapital bei rund 31.000 Euro. Ähnlich niedrig fällt auch der Eigenkapitalanteil bei günstigen Immobilien im Rhein-Main-Gebiet aus.
Bei einem Kaufpreis der Immobilie von 200.000 bis 400.000 Euro wendet ein Eigennutzer in Frankfurt Eigenkapital durchschnittlich in Höhe von rund 103.000 Euro auf. Ein Kapitalanleger begnügt sich mit knapp 71.000 Euro. Steigen die Kaufpreise bei eigengenutztem Wohnraum auf 400.000 bis 600.000 Euro, erhöht sich das eingebrachte Kapital auf knapp 137.000 Euro. Bei Gestehungskosten von 600.000 bis 800.000 Euro wendet ein Eigennutzer durchschnittlich 201.000 Euro auf. Liegt der Preis zwischen 800.000 Euro und einer Million Euro, erhöht sich das Eigenkapital auf 307.000 Euro.
Ein ähnliches Verhältnis zwischen Eigenkapital und Immobilienpreis existiert auch in der Rhein-Main-Region. Grundsätzlich investieren Kapitalanleger deutlich weniger Eigenkapital in den Kauf der Immobilie, da hier die Zinsaufwendungen steuerlich relevant sind.
Bei stetig steigenden Immobilienpreisen in der Mainmetropole bleibt eine Investition in Wohnraum attraktiv. Dies begünstigen weiterhin die niedrigen Zinsen bei einer benötigten Immobilienfinanzierung. Gleiches gilt auch für Kapitalanlagen, die mit hohen Renditen locken. Weiterhin wandert viel Kapital in den Frankfurter Immobilienmarkt. Auch die Nachfrage nach Immobilien in der Rhein-Main-Region steigt, denn die noch moderaten Immobilienpreise versprechen langfristig hohe Renditen.

Der Beleihungsauslauf definiert den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Eigennutzern in Frankfurt liegt der durchschnittliche Anteil bei knapp 80 Prozent. Bei Kapitalanlegern beträgt er rund 89 Prozent. Noch höher fällt der Beleihungsauslauf in der Region Rhein-Main aus. Hier steigt der erhobene Wert bei Eigennutzern und Kapitalanlegern auf 90 Prozent an.
Grundsätzlich bieten Kreditinstitute bei einem Auslauf von unter 60 Prozent die besten Konditionen für eine Baufinanzierung an. Dennoch können in Frankfurt nur rund 15 Prozent der Eigennutzer und knapp 13 Prozent der Kapitalanleger auf diesen Vorteil zurückgreifen. Knapp 60 Prozent der Frankfurter Eigennutzer entscheiden sich für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Mit 45 Prozent fällt der Anteil der Kapitalanleger deutlich geringer aus.
Rund 11 Prozent der Eigennutzer wählen einen Auslauf von 90 bis 100 Prozent. 25 Prozent der Frankfurter Kapitalanleger entscheiden sich für diesen Beleihungsauslauf. Selbst den Auslauf von über 100 Prozent nehmen noch über 15 Prozent der Eigennutzer in der Frankfurter Metropole in Anspruch. Bei Kapitalanlegern liegt der ermittelte Wert bei 17,5 Prozent.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

Auch in Frankfurt stehen die hohen Durchschnittseinkommen den steigenden Preisen für Wohneigentum gegenüber. Folglich schrumpft die Kapitaldecke bei vielen Immobilienkäufern. Somit müssen höhere Darlehenssummen aufgenommen werden, um dennoch den Kauf einer Immobilie zu verwirklichen.
Ähnlich ist die Verteilung im Rhein-Main-Gebiet. Auch hier nimmt nur ein geringer Anteil der Darlehensnehmer die Chance wahr, durch einen niedrigen Beleihungsauslauf bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung zu erzielen. Besonders bei Eigennutzern sticht der Beleihungsauslauf von über 100 Prozent hervor. Der Anteil beträgt 26 Prozent.
Die Werte mit einem hohen Beleihungswert bei Kapitalanlegern überraschen wenig, da die auflaufenden Zinsen steuerlich geltend gemacht werden können. Eine günstige Finanzierung besitzt nicht die oberste Priorität. So beläuft sich der ermittelte Wert bei einem Auslauf von 90 bis 100 Prozent auf 37 Prozent.

