82,63%
Ø Beleihungsauslauf der Eigennutzer
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Eigennutzern 82,63% bei einem Tilgunssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 140.245,24 Euro.
79,75%
Ø Beleihungsauslauf der Kapitalanleger
Durchschnittlich beträgt der Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern 79,75% bei einem Tilgunssatz von 2,50%. Das Eigenkapital beträgt durchschnittlich 156.764,60 Euro.

Rund 140.000 Euro bringt ein Eigennutzer in Berlin im Durchschnitt an Eigenkapital in die Immobilien­finanzierung ein. Bei Kapitalanlegern in der Hauptstadt steigt der Betrag auf rund 157.000 Euro an. Gründe dafür sind gestiegene Anforderungen seitens der Kreditinstitute sowie die Tatsache, dass Immobilien im Vergleich zu anderen Geldanlagen aktuell sehr attraktiv und damit begehrt sind.
Zwischen dem Immobilienwert und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital besteht eine direkte Abhängigkeit – je höher der Kaufpreis, desto größer fällt auch das eingebrachte Eigenkapital aus. Unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage handelt.
Hintergrund dieser Tendenz ist die Tatsache, dass ein höherer Anteil an Eigenkapital deutlich bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung möglich macht. Zudem setzen viele Kreditinstitute einen bestimmten prozentualen Anteil an eigenen Mitteln voraus.
Bei einem Wert der Immobilie zwischen 100.000 und 200.000 Euro steuert der Berliner Eigennutzer im Schnitt 47.000 Euro an Eigenkapital bei. Steigt der Immobilienpreis auf 200.000 bis 400.000 Euro, erhöht sich im Durchschnitt das eingebrachte Eigenkapital auf rund 82.000 Euro. Bei einem Wert des eigengenutzten Wohnraums zwischen 400.000 und 600.000 Euro wenden Eigennutzer über 153.000 Euro auf.

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei
Eigennutzern

140.245,24€
Ø Eigenkapital

Eigenkapital in Bezug zum Immobilienwert bei Kapitalanlegern

156.764,60€
Ø Eigenkapital

Bei einem Preis zwischen 600.000 und 800.000 Euro bringen Berliner Käufer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, im Schnitt 287.000 Euro als eigene Geldmittel auf. Kostet die Wohnung oder das Haus über eine Million, steuert diese Käufergruppe noch mehr eigene Finanzmittel bei: Im Durchschnitt wird das Eigenkapital dann auf gut 600.000 Euro erhöht.
Auch bei Kapitalanlagen gilt: Je höher der Immobilienwert, desto größer ist der Anteil an Eigenkapital. Auch hier achten Kreditinstitute verstärkt auf die Finanzierbarkeit einer Kapitalanlage, zudem spielen steuerliche Aspekte eine große Rolle.
Bei einem Kaufpreis von 200.000 bis 400.000 Euro bringen Anleger im Durchschnitt Eigenkapital von über 98.000 Euro ein. Ist die Immobilie zwischen 400.000 und 600.000 Euro wert, steigen die Eigenmittel auf über 112.000 Euro. Liegt der Preis der Kapitalanlage bei 600.000 bis 800.000 Euro, erhöht sich der Anteil an Eigenkapital auf rund 175.000 Euro, bei einem Wert von bis zu einer Million sogar auf rund 241.000 Euro. Wer eine Immobilie für über eine Million Euro erwirbt, steuert im Schnitt 487.000 Euro eigenes Kapital bei.
Durch das weiterhin niedrige Zinsniveau bei Immobilienfinanzierungen und dank den noch moderaten Immobilien­preisen im Großraum Berlin ist eine Investition in den Berliner Immobilienmarkt immer noch
lukrativ. Zumal weiter von steigenden Preisen ausgegangen werden kann. Eine Immobilie als Kapitalanlage garantiert langfristig eine hohe Rendite. Deshalb wandert viel Eigenkapital in den Immobilienmarkt der
deutschen Hauptstadt.

Kein direkter Zusammenhang besteht laut Analyse der erhobenen Daten zwischen dem eingesetzten Eigenkapital und der Anzahl der Kinder der Kapitalanleger. Bei den Eigennutzern steigt mit der Anzahl der Kinder auch das eingesetzte Eigenkapital – dies lässt sich mit dem steigenden Bedarf an Wohnfläche und damit auch einem höheren Immobilienwert erklären.

