81,68%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 81,68% bei einem Tilgunssatz von 2,65%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 148.630,84 Euro.
84,99%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 84,99% bei einem Tilgunssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 123.592,23 Euro.

Ein Eigennutzer in Düsseldorf bringt im Schnitt 148.600 Euro in die Finanzierung seiner Immobilie ein. Mit fast 123.600 Euro fällt das Eigenkapital bei Kapitalanlegern geringer aus.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit. Je höher der Kaufpreis, desto größer fällt meist das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt. Der Hintergrund: Ein höheres Eigenkapital macht deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus. Dieser richtet sich nach dem gewählten Kreditvolumen.
Liegt der Wert der Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro, bringt der Eigennutzer im Großraum Düsseldorf durchschnittlich rund 44.000 Euro auf. Ist der Preis zwischen 200.000 und 400.000 Euro, liegt das Eigenkapital im Schnitt bei knapp 81.000 Euro. Bei einem Immobilienwert von 400.000 bis 600.000 Euro finanzieren Eigennutzer rund 143.000 Euro selbst. Etwa 199.000 Euro umfasst das Eigenkapital durchschnittlich bei einem Immobilienwert zwischen 600.000 und 800.000 Euro. Bei einem Kaufpreis zwischen 800.000 und einer Million Euro steuern Käufer von eigengenutztem Wohnraum im Schnitt rund 211.000 Euro selbst bei. Kostet die Immobilie über eine Million Euro, bringt ein Eigennutzer nochmal mehr mit ein. Im Schnitt 451.000 Euro.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

148.630,84€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

123.592,23€
Ø Eigenkapital

Ähnlich sieht das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Eigenkapital bei Kapitalanlegern aus. Dabei fällt die Höhe der eigenen Mittel im Vergleich zur Eigennutzung etwas geringer aus. Bei einem Immobilien­wert von 600.000 bis 800.000 Euro stehen so durchschnittlich 165.000 Euro als Eigenkapital zur Verfügung. Beläuft sich der Wert auf über eine Million, steuert der Kapitalanleger im Schnitt 315.000 Euro aus eigenen Mitteln bei. Steuerliche Aspekte spielen bei einem Erwerb einer Kapitalanlage mit hohem Eigenkapital kaum eine Rolle. Hier stehen eher die schnelle Entschuldung der Immobilie und eine mögliche Altersvorsorge im Vordergrund.
Trotz steigender Preise bleibt der Immobilienkauf in Düsseldorf und Umgebung attraktiv. Dazu tragen auch weiterhin die niedrigen Zinsen für eine Finanzierung bei. Zudem locken langfristig hohe Renditen. Entsprechend wandert viel Kapital in den Immobilienmarkt der Rhein-Metropole.

Zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder besteht laut Analyse der erhobenen Daten kein direkter Zusammenhang. Dies gilt sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei Düsseldorfer Eigennutzern liegt dieser Wert im Schnitt bei knapp 82 Prozent. Der ermittelte Wert für Kapitalanleger erhöht sich auf 85 Prozent.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Banken ihren Kreditnehmern die besten Konditionen für eine Immobilienfinanzierung. Dennoch nutzen nur knapp 16 Prozent der Eigennutzer und rund 18 Prozent der Kapitalanleger diesen Vorteil. Die Mehrheit der Käufer entscheidet sich für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Das gilt sowohl für Eigennutzer (53 Prozent) als auch für Kapitalanleger (40 Prozent).

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

81,68%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

84,99%
Ø Beleihungsauslauf

Für einen Beleihungsauslauf von 90 bis 100 Prozent entscheiden sich 13 Prozent der Eigennutzer. Selbst einen Auslauf von über 100 Prozent schließen noch knapp 18 Prozent dieser Käufergruppe ab. Bei den Kapitalanlegern wählen knapp 10 Prozent einen Beleihungsauslauf von 90 bis 100 Prozent. Besonders hoch liegt der Anteil bei über 100 Prozent. Rund 33 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für diesen Auslauf. Dies überrascht allerdings nicht, da Investoren die auslaufenden Zinsen steuerlich geltend machen können. Eine günstigere Finanzierung hat daher nicht zwingend oberste Priorität.

Weiterhin befinden sich die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf einem historischen Tiefstand. Als direkte Folge entscheiden sich viele Kreditnehmer für einen höheren Tilgungssatz. Zudem bestehen viele Banken bei neuen Kreditverträgen auf eine höhere Tilgung. Folglich liegt der durchschnittliche Tilgungssatz bei Düsseldorfer Eigennutzern bei 2,65 Prozent. Bei Kapitalanlegern ist der Wert etwas niedriger (2,5 Prozent).

