84,97%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern in Frankfurt 84,97% bei einem Tilgungssatz von 2,51%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 150.672,01 Euro. Im Rhein-Main-Gebiet hingegen sind es 83.275,18 Euro Eigenkapital.
79,98%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger in Frankfurt
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern in Frankfurt 79,98% bei einem Tilgungssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 116.583,90 Euro. Im Rhein-Main-Gebiet hingegen sind es 75.945,52 Euro Eigenkapital.

Bei steigenden Preisen muss bei einer anstehenden Finanzierung einer Immobilie auch mehr Eigenkapital seitens des Darlehensnehmers aufgebracht werden. Im Durchschnitt bringt ein Eigennutzer in Frankfurt über 150.000 Euro in die Finanzierung ein. Bei einer Kapitalanlage reduziert sich im Schnitt das Eigenkapital auf rund 117.000 Euro.
Im Umkehrschluss bringt ein Darlehensnehmer bei niedrigeren Preisen auf dem Immobilienmarkt auch weniger Eigenkapital auf. Dies liegt teilweise auch an dem geringeren Einkommen. So muss ein Eigennutzer im Rhein-Main-Gebiet durchschnittlich nur 83.000 Euro Eigenmittel aufbringen. Bei einer Kapitalanlage reduziert sich das Eigenkapital auf knapp 76.000 Euro.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt auch das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt.
Hintergrund dieser Tendenz ist die Tatsache, dass ein höherer Anteil an Eigenkapital deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich macht. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus.
Bei Anschaffungskosten für eine Immobilie von 200.000 bis 400.000 Euro steuert ein Frankfurter Eigennutzer durchschnittlich 85.000 Euro an Eigenkapital bei. Steigen die Kosten auf 400.000 bis 600.000 Euro, erhöht sich das eingebrachte Kapital auf rund 130.000 Euro. Bei einem Wert für den eigengenutzten Wohnraum von 600.000 bis 800.000 Euro wendet ein Eigennutzer durchschnittlich 185.000 Euro auf. Bei einem Preis zwischen 800.000 Euro und einer Million Euro erhöht sich das Eigenkapital auf 267.000 Euro. Kostet die Wohnung oder das Haus über eine Million, steuert diese Käufergruppe knapp 415.000 Euro bei.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

Auch bei Kapitalanlagen gilt: Je höher der Immobilienwert, desto größer ist der Anteil an Eigenkapital. Kreditinstitute achten auch hier verstärkt auf die Finanzierbarkeit einer Kapitalanlage. Zudem spielen steuerliche Aspekte eine wesentliche Rolle.
Weiterhin herrscht ein niedriges Zinsniveau bei Immobilienfinanzierungen. Bei steigenden Preisen im Großraum Frankfurt scheint eine Investition in Wohnraum noch immer attraktiv zu sein. Zumal auch noch länger von steigenden Preisen ausgegangen werden kann. Eine Immobilie als Kapitalanlage lockt auch weiter mit hohen Renditen. Deshalb wird wohl auch zukünftig viel Kapital in den Frankfurter Immobilienmarkt wandern.
Ebenfalls lukrativ erscheint der Erwerb von Immobilien im umliegenden Rhein-Main-Gebiet. Die noch moderaten Immobilienpreise versprechen langfristig hohe Renditen. Zumal das Leben im direkten Umfeld einer Metropole eine hohe Lebensqualität verspricht.

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Eigennutzern in Frankfurt liegt der durchschnittliche Wert bei 85 Prozent. Bei Kapitalanlegern fällt der Durchschnittswert mit knapp 80 Prozent niedriger aus.
Noch höher fällt der Beleihungsauslauf in der Region Rhein-Main aus. Hier steigt der ermittelte Wert bei Eigennutzern auf 89 Prozent an, bei Kapitalanlegern sogar auf 90 Prozent.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung. Dennoch nutzen nur knapp 18 Prozent der Eigennutzer und rund 22 Prozent der Kapitalanleger in Frankfurt diesen Vorteil. Dies unterstreicht die Tatsache, dass im Großraum Frankfurt die Immobilienpreise weiter steigen und die Kapitaldecke der Käufer dadurch dünner wird.
Weiterhin entscheidet sich der größte Anteil an Eigennutzern mit rund 54 Prozent für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Ähnliche Werte wurden auch bei den Kapitalanlegern erhoben. Bei 13 Prozent liegt der Anteil der Eigennutzer, die sich für einen Auslauf von 90 bis 100 Prozent entscheiden.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

