101m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer in Frankfurt 100,50m² bei einem Immobilienwert von 519.000,00€. Im Rhein-Main-Gebiet wohnt der Eigennutzer auf 136,80m².
61m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger in Frankfurt 61,00m² bei einem Immobilienwert von 365.500,00€. Im Rhein-Main-Gebiet investiert der Kapitalanleger in 82,83m².

In der gesamten Rhein-Main-Region steigt die Nachfrage nach Immobilien. Im Zentrum steht dabei die Mainmetropole. Doch der Bedarf unterscheidet sich deutlich zwischen Frankfurt und dem umliegenden Rhein-Main-Gebiet. Im Frankfurter Stadtkern dominiert die klassische Eigentumswohnung. Dies wird natürlich durch den urbanen Charakter der Stadt geprägt. Rund 77 Prozent der Frankfurter Eigennutzer erwerben eine solche Immobilie, bei Kapitalanlegern steigt der Anteil auf fast 88 Prozent. Nur knapp 20 Prozent der Käufer entscheiden sich für das Wohnen im eigenen Haus.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Anders sieht es im Rhein-Main-Gebiet aus. Bei einer eigengenutzten Immobilie entscheiden sich nur gut 31 Prozent für eine Eigentumswohnung, hier wird das eigene Haus bevorzugt: Rund 33 Prozent der Käufer wählen ein Einfamilienhaus, gefolgt von Reihenhäuser und Doppelhaushälften mit 28 Prozent. Gut 61 Prozent der Kapitalanleger in dieser Region erwerben eine Eigentumswohnung.

Frankfurt entwickelt sich zu einer der begehrtesten Metropolen Europas. Die Folge sind stetig steigende Immobilienpreise. Der durchschnittliche Preis für eine eigengenutzte Immobilie liegt hier bei 519.000 Euro. Dies ist ein Spitzenwert im bundesdeutschen Vergleich. Gleiches gilt auch für Kapitalanlagen: Ein Frankfurter Anleger muss im Schnitt 365.000 Euro für seine Immobilie bezahlen.
Wer nicht bereit ist, diese hohen Preise in der Main-Metropole zu bezahlen, zieht in das Umland von Frankfurt. In der Rhein-Main-Region liegen die Immobilienpreise noch deutlich günstiger. Im Durchschnitt erwirbt hier ein Eigennutzer Wohnraum für rund 348.200 Euro. Eine Kapitalanlage kostet durchschnittlich 200.000 Euro.
Wie in allen deutschen Städten besteht auch in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet ein direkter Zusammenhang zwischen dem Kaufpreis der Immobilie und dem Einkommen des Käufers. Je höher das Gesamteinkommen, desto teurer darf die betreffende Immobilie sein. Dies ist ganz unabhängig davon, ob der Wohnraum
selbst genutzt oder als Kapitalanlage eingesetzt wird.
Wer in Frankfurt über ein monatliches Einkommen von 3.000 bis 5.000 Euro verfügt, bezahlt im Durchschnitt für eine eigengenutzte Immobilie 412.200 Euro. Für eine Kapitalanlage wird ein Betrag von 287.400 Euro fällig. Steigt der Verdienst bei einem Eigennutzer auf 5.000 bis 8.000 Euro, liegt der durchschnittliche Kaufpreis bei 540.000 Euro. Bei einem Kapitalanleger pendelt sich im Schnitt der Immobilienpreis bei 314.450 Euro ein. Liegt der Monatsverdienst über 8.000 Euro, kostet der selbstgenutzte Wohnraum im Schnitt 747.211 Euro. Bei Kapitalanlegern steigt der Preis auf 410.050 Euro.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Unabhängig vom monatlichen Einkommen fallen in der Rhein-Main-Region die Kaufpreise bei Eigennutzern und Kapitalanlegern deutlich niedriger aus. Bei einem Monatseinkommen von 3.000 bis 5.000 Euro werden in der Region für eine eigengenutzte Immobilie durchschnittlich 333.000 Euro gezahlt. Ein Kapitalanleger wendet 171.500 Euro auf. Liegt der Verdienst zwischen 5.000 und 8.000 Euro, muss ein Eigennutzer im Schnitt 422.500 Euro aufwenden. Für eine Kapitalanlage zahlt ein Käufer 185.000 Euro. Wer auf über 8.000 Euro im Monat zugreifen kann, zahlt für den selbstgenutzten Wohnraum 719.000 Euro. Bei einem Anleger werden durchschnittlich 325.000 Euro fällig.

