Im Jahr 2013 wurde in Deutschland der Bau von rund 270.400 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 12,9% oder knapp 30.900 Wohnungen mehr als im Jahr 2012. Damit seien mehr Baugenehmigungen eingereicht worden als in den zehn Jahren zuvor.

Die Baugenehmigungen umfassen den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Vor allem bei Eigentumswohnungen gab es einen kräftigen Schub. Hier gab es ein Wachstum von rund 15% auf gut 66.000 Wohnungen.

Das Plus bedeute aber nicht zwangsläufig, dass günstiger Wohnraum entstehe, hieß es beim Bauindustrieverband. Jährlich müssten mindestens 130.000 neue Mietwohnungen auf den Markt kommen, derzeit werde aber gerade die Hälfte gebaut. Die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen sei naturgemäß vor allem in Ballungsräumen groß. Für das laufende Jahr rechnet die deutsche Baubranche mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends. Grund dafür seien unter anderem die sehr niedrigen Zinsen.

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