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Eigennutzern

Eigenkapital in Bezug zu der Anzahl der Kinder bei Kapitalanlegern

Der Beleihungsauslauf beschreibt den prozentualen Anteil des Objektwertes, der durch ein Darlehen finanziert wird. Bei den Berliner Eigennutzern liegt der durchschnittliche Wert bei knapp 83 Prozent. Bei Kapitalanlegern fällt der Durchschnittswert mit knapp 80 Prozent geringfügig niedriger aus.
Bei einem Auslauf unter 60 Prozent bieten Kreditinstitute Immobilienkäufern die besten Konditionen für ihre Baufinanzierung. Dennoch nutzen nur etwas über 21 Prozent der Eigennutzer und rund 23 Prozent der Berliner Kapitalanleger diesen Vorteil.
So entscheiden sich rund 46 Prozent der Kreditnehmer, die ihre Immobilie selbst nutzen, für einen Beleihungsauslauf von 60 bis 90 Prozent. Mit knapp 58 Prozent liegt der Anteil bei den Kapitalanlegern sogar noch deutlich höher.
Über 23 Prozent der Eigennutzer entscheiden sich für einen Auslauf von 90 bis 100 Prozent. Selbst einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent nehmen noch über 9 Prozent der Eigennutzer in Anspruch.

Beleihungsauslauf bei Eigennutzern

82,63%
Ø Beleihungsauslauf

Beleihungsauslauf bei Kapitalanlegern

79,75%
Ø Beleihungsauslauf

Noch etwas höher liegt der Wert bei den Berliner Kapitalanlegern: 11 Prozent wählen einen Beleihungsauslauf von über 100 Prozent. Grund dafür: Eine günstige Immobilienfinanzierung steht bei Investoren nicht im Vordergrund. Denn die anfallenden Zinsen können bei einer Kapitalanlage steuerlich geltend gemacht werden.
Durch die steigenden Immobilienpreise in Berlin und das im bundesweiten Durchschnitt geringere Einkommen steht vielen Käufern ein relativ geringes Eigenkapital zur Verfügung. Das Zusammenspiel dieser Faktoren ist für den hohen Beleihungsauslauf in der Hauptstadt mit verantwortlich.

Die Zinsen für eine Baufinanzierung sind weiterhin niedrig, die Anforderungen der Banken und Sparkassen steigen. Dies ist der Grund, aus dem sich Kreditnehmer zunehmend für einen höheren Tilgungssatz entscheiden. In Berlin liegt dieser durchschnittlich bei 2,5 Prozent, für Eigennutzer und für Kapitalanleger.

Tilgungssatz bei Eigennutzern

2,50%
Ø Tilgungssatz

Tilgungssatz bei Kapitalanlegern

2,50%
Ø Tilgungssatz

Entsprechend entscheiden sich nur rund 6 Prozent der Eigennutzer für einen Tilgungssatz von 1 bis 2 Prozent. Bei den Kapitalanlegern entfallen rund 8 Prozent auf dieses Segment. Der mit Abstand größte Teil der Immobilienkäufer bevorzugt einen Tilgungssatz von 2 bis 3 Prozent: Mit über 55 Prozent nimmt mehr als Hälfte der Eigennutzer diesen Tilgungssatz in Anspruch. Etwas geringer fällt der Anteil bei den Kapitalanlegern aus – doch auch hier sind es noch gut 53 Prozent, die sich für diesen Tilgungssatz bei ihrer Immobilienfinanzierung entscheiden.
Über 22 Prozent der Eigennutzer wählen bei ihrer Finanzierung einen Tilgungssatz von 3 bis 4 Prozent. Bei Kapitalanlegern liegt der Anteil bei 20 Prozent. Den höheren Tilgungssatz von 4 bis 5 Prozent nehmen noch 7 Prozent der Eigennutzer in Anspruch. Selbst bei einer Tilgung von 5 Prozent und höher greifen noch über 9 Prozent der Darlehensnehmer zu.
Auch Kapitalanleger reagieren auf die aktuelle Niedrigzinslage und entscheiden sich für eine höhere Tilgung. Auf einen Wert von 4 bis 5 Prozent entfallen knapp 6,5 Prozent dieser Käufergruppe. Bei einem Tilgungssatz von 5 Prozent und höher sind fast 12 Prozent der Kapitalanleger vertreten. Grund dafür: eine schnellere Entschuldung im aktuellen Zinstief.

