89,62%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 89,62% bei einem Tilgunssatz von 2,65%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 84.028,88 Euro.
80,33%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 80,33% bei einem Tilgunssatz von 2,87%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 86.623,13 Euro.

Ein Eigennutzer in Frankfurt bringt im Schnitt 84.000 Euro Eigenkapital in die Finanzierung seiner Immobilie ein. Mit mehr als 86.000 Euro fällt das Eigenkapital bei den Kapitalanlegern nur geringfügig höher aus. Im direkten Vergleich mit anderen deutschen Großstädten verfügen Frankfurter Kreditnehmer über geringere finanzielle Mittel. Doch bei den niedrigen Zinsen lohnt sich der Erwerb einer Immobilie auch für Käufer mit weniger Ersparnissen.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt meist das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt. Der Hintergrund: Ein höheres Eigenkapital ermöglicht deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus. Dieser richtet sich nach dem gewählten Kreditvolumen.
Liegt der Immobilienwert zwischen 100.000 und 200.000 Euro, bringt ein Eigennutzer in Frankfurt nur circa 28.000 Euro auf. Steigt der Preis auf 200.000 bis 400.000 Euro, erhöht sich im Durchschnitt das Eigenkapital auf rund 58.000 Euro. Bei einem Wert von 400.000 bis 600.000 Euro finanzieren Eigennutzer etwa 115.000 Euro selbst.
Bei einem Kaufpreis zwischen 600.000 und 800.000 Euro steuern Käufer, die ihre Immobilie selbst nutzen, im Schnitt etwa 166.000 Euro an Eigenkapital bei. Dieses erhöht sich auf ungefähr 220.000 Euro, wenn der Kaufpreis auf bis zu eine Million Euro ansteigt. Kostet die Wohnung oder das Haus im Frankfurter Raum über eine Million, bringt ein Eigennutzer deutlich mehr Mittel selbst ein. Im Durchschnitt sind es dann gut 537.000 Euro.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

84.028,88€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

86.623,13€
Ø Eigenkapital

Anders sieht das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Eigenkapital bei Kapitalanlegern aus. Bei Immobilien mit einem Wert von bis zu 800.000 Euro fällt das Eigenkapital im Vergleich zu eigengenutztem Wohnraum deutlich höher aus. Steuerliche Aspekte sind entsprechend nur zweitrangig. Diese kommen vor allem bei einem hohen Fremdkapital zum Tragen. Daher steht hier möglicherweise eher die Vorsorge im Rentenalter im Mittelpunkt. Erst bei einer Immobilie von einem Wert ab 800.000 Euro bringen Anleger im Vergleich zu Eigennutzern weniger Eigenkapital ein.
Bei einem Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro liegt der Anteil des Eigenkapitals durchschnittlich bei über 35.000 Euro. Steigt der Preis der Immobilie in Frankfurt auf bis zu 400.000 Euro, wächst auch der Anteil des Eigenkapitals auf knapp 80.000 Euro. Liegt der Wert der Immobilie bei bis zu 600.000 Euro, setzt ein Kapitalanleger rund 170.000 Euro als Eigenkapital ein. Ein Objekt mit einem Kaufpreis von über einer Million wird im Schnitt mit 462.000 Euro aus Eigenmitteln finanziert.
Trotz der steigenden Preise in der Frankfurter Metropole scheint die Investition in Wohnraum weiter attraktiv zu sein. Besonders, da auch zukünftig von anwachsenden Preisen ausgegangen werden kann. Eine Immobilie als Kapitalanlage lockt also mit hohen Renditen. Deshalb wandert viel Kapital in den Frankfurter Immobilienmarkt.

Zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder gibt es laut Analyse der erhobenen Daten keinen Zusammenhang. Dies gilt sowohl bei Eigennutzern als auch bei Kapitalanlegern.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Frankfurter Eigennutzern liegt dieser Wert im Schnitt bei knapp 90 Prozent. Bei Kapitalanlegern sinkt der Wert auf rund 80 Prozent. Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Banken ihren Kreditnehmern die besten Konditionen für ihre Immobilienfinanzierung. Dennoch nutzen nur etwas über 13 Prozent der Eigennutzer und 20 Prozent der Kapitalanleger diesen Vorteil. Dies bestätigt möglicherweise die Annahme, dass verstärkt Käufer mit geringerem Eigenkapital Immobilien erwerben. Mit rund 44 Prozent entscheiden sich die meisten Eigennutzer für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Genauso hoch fällt der Wert auch bei Kapitalanlegern aus. Der Anteil der Eigennutzer, die sich für einen Auslauf von 90 bis 100 Prozent entscheiden, bemisst sich auf 21 Prozent. Bei den Frankfurter Kapitalanlegern beträgt der Anteil rund 13 Prozent.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

89,62%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

80,33%
Ø Beleihungsauslauf

Selbst einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent nehmen noch über 22 Prozent der Eigennutzer in Anspruch. Etwas höher liegt der Wert bei Kapitalanlegern (23 Prozent). Das überrascht allerdings nicht. Schließlich steht bei einem Investor der steuerliche Aspekt eher im Vordergrund. Denn die anfallenden Zinsen bei einer Kapitalanlage können als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.
In Frankfurt entscheiden sich zunehmend auch Käufer mit einem geringeren Einkommen für eine Immobilie. Der niedrige Anteil an Eigenkapital gepaart mit steigenden Immobilienpreisen sorgt so auch in Frankfurt für einen hohen Beleihungsauslauf bei der Finanzierung von Wohneigentum.

