101,01m²
Ø Wohnfläche Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Eigennutzer 101,01m² bei einem Immobilienwert von 392.200,00€.
60,28m²
Ø Wohnfläche Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt die Wohnfläche der Kapitalanleger 60,28m² bei einem Immobilienwert von 222.500,00€.

Die wachsende Wirtschaft der Hauptstadt und die geringe Baufertigstellung sorgen für steigende Preise auf dem Berliner Immobilienmarkt. Ein baldiges Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

Objektart der Eigennutzer

Objektart der Kapitalanleger

Berlin verfügt über ein vielschichtiges und weitläufiges Angebot an Immobilien. Dennoch überwiegt als Objektart die klassische Eigentumswohnung. Sie wird von knapp 72 Prozent der Eigennutzer und von fast 89 Prozent der Kapitalanleger bevorzugt gekauft. Diese Ausprägung ist dem Charakter einer Großstadt geschuldet. Nur rund 27 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für ein Reihen- oder Einfamilienhaus.

Im direkten Vergleich zu anderen Metropolen fallen die Immobilienpreise in Berlin noch immer moderat aus. Nur in bevorzugten Wohnlagen steigen die Preise rasant an. So zahlt ein Eigennutzer für seine Immobilie durchschnittlich 392.200 Euro. Deutlich geringer fällt der Kaufpreis bei Kapitalanlagen aus: Bei im Schnitt 222.500 Euro ist die hohe Nachfrage verständlich. Dies lockt auch die internationalen Investoren an. In keiner anderen europäischen Metropole sind Immobilien noch so günstig zu bekommen.

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Eigennutzer

Immobilienwert in Bezug zum Haushaltseinkommen der Kapitalanleger

Bei einem monatlichen Haushaltseinkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegt der Wert einer eigengenutzten Immobilie bei durchschnittlich 365.000 Euro. Im Schnitt 439.500 Euro zahlen Eigennutzer bei einem Einkommen von 5.000 bis 8.000 Euro für ihre Wunschimmobilie.
Eigennutzer mit einem sehr hohen Verdienst greifen auch in Berlin zu einer teuren Immobilie. Steigt das monatliche Einkommen auf über 8.000 Euro, zahlt dieser Personenkreis durchschnittlich 575.000 Euro für eine Immobilie. Anders sieht es bei den Kapitalanlegern aus: Übersteigt das Haushaltseinkommen hier die 8.000 Euro, liegt der Immobilienpreis im Schnitt lediglich bei 273.000 Euro. Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten ist dies ein günstiger Preis.

Auch in Berlin sorgen steigende Immobilienpreise dafür, dass es dort kaum mehr Wohnraum mit einem Wert bis zu 100.000 Euro gibt. Nur rund 5 Prozent der Kapitalanleger entscheiden sich für eine Immobilie aus diesem Preissegment. Mit etwa 3 Prozent fällt der Anteil der Eigennutzer sogar noch geringer aus. Hier macht sich der Preisanstieg in der Hauptstadt schon deutlich bemerkbar.
Auch der Anteil von eigengenutzten Immobilien für einen Kaufpreis von 100.000 bis 200.000 Euro ist auf 7,5 Prozent gesunken. Nur für Kapitalanlagen sind in diesem Preissegment noch ausreichend passende Immobilien verfügbar: Knapp 40 Prozent der Anleger investieren in eine Immobilie in diesem Bereich – hier unterscheidet sich das günstige Berliner Angebot noch von anderen deutschen Großstädten.

Wert der Immobilien von Eigennutzern

Wert der Immobilien von Kapitalanlegern

Die meisten Immobilien jedoch liegen, sowohl zum Eigenbedarf als auch als Kapitalanlage, im Preissegment von 200.000 bis 400.000 Euro. Über 40 Prozent des eigengenutzten Wohnraumes und auch der Kapitalanlagen befinden sich in diesem Bereich. Im Preissegment bis zu 600.000 Euro sind noch rund 35 Prozent der Eigennutzer und knapp 7,5 Prozent der Kapitalanleger vertreten.
Deutlich geringer fällt der Anteil von besonders hochpreisigen Immobilien in der Hauptstadt aus: Einen Kaufpreis von über 600.000 Euro bezahlen noch gut 13 Prozent der Eigennutzer, bei den Kapitalanlegern sinkt der Anteil sogar auf rund 8 Prozent. Die hier ermittelten Daten zeigen, dass Berlin noch lange nicht das Preisniveau anderer deutscher Großstädte erreicht hat.

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Eigennutzern

Verhältnis von Neubau zu Bestand bei Kapitalanlegern

Knapp 53 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für einen Neubau, 47 Prozent erwerben eine Bestandsimmobilie. Hingegen wählen nur knapp 25 Prozent der Kapitalanleger einen Neubau, über 75 Prozent investieren in bereits vorhandenen Wohnraum, welcher – im Gegensatz zu vielen anderen Metropolen – in Berlin in noch ausreichendem Maße vorhanden ist.

Die Immobilienpreise im Großraum Berlin steigen stetig an, was sich auch in der Größe des Wohn­raumes widerspiegelt: Beim Berliner Eigennutzer sind es im Durchschnitt 101 Quadratmeter und mit rund 60 Quadratmetern fallen die Kaufobjekte von Kapitalanlegern noch deutlich kleiner aus. Käufer, die Wohnraum als Kapitalanlage nutzen, senken durch kleinere Wohneinheiten den eigenen Kapitaleinsatz. Zudem scheint diese Größe einer Immobilie im Berliner Stadtgebiet besonders gefragt zu sein.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Eigennutzern
101,01m²
Ø Wohnfläche

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Familienstand bei Kapitalanlegern
60,28m²
Ø Wohnfläche

Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Wohnfläche und Familienstand, fällt auf, dass verheiratete Eigennutzer im Durchschnitt eine Immobilie mit 110 Quadratmetern erwerben. Die ledigen Eigennutzer begnügen sich mit rund 77 Quadratmetern.

Wie sieht es beim Einkommen aus? Zumindest beim Eigennutzer steigt mit höherem Einkommen auch die Größe der Immobilie. Bei einem Einkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegt die Immobiliengröße bei Eigennutzern bei 98 Quadratmetern. Übersteigt der Verdienst die 5.000 Euro, steigt die Größe des gekauften Wohnraums auf rund 112 Quadratmeter an. Wem über 8.000 Euro im Monat zur Verfügung stehen, erwirbt im Durchschnitt eine Immobilie mit 140 Quadratmetern.

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zum Haushaltseinkommen bei Kapitalanlegern

Auch unter den Kapitalanlegern ist bei steigendem Einkommen ein leichter Anstieg der Quadratmeterzahl der Immobilie zu verzeichnen – dieser fällt jedoch etwas geringfügiger aus als bei den Eigennutzern.

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Eigennutzern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Wohnfläche (qm) in Bezug zu den Personen im Haushalt bei Kapitalanlegern

Bei den Eigennutzern besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der Quadratmeterzahl der Wunschimmobilie und der Anzahl der Bewohner. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto größer fällt auch die Immobilie aus. Ein eigengenutzter Haushalt mit zwei Personen erwirbt im Schnitt eine Immobilie mit einer Größe von 87 Quadratmetern. Steigt die Zahl der Bewohner auf vier Personen, so wächst die Größe auf 127 Quadratmeter.
Anders sieht es bei den Kapitalanlegern aus. Hier besteht kein Zusammenhang zwischen der Wohnfläche der Immobilie und dem Familienstand oder der Anzahl der Kinder des Käufers. Hier dient die Immobilie als Wertanlage, die selbst nicht bewohnt wird.

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