Bei den Frankfurter Kapitalanlegern steigt der Anteil auf knapp 18 Prozent. Selbst einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent nehmen noch knapp 15 Prozent der Eigennutzer in der Frankfurter Metropole in Anspruch, bei den Kapitalanlegern sind es mit 8 Prozent etwas weniger.
Weiterhin steigende Preise sorgen in Frankfurt für einen hohen Beleihungsauslauf bei der Finanzierung von Wohneigentum.
Auch im Rhein-Main-Gebiet nimmt nur ein geringer Anteil der Darlehensnehmer die Chance wahr, durch einen niedrigen Beleihungsauslauf bei den Kreditinstituten bessere Konditionen zu erhalten. Besonders augenfällig ist der hohe Anteil bei einem Beleihungsauslauf von über 100 Prozent: Rund 22 Prozent der Eigennutzer und 35 Prozent der Kapitalanleger wählen diesen Auslauf. Auch dies ist ein Beleg für steigende Immobilienpreise und einen geringen Einsatz von Eigenkapital. Hingegen steht eine günstige Immobilienfinanzierung bei einem Anleger nicht im Mittelpunkt. Zumal die anfallenden Zinsen bei einer Kapitalanlage steuerlich relevant sind.

Bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die gestiegenen Anforderungen der Banken und Sparkassen greifen Darlehensnehmer zunehmend zu einem höheren Tilgungssatz. In Frankfurt sowie im Rhein-Main-Gebiet liegt der durchschnittliche Tilgungssatz für Eigennutzer bei 2,5 Prozent. Frankfurter Kapitalanleger entscheiden sich für den gleichen Tilgungssatz, nur Anleger in der Region Rhein-Main wählen im Schnitt einen Satz von 3 Prozent.
Folglich entscheiden sich nur knapp 11 Prozent der Eigennutzer und 10 Prozent der Kapitalanleger im Frankfurter Raum für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Der mit Abstand größte Teil der Immobilienkäufer bevorzugt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent: Fast die Hälfte der Eigennutzer und knapp 53 Prozent der Kapitalanleger nehmen diesen Tilgungssatz in Anspruch. Gut 24 Prozent der Frankfurter Eigennutzer wählen bei ihrer Finanzierung einen Tilgungssatz von 3 bis 4 Prozent. Bei den Kapitalanlegern sinkt der Anteil auf 17 Prozent. Einen Tilgungssatz über 4 Prozent wählen noch rund 15 Prozent der Eigennutzer.
Auch Kapitalanleger in Frankfurt reagieren auf die aktuelle Niedrigzinslage und entscheiden sich für erhöhte Tilgungssätze. Hier entscheiden sich sogar über 20 Prozent für einen Tilgungssatz über 4 Prozent. Diese Entscheidung basiert auch auf dem Wunsch, die Kapitalanlage im aktuellen Zinstief schneller zu entschulden.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

Eine ähnliche Tendenz lässt sich auch im Rhein-Main-Gebiet ablesen, auch wenn sich hier rund 17 Prozent der Eigennutzer für den niedrigen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent entscheiden. Dafür wählen über 43 Prozent von ihnen eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent, bei den Kapitalanlegern sind es rund 38 Prozent. Einen Tilgungssatz von 3 bis 4 Prozent nehmen 22 Prozent der Eigennutzer und 23 Prozent der Kapitalanleger in Anspruch. Selbst bei einer Tilgung über 4 Prozent greifen noch knapp 17 Prozent der Kreditnehmer mit einer eigengenutzten Immobilie zu. Kapitalanleger in der Rhein-Main-Region sind bei dem hohen Tilgungssatz sogar mit über 30 Prozent vertreten.