Die Zinsen befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Bedingt durch gestiegene Anforderungen der Kreditinstitute greifen viele Darlehensnehmer zu einem höheren Tilgungssatz.
In Frankfurt liegt der durchschnittliche Tilgungssatz beim Eigennutzer bei 2,75 Prozent. Mit 2,50 Prozent fällt dieser Tilgungssatz bei Kapitalanlegern geringer aus. Den gleichen Wert wählen die Kapitalanleger in der Rhein-Main-Region. Eigennutzer entscheiden sich dort für eine Tilgung in Höhe von 2,68 Prozent. Folglich entscheiden sich nur knapp 6 Prozent der Eigennutzer und rund 8 Prozent der Kapitalanleger in der Frankfurter Metropole für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Der mit Abstand größte Anteil der Darlehensnehmer wählt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent. Genau die Hälfte der Eigennutzer und 55 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für diesen erhöhten Tilgungssatz.
Noch rund 17 Prozent der Eigennutzer im Raum Frankfurt wählen bei der Immobilienfinanzierung einen Tilgungssatz von 3 bis 4 Prozent. Kapitalanleger sind hier mit 21 Prozent vertreten. Immerhin nehmen noch rund 15 Prozent der Kreditnehmer bei der Finanzierung des eigengenutzten Wohnraumes eine Tilgung von 4 bis 5 Prozent in Anspruch. Selbst eine Tilgung von über 5 Prozent wählen noch rund 11 Prozent der Eigennutzer in Frankfurt.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

Auch Frankfurter Kapitalanleger reagieren auf die aktuelle Niedrigzinslage mit einem erhöhten Tilgungssatz. Etwa 21 Prozent der Anleger wählen einen Tilgungssatz zwischen 3 und 4 Prozent. Für eine Tilgung von über 4 Prozent entscheiden sich 16 Prozent. Besonders bei Kapitalanlegern steht eine schnelle Entschuldung im Mittelpunkt, die durch das aktuelle Zinstief noch begünstigt wird.
In der Rhein-Main-Region fällt die Tilgung bei Eigennutzern und Kapitalanlegern deutlich geringer aus. So entscheiden sich knapp 17 Prozent der Eigennutzer für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Mit knapp 46 Prozent ist der Anteil der Kapitalanleger, die sich für diesen niedrigen Tilgungssatz entscheiden, besonders hoch. Dies bedeutet: Je niedriger der Tilgungssatz, desto langsamer verringert sich der Zinsanteil der zu zahlenden Kreditrate. Hier spielen mögliche Steuerspareffekte eine Rolle.
Mit rund 45 Prozent entscheidet sich der größte Teil der Eigennutzer für einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent. Bei den Kapitalanlegern in der Region sind es noch 25 Prozent.

Steigende Preise bei den Immobilien bedeuten häufig auch eine stärkere finanzielle Belastung der Kreditnehmer. Wer in Frankfurt eine Wohnung oder ein Haus kauft, muss im Monatsdurchschnitt einen Betrag von 1.575 Euro aufbringen. Dies entspricht einem Anteil von rund 26 Prozent des Gesamteinkommens. Bei einer Kapitalanlage fällt die monatliche Belastung mit rund 1.033 Euro deutlich geringer aus. Dieser Betrag stellt im Schnitt 13,63 Prozent des Monatseinkommens dar. Dieser geringe Anteil weist darauf hin, dass verstärkt Besserverdienende eine Frankfurter Kapitalanlage erwerben.
Im Rhein-Main-Gebiet fällt der durchschnittliche Monatsbetrag bei der Finanzierung einer Immobilie deutlich geringer aus, doch der prozentuale Anteil vom Gesamteinkommen ist bei Eigennutzern ähnlich wie in Frankfurt. Die monatliche Rate bei einem Eigennutzer beläuft sich auf 1.172 Euro. Dies entspricht rund 25 Prozent des Gesamteinkommens. Kapitalanleger wenden im Monat circa 794 Euro auf.
Dieser Betrag bedeutet 11,63 Prozent des durchschnittlichen Verdienstes. In dieser Region sind die Preise für Wohnraum noch deutlich moderater, allerdings wird im Durchschnitt auch weniger verdient. Dies betrifft besonders Kreditnehmer, die eine eigengenutzte Immobilie finanzieren.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Wer eine Finanzierung für eine Immobilie anstrebt, entscheidet sich in der Regel für ein Annuitätendarlehen. Dies gilt auch für Frankfurt und Umgebung. Rund 83 Prozent der Frankfurter Kreditnehmer (Eigennutzer) wählen diese Kreditform. Ein KfW-Darlehen oder ein endfälliges Darlehen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Ähnlich ist das Verhältnis bei Kapitalanlegern. Hier wird fast ausschließlich das Annuitätendarlehen genutzt, um eine Immobilie zu finanzieren.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Auch in der Rhein-Main-Region bevorzugen knapp 80 Prozent der Käufer eigengenutzten Wohnraums ein Annuitätendarlehen. Bei Kapitalanlegern, die sich für diese Kreditform entscheiden, liegt der Anteil bei rund 86 Prozent. Nur rund 3 Prozent der Eigennutzer nehmen zusätzlich ein KfW-Darlehen in Anspruch. Der Anteil der Kapitalanleger liegt bei 2 Prozent. Bei Eigennutzern ist mit rund 14 Prozent noch das endfällige Darlehen vertreten. Über 11 Prozent der Anleger wählen diese Kreditform.

