Großstädter wollen im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen. Das ergab eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW). Welche Potenziale sich daraus für Makler ergeben? Hüttig & Rompf gibt Einblicke.

Die Rentner von morgen haben eine klare Vision davon, wo sie leben wollen: In der eigenen Immobilie. Wer bereits Eigentümer ist, kann sich nicht vorstellen, die eigenen vier Wände gegen eine Mietwohnung zu tauschen. Und die Deutschen, die noch zur Miete wohnen, wünschen sich für das Alter mehrheitlich ebenfalls Wohneigentum. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW), bei der 305 Großstädter im Alter zwischen 50 und 65 befragt wurden.

Balkon wichtiger als Aufzug

Mehr als ein Fünftel der befragten älteren Menschen will umziehen. Zwei Drittel davon sogar innerhalb der nächsten fünf Jahre. Mit 80 Prozent will die Mehrheit auch weiterhin in einer Großstadt wohnen. Und wie der künftige Alterswohnsitz aussehen soll, wissen die Senioren von morgen auch schon. Ein Balkon, eine Terrasse oder ein Garten ist für 41 Prozent der Befragten wichtig. Für nur 29 Prozent hingegen hat ein Aufzug Priorität.

Drei Millionen zusätzliche Wohnungen für Senioren benötigt

Der Bedarf an altersgerechten, barrierefreien Wohnungen wird in Zukunft dennoch stark zunehmen. Nach Berechnungen des IW Köln benötigt die Generation „65plus“ im Jahr 2030 rund drei Millionen Wohnungen mehr, als die Rentner von heute. Dafür müssen neben Neubauten auch mehr Bestandswohnungen seniorengerecht umgebaut werden.

Potenzial für Beratung und KfW-Förderung

Immobilienmakler können auf diesen Trend reagieren und ihre Kunden vorausschauend beraten. Bodengleiche Duschen, Treppen mit zweitem Handlauf oder breite Türen sind Vorzüge, auf die Sie Rentner von morgen aufmerksam machen können.

Fehlen diese Faktoren, obwohl Sie Ihrem Kunden wichtig sind? Die KfW fördert Umbaumaßnahmen für altersgerechte Wohnungen – und das unabhängig vom Alter der Immobilienkäufer.

Entscheidet sich Ihr Kunde für eine barrierearme modernisierte Immobilie im Ersterwerb, können die Kosten der Umbaumaßnahmen ebenfalls gefördert werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen sind.

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