Bei steigenden Immobilienpreisen in Frankfurt und Umgebung werden Käufer von Immobilien zunehmend stärker belastet. Wer im Großraum Frankfurt eine Wohnung oder ein Haus erwirbt, muss durchschnittlich 1.522 Euro im Monat aufbringen. Dieser Betrag entspricht 25,93 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Bei einer Kapitalanlage liegt der monatliche Betrag mit rund 1.082 Euro deutlich niedriger und stellt 13,36 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens dar. Dieser niedrige Wert weist daraufhin, dass sich vor allem Besserverdienende für eine Kapitalanlage in Frankfurt entscheiden.
Im Rhein-Main-Gebiet ist die monatliche Belastung ähnlich hoch, jedoch beanspruchen die Kosten einen höheren Anteil vom Gesamteinkommen. Hier liegt die monatliche Rate im Schnitt bei 1.497 Euro. Dies entspricht allerdings 34,74 Prozent des monatlichen Verdienstes. Kapitalanleger wenden im Monat rund 924 Euro auf – 14,8 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens. In dieser Region sind die Preise für Wohnraum noch deutlich moderater, allerdings wird im Durchschnitt auch weniger verdient.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Wer sich in Deutschland für eine Immobilienfinanzierung entscheidet, wählt ein Annuitätendarlehen: Gut 89 Prozent der Frankfurter Eigennutzer wählen diese Darlehensform, bei den Kapitalanlegern steigt der erhobene Wert auf knapp 93 Prozent. Als Ergänzung kann zusätzlich ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) genutzt werden. Allerdings nehmen nur rund 3 Prozent der Frankfurter Eigennutzer diese Möglichkeit wahr. Kapitalanleger nutzen diese Form der Finanzierung in noch geringerem Maße. Für ein endfälliges Darlehen entscheiden sich etwas über 5 Prozent der Eigennutzer und Kapitalanleger. Bei diesem Modell wird der Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit vollständig zurückgezahlt.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Im Rhein-Main-Gebiet bevorzugen knapp 76 Prozent der Käufer von eigengenutztem Wohnraum ein Annuitätendarlehen. Bei Kapitalanlegern steigt der Anteil auf fast 89 Prozent. Rund 7 Prozent der ansässigen Eigennutzer nehmen zusätzlich ein KfW-Darlehen in Anspruch. Bei Kapitalanlegern sinkt der Anteil auf 2 Prozent. Deutlich höher ist der Anteil von Kreditnehmern, die sich für ein endfälliges Darlehen entscheiden: über 13 Prozent der Eigennutzer und 9 Prozent der Anleger wählen diese Kreditform.

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Auf welche Fördermittel genau greifen die Nutzer der KfW-Darlehen zurück? Wer im Frankfurter Kerngebiet energieeffizient bauen will, nutzt das Förderprogramm 153 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). über 46 Prozent der Eigennutzer und rund 67 Prozent der Kapitalanleger nehmen dieses Programm in Anspruch. Wird der Wohnraum selbst genutzt, entscheiden sich zudem über 26 Prozent der Darlehensnehmer für das Wohneigentumsprogramm KfW 124. Dieses steht Kapitalanlegern nicht zur Verfügung.
Im umliegenden Rhein-Main-Gebiet sieht die Nutzung der Förderprogramme ähnlich aus. Auch hier bevorzugen 42 Prozent der Eigennutzer das KfW-Programm 124. Für die Variante KfW 153 entscheidet sich mit 54 Prozent über die Hälfte der Kreditnehmer. Bei den Kapitalanlegern dominiert ebenfalls das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen (153).

Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage: In Frankfurt entscheiden sich Darlehensnehmer bei einer Immobilienfinanzierung zunehmend für eine längerfristige Zinsbindung. Weiterhin befinden sich die Zinsen auf einem historischen Tiefstand. Gleiches gilt auch für die angrenzende Rhein-Main-Region.
Größtenteils wird in Frankfurt eine Zinsbindung von 10 Jahren bei der Finanzierung der eigenen Immobilie in Anspruch genommen. Rund 68 Prozent der Eigennutzer wählen diesen Zeitraum für eine Zinssicherung. Bei 22 Prozent der Darlehensverträge wird eine Festschreibung der Zinsen von 15 Jahren gewählt. über 4 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für eine Zinsbindung von 20 Jahren. Eine Zinsbindung von 5 Jahren wird nur noch vereinzelt gewählt.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Das Hauptaugenmerk bei Kapitalanlegern im Frankfurter Raum liegt mit fast 72 Prozent bei einer Zinsbindung von 10 Jahren. Viele Investoren erwägen nach diesem Zeitraum einen Wiederverkauf ihrer Immobilie. Die erzielten Gewinne sind dann steuerfrei. Dennoch wählen noch über 24 Prozent der Kapitalanleger eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren und länger.
Eine ähnliche Verteilung ist in der Region Rhein-Main anzutreffen. Auch hier entscheiden sich nur wenige Kreditnehmer für eine kurze Zinsbindung von 5 Jahren. Hierbei handelt es sich meist um eine Zwischenfinanzierung. Der Fokus liegt hier ebenfalls bei einer Zinsbindung von 10 Jahren. Knapp 48 Prozent der Eigennutzer und 72 Prozent der Kapitalanleger wählen diesen Zeitraum für ihre Zinsfestschreibung.

Kontakt

Haben Sie noch Fragen?

Möchten Sie mehr zur Baufinanzierung erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontakt aufnehmen Zur Webseite

Frankfurt / Rhein-Main 2018

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.