Trotz der steigenden Immobilienpreise hat Berlin noch nicht das Preisniveau anderer deutscher Großstädte erreicht. Dennoch werden Käufer von Immobilien in der Hauptstadt stärker belastet, da auch das durchschnittliche Einkommen niedriger als im bundesdeutschen Vergleich liegt.
Wer in der Hauptstadt eine Immobilie zur Eigennutzung kauft, muss im Schnitt monatlich 1.223 Euro aufbringen. Dies entspricht 26,31 Prozent des durchschnittlichen Einkommens. Deutlich niedriger fällt die monatliche Belastung bei Kapitalanlegern aus. Mit rund 13 Prozent des Einkommens müssen im Schnitt rund 946 Euro aufgebracht werden.

Monatliche Belastung bei Eigennutzern

Monatliche Belastung bei Kapitalanlegern

Ähnlich wie in anderen deutschen Städten ist auch in Berlin das Annuitätendarlehen die häufigste Darlehensart. In der Hauptstadt entscheiden sich 87 Prozent der Eigennutzer für diese Kreditform. Bei den Kapital­anlegern liegt der Wert sogar bei 89 Prozent. Ergänzt werden kann die Finanzierung durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Rund 7 Prozent der Eigennutzer nehmen diese Möglichkeit für sich in Anspruch. Kapitalanleger nutzen diese Form der Finanzierung nur in geringem Maße.
Für ein endfälliges Darlehen entscheiden sich knapp 5 Prozent der Eigennutzer. Nur rund 1,4 Prozent der Kapitalanleger nutzen diese Kreditform. Hierbei wird der Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit vollständig zurückgezahlt.

Darlehensart der Eigennutzer

Darlehensart der Kapitalanleger

Darlehensart (KfW) der Eigennutzer

Darlehensart (KfW) der Kapitalanleger

Einen hohen Stellenwert unter denjenigen, die ein Darlehen der KfW in Anspruch nehmen, nimmt das Förder­programm für energieeffizientes Bauen (KfW 153) ein. Für diese Darlehensart entscheiden sich über 65 Prozent der Eigennutzer sowie ganze 100 Prozent der Kapitalanleger in Berlin - ihnen steht das Programm KfW 124 nicht zur Verfügung. Auf dieses greifen dafür gut 34 Prozent der Eigennutzer zurück.

Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage: In der Hauptstadt entscheiden sich Käufer von Immobilien für eine längerfristige Zinsbindung. Zumal sich die Zinsen weiterhin auf einem historischen Tiefstand befinden.
Mit 51 Prozent entscheidet sich über die Hälfte der Eigennutzer für eine Festschreibung der Zinsen von 10 Jahren. Bei gut 36 Prozent der Darlehensverträge sind es 15 Jahre. Über 5 Prozent der Kreditnehmer nutzen eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Eine Zinsbindung von nur 5 Jahren wird kaum noch von den Eigennutzern in Anspruch genommen.

Zinsfestschreibung bei Eigennutzern

Zinsfestschreibung bei Kapitalanlegern

Auch nur wenige Kapitalanleger entscheiden sich mit 1,7 Prozent für eine kurze Zinsbindung von 5 Jahren. Hierbei handelt es sich meist um eine Zwischenfinanzierung. Der Fokus liegt auch hier bei über 52 Prozent auf einer Zinsbindung von 10 Jahren. Zumal die Spekulationsfrist ebenfalls 10 Jahre beträgt. Viele Investoren erwägen nach diesem Zeitraum einen Wiederverkauf ihrer Immobilie. Die erzielten Gewinne sind dann steuerfrei. Dennoch wählen über 19 Prozent der Kapitalanleger eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren.
25 Prozent entscheiden sich für Festschreibungen, die außerhalb dieser Zeiträume liegen.

Kontakt

Haben Sie noch Fragen?

Möchten Sie mehr zur Baufinanzierung erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontakt aufnehmen Zur Webseite

Berlin 2018

Alle Daten stammen von Kunden, die eine Immobilienfinanzierung über die Hüttig & Rompf AG abgeschlossen haben, denn darauf sind wir spezialisiert. Als Immobilienfinanzierer bilden wir seit über 30 Jahren die Schnittstelle zwischen Kunden und Kreditgebern. In den letzten Jahren haben sich durch die kompetente Beratung unserer Baufinanzierungsexperten über 60.000 Kunden den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllt. Allein 2018 entschieden sich 6.700 Kunden für einen Darlehensvertrag über eine unserer 300 Partnerbanken und Sparkassen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von 2 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört die Hüttig & Rompf AG damit zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern in Deutschland.