79,92%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 79,92% bei einem Tilgunssatz von 2,74%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 161.039,84 Euro.
84,96%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 84,96% bei einem Tilgunssatz von 2,38%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 184.821,13 Euro.

Frankfurter Eigennutzer bringen im Schnitt rund 161.000 Euro an Eigenkapital ein. Bei Kapitalanlegern liegt der Wert bei 185.000 Euro und fällt damit etwas höher aus.

Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht auch hier eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt auch das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt.

Hintergrund dieser Tendenz ist die Tatsache, dass ein höherer Anteil an Eigenkapital deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich macht. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln, der nach dem gewählten Kreditvolumen bemessen wird, voraus. Unter den Frankfurter Eigennutzern liegt das aufgebrachte Eigenkapital im Schnitt bei 50.000 Euro, wenn die Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro wert ist. Erhöht sich der Kaufpreis auf 200.000 bis 400.000 Euro, wenden Eigennutzer rund 95.000 Euro an eigenen Mitteln auf.

Bei einem Kaufpreis zwischen 400.000 und 600.000 Euro steuern Käufer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, im Schnitt 214.000 Euro als Kapital bei. Kostet die Wohnung oder das Haus 600.000 bis 800.000 Euro, bringt diese Käufergruppe durchschnittlich 349.000 Euro selbst ein.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

161.039,84€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

184.821,13€
Ø Eigenkapital

Deutlich mehr Eigenkapital investieren Kapitalanleger. Steigt der Wert der Immobilie, erhöht sich auch der Anteil an eigenen Mitteln. Steuerliche Aspekte sind dabei möglicherweise nur zweitrangig.

Bei einem Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro bringen Anleger durchschnittlich Eigenkapital von über 72.000 Euro ein. Steigt der Wert der Immobilie auf bis zu 400.000 Euro, wächst der Anteil des Eigenkapitals auf 105.000 Euro. Investiert der Kapitalanleger bis zu 600.000 Euro in seine Immobilie, setzt er über 367.000 Euro ein. Liegt der Gesamtwert der Wohnung oder des Hauses bei 600.000 bis 800.000 Euro, so steigt der Anteil an durchschnittlichem Eigenkapital auf über 553.000 Euro. Durch die aktuell niedrigen Zinsen und die steigenden Immobilienpreise scheint die Investition in Frankfurter Wohnraum äußerst lukrativ zu sein. Diese Form der Kapitalanlage sorgt auch langfristig für eine hohe Rendite. Deshalb wandert viel Eigenkapital in den Frankfurter Immobilienmarkt.

Besteht ein Zusammenhang zwischen dem eingesetztes Eigenkapital und der Anzahl der Kinder? Laut der Analyse von Hüttig & Rompf ist das nicht der Fall. Die Entscheidung für eine Immobilie wird demnach nicht von diesem Faktor beeinflusst.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Unter den Eigennutzern liegt dieser Wert im Durchschnitt bei knapp 80 Prozent. Etwas höher fällt der Auslauf bei Frankfurter Kapitalanlegern mit etwa 85 Prozent aus.

Bei einem Beleihungsauslauf von unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung. Dennoch nutzen nur rund 20 Prozent der Kreditnehmer diese Möglichkeit. Die steigenden Immobilienpreise in Frankfurt scheinen auch hier für den geringen Anteil verantwortlich zu sein.

Mit über 30 Prozent liegt der Beleihungsauslauf bei den meisten Eigennutzern zwischen 60 und 80 Prozent. Bei einem Beleihungsauslauf von 80 bis 90 Prozent sind noch über 22 Prozent der Eigennutzer vertreten. Verhältnismäßig hoch fällt mit 15 Prozent auch der Anteil der Kreditnehmer bei einem Auslauf von 90 bis 100 Prozent aus. Selbst den Beleihungsauslauf von über 100 Prozent nehmen noch über 12 Prozent der Eigennutzer in Anspruch.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

79,92%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

84,96%
Ø Beleihungsauslauf

Im Vergleich dazu: Der Beleihungsauslauf unter 60 Prozent fällt bei Kapitalanlegern mit 15 Prozent geringer aus. Fast der gleiche Wert ergibt sich bei einem Auslauf von 60 bis 80 Prozent.

Der größte Anteil liegt mit über 29 Prozent bei einem Auslauf von 80 bis 90 Prozent. Ein Wert von 90 bis 100 Prozent ist bei fast 20 Prozent zu verzeichnen. Auch bei einem Auslauf von über 100 Prozent ist der Wert ähnlich. Eine besonders günstige Immobilienfinanzierung steht bei Investoren nicht im Vordergrund. Denn die anfallenden Zinsen sind bei einer Kapitalanlage steuerlich relevant.

