94,36m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer 94,36m² bei einem Immobilienwert von 369.900€.
71,15m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger 71,15m² bei einem Immobilienwert von 278.400€.

Zwar ist das Angebot an Immobilien vielschichtig, dennoch ist die häufigste Objektart die klassische Eigentumswohnung. Sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger bevorzugten diese Art von Immobilie.

Mit 76 Prozent bei den Eigennutzern und 84 Prozent bei den Kapitalanlegern ist die Eigentumswohnung der Spitzenreiter des Frankfurter Immobilienmarkts. Das liegt vor allem daran, dass die Mainmetropole sehr urban geprägt ist. Bei den eigengenutzten Immobilien verteilen sich rund 20 Prozent auf Häuser und Doppelhaushälften.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Bei den Kapitalanlegern sticht der Anteil von 11 Prozent bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeeinheiten heraus. Frankfurt ist eben auch als profitabler Standort für Investoren sehr attraktiv.

Die Preise für Immobilien in Frankfurt liegen, wie bereits 2015, über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Bei eigengenutzten Immobilien steht der durchschnittliche Wert bei rund 369.900 Euro. Deutlich niedriger ist der Kaufpreis für Kapitalanleger. Mit knapp 278.400 Euro bewegt sich der Wert aber trotzdem über dem durchschnittlichen Immobilienpreis in Deutschland.

Auch im Frankfurter Raum besteht, wie bei jedem Immobilienerwerb, ein direkter Zusammenhang zwischen dem Kaufpreis der Immobilie und dem Einkommen des Käufers. Je höher das Gesamteinkommen, desto teurer die Immobilie. Dies ist ganz unabhängig davon, ob der Wohnraum selbst genutzt oder als Kapitalanlage eingesetzt wird. Einzige Ausnahme: Kapitalanleger mit einem monatlichen Einkommen von über 8.000 Euro. In diesem Segment scheint der Immobilienpreis nicht mehr proportional zum Einkommen zu steigen. Stattdessen rücken steuerliche Aspekte und die Rentabilität in den Mittelpunkt.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Bei einem monatlichen Einkommen von 3.000 bis 5.000 Euro liegt der Wert einer eigengenutzten Immobilie im Durchschnitt bei 334.750 Euro. Eine Immobilie als Kapitalanlage kostet bei gleichem Einkommen durchschnittlich 254.000 Euro. Im Schnitt 437.200 Euro geben Eigennutzer bei einem Verdienst von 5.000 und 8.000 für ihre Wunschimmobilie aus. Kapitalanleger investieren im direkten Vergleich rund 315.250 Euro weniger.

Bei Eigennutzern mit einem sehr hohen Verdienst ist der Zusammenhang zwischen Einkommen und Kaufpreis besonders auffällig. Steigt das Gesamteinkommen auf über 8.000 Euro im Monat, geben Eigennutzer im Schnitt 826.500 Euro für die Immobilie aus. Wer über ein besonders hohes Einkommen verfügt, möchte sich wohl Wohneigentum leisten, das den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Dient die Immobilie als Kapitalanlage, pendelt sich der Kaufpreis bei durchschnittlich 302.950 Euro ein.

Geht man ausschließlich nach dem Immobilienwert, gibt es im Frankfurter Raum nur noch einen kleinen Anteil an Wohnungen und Häusern, deren Wert unter 100.000 Euro liegt. Unter den Kapitalanlegern erreicht der Wert 4,76 Prozent. Bei Eigennutzern fällt der Anteil noch geringer aus. In diesem Segment gibt es nur knapp 8 Prozent an Immobilien, deren Wert weniger als 200.000 Euro beträgt. Durch steigende Preise wird günstiger Wohnraum in den großen Ballungszentren zunehmend zur Mangelware. So auch in der hessischen Metropole.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

In Frankfurt liegt der Fokus auf Immobilien mit einem Wert von 200.000 bis 400.000 Euro. Hier greifen rund 51 Prozent der Eigennutzer und 47 Prozent der Kapitalanleger zu. Ebenfalls stark vertreten: ein Immobilienwert von 400.000 bis 600.000 Euro. Über 29 Prozent der Eigennutzer und mehr als 14 Prozent der Kapitalanleger wählen eine Immobilie in diesem Preissegment.

Der Anteil an hochpreisigen Immobilien im Frankfurter Raum wächst. Ein Indiz dafür ist die Zahl der Eigennutzer und Kapitalanleger, die zu Immobilien mit einem Wert von 600.000 bis zu einer Million greifen. Knapp 12 Prozent beträgt der Anteil auf beiden Seiten.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Knapp 57 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für einen Neubau, 43 Prozent bevorzugen eine Bestandsimmobilie. Bei Kapitalanlegern ist das Verhältnis genau umgekehrt. Bei nur 41 Prozent fällt die Entscheidung auf Neubau, über 58 Prozent der Anleger investieren in bereits bestehenden Wohnraum.

In den letzten Jahren sind Immobilien im Wert gestiegen. Das schlägt sich längst in den überdurchschnittlichen Kaufpreisen nieder. Diese Tendenz bestätigt sich auch in einem anderen Segment. Die Größe der in Frankfurt angebotenen Immobilien fällt im bundesweiten Vergleich kleiner aus.

Bei den an Eigennutzern verkauften Immobilien lag die durchschnittliche Wohnfläche bei 94 Quadratmetern. Mit knapp 71 Quadratmetern fällt die Größe einer Immobilie als Kapitalanlage deutlich kleiner aus. Angesichts der steigenden Immobilienpreise entscheiden sich Käufer allem Anschein nach eher für eine kleinere Wohneinheit, um den Kapitalbedarf zu senken.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
94,36m²
Ø Wohnfläche

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
71,15m²
Ø Wohnfläche

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand fällt auf, dass Verheiratete Immobilien für den Eigengebrauch von durchschnittlich knapp 98 Quadratmetern erwerben. 87 Quadratmeter sind es bei ledigen Eigennutzern. Diese Zahlen sprechen dafür, dass Verheiratete der Größe ihres Eigenheims einen höheren Wert beimessen. Ledige kommen demnach auch mit weniger Raum aus.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Kapitalanlegern. Hier fällt die Größe der Immobilie insgesamt allerdings geringer aus. Dennoch liegen Verheiratete mit durchschnittlich 75 Quadratmetern an der Spitze. Singles folgen mit 63 Quadratmetern Wohnfläche bei ihrer Kapitalanlage.

Eine direkte Abhängigkeit besteht zwischen der Wohnfläche und dem monatlichen Gesamteinkommen. Je höher das Einkommen, desto größer fällt auch die gekaufte Wohneinheit aus. Wer es sich leisten kann, greift also eher zu einer größeren Immobilie.

Liegt das Einkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro, beträgt die Immobiliengröße rund 90 Quadratmeter. Bei einem monatlichen Verdienst von bis zu 5.000 Euro steigt die Wohnfläche auf 93 Quadratmeter an. Die Personengruppe, deren Einkommen sich bei 8.000 Euro bewegt, greift zu rund 143 Quadratmetern.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Ein Frankfurter Zwei-Personen-Haushalt bewohnt im Schnitt 88 Quadratmeter. Steigt die Anzahl an Personen in der Immobilie, wächst entsprechend auch die Wohnfläche. So vergrößert sich die Quadratmeterzahl bei drei Personen auf 98 Quadratmeter, bei einem Vier-Personen-Haushalt auf 111 Quadratmeter.

Kontakt

Haben Sie noch Fragen?

Möchten Sie mehr zur Baufinanzierung erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontakt aufnehmen Zur Webseite

Frankfurt 2016

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.