Für Frankfurt gilt: Durch die steigenden Preise sind Immobilien mit einem Wert unter 100.000 Euro kaum noch auf dem Markt verfügbar. Günstiger Wohnraum wird in allen deutschen Ballungszentren zunehmend zur Mangelware. So auch in der hessischen Metropole. Nur knapp 5 Prozent der Eigennutzer fanden eine Immobilie für einen Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro. Bei Kapitalanlegern sind es noch knapp 13 Prozent.
Knapp 24 Prozent des eigengenutzten Wohnraums liegen im Raum Frankfurt zwischen 200.000 und 400.000 Euro. Rund 45 Prozent der Kapitalanlagen sind in diesem Preissegment angesiedelt. Der Fokus bei Eigennutzern liegt jedoch auf Immobilien mit einem Kaufpreis von 400.000 bis 600.000 Euro. Fast 34 Prozent entscheiden sich für eine Immobilie innerhalb dieses Kostenrahmens. Bei den Kapitalanlegern sind hier rund 27 Prozent vertreten.
Deutlich gestiegen ist der Anteil der hochpreisigen Immobilien in Frankfurt. Für über 37 Prozent der eigengenutzten Immobilien werden 600.000 Euro und mehr gezahlt.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Wer eine günstigere Immobilie sucht, findet diese eher im umliegenden Rhein-Main-Gebiet. Zwar ist auch hier im niedrigsten Preissegment passender Wohnraum meist Mangelware, dennoch gibt es vereinzelt noch Angebote unter 100.000 Euro. Rund 15 Prozent der Kapitalanleger investieren in Immobilien in diesem Preissegment. Bei einem Immobilienpreis von 100.000 bis 200.000 Euro finden rund 11 Prozent ein Haus oder eine Wohnung zur eigenen Nutzung. In diesem Bereich liegt der Schwerpunkt bei den Kapitalanlagen: über 35 Prozent der Käufer investieren in eine Immobilie zu diesem Preis.
über die Hälfte der Eigennutzer (54 Prozent) erwerben Wohnraum zwischen 200.000 und 400.000 Euro in der Region Rhein-Main. Bei Anlegern liegt der erhobene Wert bei 31 Prozent. Bei einem Preis von 400.000 bis 600.000 Euro entschließen sich 24 Prozent der Käufer zum Erwerb einer eigengenutzten Immobilie. Dafür sind in der Region sehr hochpreisige Immobilienkäufe noch die Seltenheit. Nur 9 Prozent der Eigennutzer erwerben eine Immobilie, deren Preis über 600.000 Euro liegt. Bei Kapitalanlegern sinkt der Anteil auf 7,5 Prozent.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Der Anteil an Neubauvorhaben in der Region Frankfurt steigt. Stichwort: Modernes Wohnen 4.0. Rund 60 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für einen Neubau. Bei Kapitalanlegern sinkt der Wert auf 56 Prozent.
Eine eher gegensätzliche Tendenz findet man im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Bestandsimmobilien bevorzugt: Nur 43 Prozent der Eigennutzer erwerben einen Neubau, knapp 57 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine bereits existierende Immobilie. Bei Kapitalanlegern erhöht sich der Anteil von Bestandsimmobilien sogar auf 76 Prozent.

Bundesweit steigen die Preise in den bevorzugten deutschen Großstädten. Dazu gehört auch Frankfurt am Main. Entsprechend greifen die Käufer bevorzugt zu kleineren Wohneinheiten. Bei den Eigennutzern liegt die durchschnittliche Wohnfläche bei 100 Quadratmetern. Bei Kapitalanlagen reduziert sich die Wohnfläche im Schnitt auf 61 Quadratmeter. Im bundesweiten Vergleich fällt dieser Wert besonders gering aus, was für einen starken Preisanstieg spricht.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
101m²/137m²
Ø Wohnfläche Frankfurt / Rhein-Main

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
61m²/83m²
Ø Wohnfläche Frankfurt / Rhein-Main

Hingegen liegt im Rhein-Main-Gebiet die durchschnittliche Immobiliengröße bei einer Eigennutzung bei 136 Quadratmetern. Bei einer Kapitalanlage liegt die Größe im Durchschnitt bei rund 83 Quadratmetern. In jeder deutschen Stadt besteht eine direkte Abhängigkeit zwischen Wohnfläche und Familienstand. Auch in Frankfurt und der umliegenden Rhein-Main-Region legen Verheiratete einen größeren Wert auf die Größe des Eigenheims. Ein weiterer Grund liegt im höheren Einkommen bei einem Zweipersonenhaushalt. Im Frankfurter Raum liegt die Immobiliengröße der verheirateten Eigennutzer im Schnitt bei 115 Quadratmetern. Ledige kommen demnach mit weniger Raum aus: Sie begnügen sich mit knapp 71 Quadratmetern. Im Rhein-Main-Gebiet bevorzugen Verheiratete eine Wohnfläche von durchschnittlich 141 Quadratmetern, und auch die ledigen Eigennutzer wählen im Schnitt noch eine Immobilie mit einer Größe von 116 Quadratmetern. Bei einer Kapitalanlage zeichnet sich dieser Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand nicht so stark ab, da der Wohnraum nicht selbst genutzt wird.

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern
Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Eine weitere Abhängigkeit existiert zwischen der Größe einer Immobilie und der Anzahl der Personen im Haushalt. Sowohl im Frankfurter Raum als auch im Rhein-Main-Gebiet gilt: Je höher die Zahl der Bewohner einer Immobilie ausfällt, desto größer ist auch der Wohnraum.
Ein Frankfurter Zweipersonenhaushalt begnügt sich mit 83 Quadratmetern, bei einem Fünfpersonenhaushalt steigt die durchschnittliche Größe auf 147 Quadratmeter.
Zum Vergleich: In der Region Rhein-Main leistet sich ein Eigennutzer mit 2 Personen ein Haus oder eine Wohnung mit über 122 Quadratmetern.
Bei Kapitalanlegern besteht kein direkter Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Anzahl der Personen im Haushalt: In diesem Fall dient die Immobilie nur als Wertanlage, die selbst nicht bewohnt wird.

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Frankfurt / Rhein-Main 2018

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Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.