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,65%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,50%
Ø Tilgungssatz

Entsprechend entscheiden sich nur noch 9 Prozent der Eigennutzer für einen Tilgungssatz zwischen 1 und 2 Prozent. Bei den Kapitalanlegern steigt der Wert minimal auf 10 Prozent an. Die meisten Kreditverträge in Düsseldorf werden mit einer Tilgung von 2 bis 3 Prozent abgeschlossen. Hier liegen Eigennutzer (48 Prozent) und Kapitalanleger (49 Prozent) fast gleichauf. Über 22 Prozent der Eigennutzer und fast 27 Prozent der Kapitalanleger wählen eine Tilgung von 3 bis 4 Prozent. Knapp 7 Prozent der Eigennutzer und 6 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für eine Tilgung von 4 bis 5 Prozent.
Mehr als 14 Prozent der Eigennutzer tilgen ihren Kredit mit einem Tilgungssatz von über 5 Prozent. Bei den Kapitalanlegern sind es knapp 9 Prozent. Hier steht die schnelle Rückführung des Darlehens im Vordergrund.

Immobilien in Düsseldorf sind nach wie vor teuer. Die hohen Immobilienpreise sorgen für eine stärkere Belastung der Käufer, auch wenn das Einkommen auf einem vergleichsweise hohen Durchschnittsniveau liegt.
Für eine eigengenutzte Immobilie bezahlt ein Käufer im Durchschnitt 1.531 Euro im Monat. Dieser Wert entspricht im Schnitt 27,17 Prozent des Monatseinkommens. Nur geringfügig günstiger wird es für Kapitalanleger. Hier liegt die durchschnittliche Monatsrate bei 1.493 Euro. Dies sind 22,86 Prozent des Einkommens.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Ähnlich wie in anderen deutschen Städten ist auch in Düsseldorf das Annuitätendarlehen die häufigste Darlehensart. In der Rhein-Metropole entscheiden sich etwa 88 Prozent der Eigennutzer für diese Kreditform. Bei den Kapitalanlegern liegt der Wert bei etwa 91 Prozent. Ergänzt werden kann die Finanzierung durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Allerdings nehmen nur rund 4 Prozent der Eigennutzer diese Möglichkeit in Anspruch. Kapitalanleger verzichten gänzlich auf diese Förderprogramme.
Für ein endfälliges Darlehen entscheiden sich ungefähr 4 Prozent der Eigennutzer und 9 Prozent der Kapitalanleger in Düsseldorf und Umgebung. Bei dieser Darlehensform wird der gesamte Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit zurückgezahlt.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Wer bei seiner eigengenutzten Immobilie ein KfW-Darlehen nutzt, entscheidet sich zu rund 69 Prozent für das Wohneigentumsprogramm 124. Knapp 30 Prozent wählen das Förderprogramm für energieeffi­zientes Bauen (153). Insgesamt sind KfW-Förderungen im Düsseldorfer Raum allerdings nur wenig gefragt.

Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage, in Düsseldorf entscheiden sich die Käufer von Immobilien eher für eine mittelfristige Zinsfestschreibung. Zumal sich die Zinsen noch immer auf einem historischen Tiefstand befinden.
Über 58 Prozent der Eigennutzer wählen eine Festschreibung der Zinsen über 10 Jahre. Für 15 Jahre entscheiden sich rund 22 Prozent. Nur knapp 9 Prozent nutzen eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Auch eine Dauer von 5 Jahren fällt mit 4 Prozent eher gering aus.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Auch bei den Kapitalanlegern liegt der Schwerpunkt der Zinsbindung bei 10 Jahren. Rund 62 Prozent entscheiden sich für diese Laufzeit, zumal die Spekulationsfrist ebenfalls 10 Jahre beträgt. Viele Investoren entscheiden sich für diese Dauer der Zinsbindung, da die Gewinne aus einem Wiederverkauf der Immobilie dann steuerfrei sind.
Dennoch wählen über 21 Prozent der Düsseldorfer Kapitalanleger eine Festschreibung der Zinsen von 15 Jahren. In diesem Fall steht eher eine langfristige Zinssicherung im Mittelpunkt, besonders wenn ein Verkauf der Immobilie mittelfristig nicht geplant ist.

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Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.