124m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer 124,37m² bei einem Immobilienwert von 478.150,00€.
90m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger 89,86m² bei einem Immobilienwert von 349.800,00€.

Knapp 60 Prozent der Düsseldorfer Eigennutzer bevorzugen die klassische Eigentumswohnung. Es folgen Reihenhäuser und Doppelhaushälften mit rund 25 Prozent. Ein freistehendes Einfamilienhaus wählen 12 Prozent der Düsseldorfer. Diese Verteilung der Objektarten zeigt den typischen Charakter der Stadt Düsseldorf. Auch Kapitalanleger bevorzugen Eigentumswohnungen. Rund 67 Prozent entscheiden sich für diesen Immobilientyp.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Düsseldorf liegt im Trend. Die Kombination aus ausgeprägter Kulturszene und wichtigem Wirtschaftsstandort sichert der Landeshauptstadt im Vergleich mit anderen deutschen Metropolen einen
klaren Spitzenplatz bei den Immobilienpreisen. Eigennutzer zahlen für eine Immobilie durchschnittlich 478.000 Euro. Generell besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Kaufpreis und Einkommen. Je höher das Gesamteinkommen, desto teurer die Immobilie. Das gilt auch in Düsseldorf.
Bei einem monatlichen Einkommen von 3.000 bis 5.000 Euro zahlen Eigennutzer für eine Immobilie im Schnitt 411.000 Euro. Liegt der monatliche Verdienst zwischen 5.000 und 8.000 Euro, dann kostet der eigengenutzte Wohnraum durchschnittlich 480.000 Euro. Wem über 8.000 Euro im Monat zur Verfügung stehen, der investiert durchschnittlich 632.000 Euro in seine Wunschimmobilie.
Deutlich weniger zahlen dagegen Kapitalanleger für eine Immobilie in Düsseldorf. Im Schnitt liegt der Kaufpreis bei 350.000 Euro. Damit ist der Durchschnittspreis für eine Kapitalanlage jedoch höher als in vergleichbaren deutschen Großstädten.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Auch in Düsseldorf gilt: Käufer mit einem höheren Einkommen greifen zu einer teureren Kapitalan­lage. Bei einem Einkommen von 3.000 bis 5.000 Euro liegt der Kaufpreis bei 180.000 Euro. Steigt der Verdienst auf 5.000 bis 8.000 Euro, dann hat die Kapitalanlage im Durchschnitt einen Wert von rund 231.000 Euro. Wer über 8.000 Euro im Monat verdient, leistet sich eine Immobilie für durchschnittlich 629.000 Euro.

Auffällig im Vergleich mit anderen deutschen Metropolen: In Düsseldorf gibt es noch günstigen Wohnraum. Allerdings wird dieser kaum von Eigennutzern gekauft. Über 25 Prozent der eigengenutzten Immobilien sind zwischen 200.000 und 400.000 Euro wert. 42 Prozent der Käufer zahlen für den eigenen Wohnraum 400.000 bis 600.000 Euro. Knapp 28 Prozent der eigengenutzten Immobilien sind in der Rhein-Metropole teurer als 600.000 Euro.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Kapitalanleger in Düsseldorf bevorzugen hingegen deutlich günstigere Immobilien. 24 Prozent der Anleger erwerben eine Immobilie für 100.000 bis 200.000 Euro. Aber auch in dieser Käufergruppe liegt der Fokus auf Immobilien zwischen 200.000 und 400.000 Euro. Hier findet sich fast ein Drittel (30 Prozent) wieder. Im Preissegment 400.000 bis 600.000 Euro sind noch knapp 17 Prozent der Kapitalanleger vertreten. Auch interessant für Kapitalanleger sind Immobilien im Wert von 1.000.000 Euro und mehr – auch für diese entscheiden sich knapp 17 Prozent.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Ähnlich wie in anderen deutschen Großstädten gibt es auch in Düsseldorf eine hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Allerdings ist das Angebot an Wohnfläche gering. Die Folge: ein steigendes Kauf- und Mietpreis­niveau.
So entscheiden sich rund 56 Prozent der Eigennutzer für einen Neubau, 44 Prozent wählen eine Bestands­immobilie. Bei den Kapitalanlagen ist das Verhältnis umgekehrt. Hier dominiert die Bestands­immobilie mit fast 73 Prozent. Nur 27 Prozent der Anleger investieren in einen Neubau.

Auch in Düsseldorf steigen die Immobilienpreise. Die Tendenz geht aber dennoch zu größeren Woh­nungen und Häusern. Dies ist durch das hohe Einkommen der Immobilienkäufer möglich. Ein Eigennutzer greift im Schnitt zu einer Immobiliengröße von 124 Quadratmetern. Eine Kapitalanlage ist mit einer durchschnittlichen Größe von fast 90 Quadratmetern zwar wesentlich kleiner, im Vergleich zu anderen deutschen Städten aber dennoch deutlich größer als die durchschnittliche Immobilie als Kapitalanlage.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
124,37m²
Ø Wohnfläche

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
89,86m²
Ø Wohnfläche

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen der Wohnfläche und dem Familienstand, fällt auf, dass Verheiratete bei eigengenutzten Immobilien im Durchschnitt eine Größe von 130 Quadratmetern erwerben. Ledige Eigennutzer begnügen sich mit knapp 108 Quadratmetern. Der Grund: In einem Mehrpersonenhaushalt steigt der Bedarf an genutztem Wohnraum. Bei Kapitalanlegern spielt der Familienstand keine Rolle.

Wer es sich leisten kann, greift zu einer großen Immobilie. Das gilt auch in der Landeshauptstadt. Mit steigendem Gesamteinkommen erwirbt der typische Düsseldorfer Immobilienkäufer eine größere Wohneinheit. Dies trifft besonders bei Eigennutzern zu.
Bei einem monatlichen Einkommen von 2.000 Euro bis 3.000 Euro beträgt die eigengenutzte Wohnfläche durchschnittlich 89 Quadratmeter. Liegt der Verdienst zwischen 3.000 und 5.000 Euro, steigt die Wohnfläche im Schnitt auf 104 Quadratmeter an. Bei 5.000 bis 8.000 Euro erwerben Eigennutzer eine Immobilie mit durchschnittlich 128 Quadratmetern. Und wer über 8.000 Euro im Monat verdient, kauft oftmals eine Eigentumswohnung oder ein Haus mit 160 Quadratmetern. Bei Kapitalanlegern gibt es keine eindeutige Verbindung zwischen Einkommen und Immobiliengröße.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Auch die Anzahl der Personen in einem Haushalt hat in Düsseldorf Einfluss auf die Größe der eigengenutzten Immobilie. Es gilt: Je mehr Bewohner in einer Immobilie leben, desto größer ist der benötigte Wohnraum. Bei einem Zweipersonenhaushalt liegt die durchschnittliche Größe bei 111 Quadratmetern, bei drei Personen bei 132 Quadratmetern. Bei vier Personen sind es durchschnittlich 151 Quadratmeter.

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Düsseldorf 2017

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Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.