Noch immer befinden sich die Zinsen für eine Baufinanzierung auf historischem Tiefstand. Als Folge daraus entscheiden sich Kreditnehmer vermehrt für einen höheren Tilgungssatz. Zusätzlich sind Banken dazu übergegangen, bei neuen Kreditverträgen auf eine höhere Tilgung zu bestehen. Deshalb liegt der durchschnittliche Tilgungssatz der Frankfurter Eigennutzer bei 2,65 Prozent. Bei Kapitalanlegern fällt der Wert mit 2,87 Prozent etwas höher aus.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,65%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,87%
Ø Tilgungssatz

Nur noch 11 Prozent der Eigennutzer in Frankfurt und knapp 8 Prozent der Kapitalanleger nehmen einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent in Anspruch. Die meisten Kreditverträge werden mit einer Tilgung von 2 bis 3 Prozent abgeschlossen. Bei Finanzierungen für eigengenutzten Wohnraum liegt der Anteil bei 47 Prozent. 45 Prozent sind es bei Kapitalanlegern. Rund 22 Prozent der Eigennutzer und knapp 24 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für eine Tilgung von 3 bis 4 Prozent.
Fast 10 Prozent der Eigennutzer wählen eine Tilgung von 4 bis 5 Prozent. Bei Kapitalanlegern sind es sogar 11 Prozent. Selbst einen Tilgungssatz von 5 Prozent und höher nehmen noch knapp 10 Prozent der Eigennutzer und über 12 Prozent der Kapitalanleger in Anspruch. Hier steht die schnelle Rückführung des Kredits im Vordergrund.

1.082 Euro im Monat beträgt die durchschnittliche Belastung einer eigengenutzten Immobilie in Frankfurt. Dieser Wert entspricht im Schnitt 24,56 Prozent des Monatseinkommens. Bei einer Kapitalanlage liegt der monatliche Betrag mit rund 878 Euro deutlich niedriger. Dies sind knapp 13 Prozent des Einkommens. Der geringe Prozentsatz zeigt ganz klar, dass sich vor allem Besserverdiener für eine Immobilie als Kapitalanlage entscheiden.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

In Frankfurt ist das Annuitätendarlehen die häufigste Darlehensart. Knapp 73 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich bei der Finanzierung ihrer Immobilie für diese Kreditform. Bei den Kapitalanlegern steigt der Wert sogar auf über 87 Prozent. Ergänzt werden kann diese Finanzierungsvariante durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Rund 9 Prozent der Eigennutzer nehmen diese Möglichkeit in Anspruch. Bei den Anlegern sinkt der Wert auf knapp 5 Prozent. Über 13 Prozent der Kreditnehmer vereinbaren keine solchen Tilgungs- oder Ratendarlehen, sondern einen endfälligen Kredit. Bei den Kapitalanlegern zahlen knapp 7 Prozent den gesamten Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit zurück.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Einen wichtigen Stellenwert nimmt das energieeffiziente Bauen ein. Dies zeigt der hohe Anteil der Variante KfW 153 unter den Darlehensarten der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Mit über 48 Prozent bei den Eigennutzern und mit 75 Prozent bei den Kapitalanlegern nutzen beide Käufergruppen diese Kreditmöglichkeit. Wird der Wohnraum selbst genutzt, entscheiden sich zudem 36 Prozent der Kreditnehmer für das Wohnungseigentumsprogramm KfW 124.

Wer in Frankfurt eine Immobilie kauft, entscheidet sich bei der Finanzierung zunehmend für eine längerfristige Zinsbindung. Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger nutzen so die Vorteile der aktuell niedrigen Zinsen. Eine Zinsbindung von 5 Jahren wird kaum noch gewählt. Der größte Teil der Kreditnehmer entscheidet sich für eine Zinsbindung von 10 Jahren. Dabei sind Eigennutzer mit einem Anteil von über 47 Prozent vertreten, Kapitalanleger mit knapp 70 Prozent. Grund dafür: Die Spekulationsfrist für Immobilien beträgt 10 Jahre. Viele Investoren erwägen nach diesem Zeitraum also den Wiederverkauf ihrer Immobilie, weil dann die Gewinne aus einem Verkauf steuerfrei sind.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Über 33 Prozent der Kreditnehmer wählen für ihre eigengenutzte Immobilie eine Zinsbindung von 15 Jahren. Bei den Anlegern sind es noch 20 Prozent. Eine Zinsbindung, die darüber hinausgeht, ist für diese Käufergruppe allerdings weniger interessant. Für Eigennutzer dagegen schon: Hier entscheiden sich immerhin über 8 Prozent für eine Festschreibung von 20 Jahren und sichern sich so über einen langen Zeitraum den niedrigen Zinssatz.

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Frankfurt 2017

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.