Durch die historisch niedrigen Zinsen beträgt der durchschnittliche Tilgungssatz der Frankfurter Eigennutzer 2,74 Prozent. Mit im Schnitt 2,38 Prozent liegt der Durchschnittswert bei Kapitalanlegern etwas niedriger.

Für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent entscheiden sich 8,5 Prozent der Käufer, die ihre Immobilie selbst nutzen. Bei den Anlegern greifen über 18 Prozent zu diesem niedrigen Tilgungssatz. Der mit Abstand größte Anteil der Eigennutzer wählt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent. Fast die Hälfte dieser Käufergruppe (47 Prozent) nimmt diesen Tilgungssatz für ihren Wohnraum in Anspruch. Noch höher fällt der Anteil unter den Kapitalanlegern aus. Über 63 Prozent wählen solch einen Tilgungssatz. Fast 19 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für eine Tilgung von 4 bis 5 Prozent. Selbst bei einem Tilgungssatz von 5 Prozent und höher wählen noch knapp 16 Prozent der Käufergruppe eine schnelle Entschuldung.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,74%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,38%
Ø Tilgungssatz

Anders bei den Kapitalanlegern. Hier fällt der Anteil bei den höheren Tilgungssätzen deutlich geringer aus. Rund 13 Prozent entscheiden sich für eine Tilgung von 3 bis 4 Prozent. Nur noch 5 Prozent der Kreditnehmer wählen einen Tilgungssatz von 4 bis 5 Prozent. Grund dafür: Auflaufende Zinsen können steuerlich geltend gemacht werden.

1.293 Euro im Monat beträgt die durchschnittliche Belastung einer eigengenutzten Immobilie in Frankfurt. Dieser Wert entspricht im Schnitt 29,04 Prozent des Monatseinkommens. Bei einer Kapitalanlage liegt der monatliche Betrag mit rund 893 Euro deutlich niedriger. Knapp 12 Prozent des Einkommens macht dieser Wert aus. Dieser niedrige Prozentsatz zeigt ganz klar, dass sich vor allem Besserverdienende für eine Kapitalanlage entscheiden.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Eindeutig an der Spitze bei den Darlehensarten: das Annuitätendarlehen. Rund 83 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für diese Form des Kredits. Wird eine Immobilie als Kapitalanlage erworben, sinkt der Wert auf knapp 72 Prozent. Bei eigengenutzten Wohnungen und Häusern greifen rund 10 Prozent der Kreditnehmer zu einem KfW-Darlehen. Über 5 Prozent wählen ein endfälliges Darlehen.

Die Entscheidung für ein KfW-Darlehen fällen knapp 5 Prozent der Kapitalanleger. Über 22 Prozent der Investoren wählen ein endfälliges Darlehen, das steuerliche Vorteile bietet.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Energieeffizientes Bauen ist Kreditnehmern wichtig. Das zeigt der hohe Anteil der Variante KfW 153 unter den Darlehensarten der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Mit über 40 Prozent bei den Eigennutzern und über 70 Prozent bei den Kapitalanlegern gilt das für beide Käufergruppen. Wird der Wohnraum selbst genutzt, entscheiden sich zudem 24 Prozent der Kreditnehmer für die Variante KfW 124.

Ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage: Bei einem Immobilienkauf in Frankfurt entscheiden sich Käufer für eine längerfristige Zinsbindung. Grund dafür ist das aktuelle Zinstief.

Auf eine Festschreibung von zehn Jahren legen sich knapp 61 Prozent der Eigennutzer fest. Bei über 30 Prozent dieser Darlehensverträge sind es 15 Jahre. Etwa 6 Prozent der Kreditnehmer entscheiden sich für eine längerfristige Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Mit nur 1,6 Prozent kommt eine kurze Festschreibung nur für die wenigsten Eigennutzer in Frage.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Ähnlich sieht die Situation bei den Kapitalanlegern aus. Eine Zinsfestschreibung von fünf Jahren wird nur von 1,24 Prozent gewählt. Stattdessen ist die zehnjährige Festschreibung mit knapp 53 Prozent der Spitzenreiter. 35 Prozent der Anleger nutzen eine Festschreibung auf 15 Jahre.

Kapitalanlegern ist eine langfristige Festlegung der finanziellen Belastung wichtig. Die Spekulationsfrist für Immobilien beträgt nämlich ebenfalls zehn Jahre.

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Frankfurt 2016

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.