129,00m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer 129,00m² bei einem Immobilienwert von 335.515,50€.
72,11m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger 72,11m² bei einem Immobilienwert von 299.700,00€.

Der Frankfurter Immobilienmarkt wächst weiter. Die fünftgrößte Stadt Deutschlands bietet ein vielschichtiges Angebot an Immobilien. Geprägt durch den urbanen Charakter dominiert jedoch gerade im Stadtkern die klassische Eigentumswohnung. 

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Mit 74 Prozent bevorzugen besonders Kapitalanleger diese Art von Immobilie. Bei den Eigennutzern sind es immer noch 37 Prozent. Gut 30 Prozent entscheiden sich für Reihenhäuser und Doppelhaushälften, gefolgt von Einfamilienhäusern mit 27 Prozent. Bei Kapitalanlegern spielt ein Haus eine eher geringe Rolle. Nur rund 12 Prozent schaffen sich eine solche Wertanlage an.

Frankfurt am Main gehört zu den begehrtesten Städten in Deutschland. Entsprechend entwickeln sich die Preise für Immobilien. Bei eigengenutzten Objekten liegt der durchschnittliche Wert bei rund 335.500 Euro. Etwas niedriger fällt im Schnitt der Kaufpreis für Kapitalanleger aus. Mit 299.700 Euro bewegt sich der Wert über dem durchschnittlichen Immobilienpreis in Deutschland.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Wie in allen Metropolen besteht auch im Frankfurter Raum ein direkter Zusammenhang zwischen dem Kaufpreis der Immobilie und dem Einkommen des Käufers. Je höher das Gesamteinkommen, desto teurer darf die betreffende Immobilie sein. Dies ist ganz unabhängig davon, ob der Wohnraum selbst genutzt oder als Kapitalanlage eingesetzt wird.
Liegt das Einkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro im Monat, so zahlt ein Eigennutzer im Schnitt 320.000 Euro für seinen Wohnraum. Kapitalanleger wenden dafür 160.000 Euro auf. Steigt das monatliche Einkommen auf 5.000 bis 8.000 Euro, so wird auch die Immobilie teurer. Eigennutzer investieren dann durchschnittlich 424.000 Euro, Kapitalanleger geben 266.800 Euro aus. Liegt der Monatsverdienst über 8.000 Euro, darf der selbstgenutzte Wohnraum im Schnitt rund 603.800 Euro kosten. Bei Kapitalanlegern dieser Einkommensgruppe ist ein Preis von 398.700 Euro Durchschnitt.

Geht man nur nach dem Immobilienwert, so gibt es in Frankfurt wenige Immobilien, deren Preis unter 100.000 Euro liegt. Unter den Kapitalanlegern investieren knapp 7 Prozent in Objekte aus dieser Sparte. Für Eigennutzer sind geeignete Immobilien in diesem Preissegment kaum noch vorhanden. Durch steigende Preise wird günstiger Wohnraum in den großen Ballungszentren zunehmend zur Mangelware. So auch in der hessischen Metropole. Bei 13 Prozent der Eigennutzer liegt der Immobilienwert zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Bei Kapitalanlegern sind es fast doppelt so viele (25 Prozent).

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Grundsätzlich liegt in Frankfurt der Fokus auf Immobilien mit einem Wert von 200.000 bis 400.000 Euro. Hier greifen rund 53 Prozent der Eigennutzer und 45 Prozent der Kapitalanleger zu. Einen Wert zwischen 400.000 und 600.000 Euro haben 24 Prozent der eigengenutzten Immobilien. Bei den Kapitalanlegern entscheiden sich noch 19 Prozent für eine Immobilie in diesem Preissegment.
Auch hochpreisige Immobilien sind im Frankfurter Raum weiterhin vertreten. So sichern sich knapp 10 Prozent der Eigennutzer eine Immobilie für mehr als 600.000 Euro.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Das Verhältnis zwischen Neubau und Bestandsimmobilie ist in Frankfurt fast ausgeglichen. Während sich Eigennutzer mit 55 Prozent eher für eine Bestandsimmobilie entscheiden, bevorzugen genauso viele Kapitalanleger einen Neubau.

In den letzten Jahren sind die Preise für Immobilien bundesweit in den bevorzugten deutschen Großstädten gestiegen. Dies schlägt sich längst in den überdurchschnittlich hohen Kaufpreisen nieder. Diese Tendenz bestätigt sich auch in einem anderen Segment: der Wohnfläche.

Die Größe der in Frankfurt angebotenen Immobilien fällt besonders bei Kapitalanlagen im bundesweiten Vergleich kleiner aus. Lediglich 72 Quadratmeter messen diese. Zum Vergleich: Bei den an Eigennutzer verkauften Immobilien lag die durchschnittliche Wohnfläche bei 129 Quadratmetern. Angesichts der steigenden Immobilienpreise entscheiden sich Kapitalanleger allem Anschein nach eher für eine kleinere Wohneinheit, um den Betrag des aufzubringenden Kapitals zu senken.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
129,00m²
Ø Wohnfläche

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
72,11m²
Ø Wohnfläche

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand, fällt auf, dass Verheiratete tendenziell auf eine größere Immobilie zurückgreifen. Hier liegt der Schnitt bei 135 Quadratmetern. Ledige begnügen sich mit weniger Raum (109 Quadratmeter).

Noch deutlicher fällt der Unterschied bei Kapitalanlegern aus. Sie bevorzugen insgesamt kleinere Immobilien. Doch auch hier dasselbe Muster: Verheiratete bevorzugen eine Kapitalanlage mit 83 Quadratmetern, Ledige wählen im Schnitt 48 Quadratmeter. Grund dafür könnte das höhere Einkommen bei zwei Personen sein.

Das Einkommen hat in Frankfurt einen direkten Einfluss auf die Größe der erworbenen Immobilie – jedenfalls wenn es sich um einen Eigennutzer handelt. Wer mehr verdient, erwirbt auch einen deutlich größeren Wohnraum.
Liegt das Einkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro, dann wählt ein Eigennutzer im Schnitt eine Immobiliengröße von 98 Quadratmetern. Steigt der durchschnittliche Monatsverdienst auf 3.000 bis 5.000 Euro, wächst auch die Größe des gekauften Wohnraums. Es sind knapp 129 Quadratmeter. Pendelt sich das monatliche Einkommen auf 5.000 bis 8.000 Euro ein, erwirbt ein Eigennutzer eine Immobilie mit 141 Quadratmetern. Wem sogar über 8.000 Euro zur Verfügung stehen, der kauft eine Wohnung oder ein Haus mit einer durchschnittlichen Größe von 153 Quadratmetern.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Und bei Kapitalanlegern? Da ist bei steigendem Einkommen nur ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Hier liegt die Größe im Schnitt bei 60 bis 70 Quadratmetern. Ein Ausmaß, das am Markt besonders gefragt ist und somit höhere Rendite verspricht. Nur wer über 8.000 Euro im Monat verdient erwirbt eine Kapitalanlage mit knapp 99 Quadratmetern.

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Bei Eigennutzern besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Größe der Immobilie und der Zahl der Personen im Haushalt. Je mehr Bewohner, desto größer der Wohnraum. Ein Zwei-Personenhaushalt begnügt sich mit 115 Quadratmetern. Ein Eigennutzer mit drei Kindern kauft im Durchschnitt Wohnungen und Häuser mit über 145 Quadratmetern.
Anders sieht es bei den Kapitalanlegern aus. Bei dieser Käufergruppe besteht kein Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand oder der Anzahl der Kinder. Hier dient die Immobilie nur als Wertanlage, die selbst nicht bewohnt wird.

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