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Wer sich in Frankfurt für ein Förderprogramm bei der Finanzierung einer Immobilie entscheidet, nutzt meist das Förderprogramm 153 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hierauf entfallen rund 42 Prozent der Eigennutzer. Das Wohneigentumsprogramm KfW 124 wird von 21 Prozent der Kreditnehmer in Anspruch genommen.
Wer in der umliegenden Rhein-Main-Region energieeffizient bauen möchte, wählt das Förderprogramm 153 der KfW. Der Anteil der Eigennutzer liegt bei rund 42 Prozent. Wird der Wohnraum selbst genutzt, entscheiden sich 47 Prozent der Darlehensnehmer für das Wohneigentumsprogramm KfW 124. Kapitalanleger in der Region greifen fast ausschließlich zum Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153) der KfW.

Die Kreditzinsen befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Mit einer langfristigen Zinsfestschreibung können sich Eigennutzer und Kapitalanleger einen Zinsvorteil sichern. Dennoch nutzt nur ein kleiner Teil der Kreditnehmer diese Chance für eine günstige Immobilienfinanzierung. Dies gilt für Kreditnehmer in Frankfurt und in der angrenzenden Rhein-Main-Region gleichermaßen.
Zwar spielt in Frankfurt eine kurzfristige Zinsbindung von fünf Jahren sowohl bei Eigennutzern als auch bei Kapitalanlegern keine Rolle mehr. Dennoch wählen viele Kreditnehmer eine Zinsbindung von 10 Jahren. Trotz des aktuell niedrigen Zinsniveaus nehmen rund 61 Prozent der Eigennutzer diesen Zeitrahmen für eine Zinsbindung in Anspruch. Bei rund 23 Prozent der Darlehensverträge entscheiden sich Frankfurter Eigennutzer für eine Festschreibung der Zinsen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Knapp 4 Prozent greifen zu einer Zinsbindung von 20 Jahren.
Größtenteils (zu 69 Prozent) entscheiden sich auch Kapitalanleger im Frankfurter Raum für eine Zinsbindung von 10 Jahren. Viele Anleger erwägen nach diesem Zeitraum einen Wiederverkauf ihrer Immobilie.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Die erzielten Gewinne sind dann steuerfrei. Dennoch wählen rund 26 Prozent der Kapitalanleger eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren und länger.
Auch in der Region Rhein-Main wurde eine vergleichbare Verteilung der Zinsfestschreibung ermittelt. Bei den Eigennutzern spielt eine kurze Zinsbindung von 5 Jahren kaum eine Rolle. Dafür entscheidet sich rund die Hälfte der Kreditnehmer, die die Immobilie selbst nutzen, für eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren. Rund 31 Prozent der Eigennutzer wählen eine Zinsbindung von 15 Jahren, knapp 11 Prozent nehmen eine Festschreibung der Zinsen von 20 Jahren in Anspruch.
Die Kapitalanleger in der Region Rhein-Main bevorzugen ebenfalls eine Zinsbindung von 10 Jahren. Rund 72 Prozent der Anleger wählen diesen Zeitraum für ihre Zinsbindung. Eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren nutzen jedoch nur 17 Prozent. Zinsbindungen von 5 Jahren sind für die Kapitalanleger aus dem Rhein-Main-Gebiet kaum relevant.

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Frankfurt / Rhein-Main 2019

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.