Wer verdient mehr? Wer kauft sich die größere Immobilie? Und wer zahlt geringere Kreditraten? Wir zeigen wie sich die Käufer in Köln und Düsseldorf unterscheiden – und wo die Gemeinsamkeiten liegen…

 

Zwei Großstädter, ein Ziel: die eigenen vier Wände. Aber wie ticken die typischen Eigennutzer in Düsseldorf und Köln? Ganz ähnlich – zumindest, was die Eckdaten angeht. Beide sind durchschnittlich 37 Jahre alt, verheiratet, arbeiten als Angestellte und entscheiden sich für eine Eigentumswohnung. So das Ergebnis unseres aktuellen Marktreports „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“. Neben den Gemeinsamkeiten gibt es aber auch Unterschiede. Und die betreffen vor allem Kennzahlen, die Banken beim Immobilienkauf wichtig sind.

Kölner bringt weniger Eigenkapital mit als Düsseldorfer

Der typische Düsseldorfer hat ein monatliches Haushaltseinkommen (alle Einkommensquellen nach Abzug der Steuern) von 5.988 Euro. Damit ist er dem Kölner (5.464 Euro) ein paar hundert Euro voraus. Auch in Sachen Eigenkapital liegt der Düsseldorfer vorne. Insgesamt bringt er rund 143.000 Euro an Eigenkapital in die Baufinanzierung ein. Der Domstädter hat mit rund 105.000 Euro etwas weniger eigene Mitteln zur Verfügung.

Für Tilgung und Zinsen zahlt der Kölner monatlich 1.452 Euro an die Bank – und damit 177 Euro weniger als der Düsseldorfer. Er bringt 1.629 Euro auf. „Im Verhältnis sind es bei beiden rund 27 Prozent des Einkommens“, weiß unser Vorstand Ditmar Rompf. „Ein hoher Wert, aber nicht zu hoch. Die Düsseldorfer und Kölner übernehmen sich beim Immobilienkauf nicht. Ihnen bleibt genügend Geld, um sich im Alltag nicht stark einschränken zu müssen.“

Auch auffällig: Der Kölner entscheidet sich für eine höhere Anfangstilgung als der Düsseldorfer. Er wählt einen Tilgungssatz von 2,4 Prozent, der Düsseldorfer entscheidet sich für 2,1 Prozent. Bei gleichen Voraussetzungen würde der Domstädter so schneller schuldenfrei sein.

Düsseldorfer kauft größere und teurere Immobilie als der Kölner

My home is my castle: Beim Düsseldorfer scheint dieser Spruch Programm zu sein. Seine Immobilie ist 122 Quadratmeter groß – 9 Quadratmeter mehr als beim Kölner. Außerdem hat das Eigenheim des Düsseldorfers einen höheren Wert: Der Immobilienwert liegt bei 568.000 Euro. Beim Kölner sind es mit etwa 447.000 Euro deutlich weniger.

Immer mehr Verheiratete erwerben ein Eigenheim

Neben den finanziellen und Objektkennzahlen liefert der Markreport noch weitere aufschlussreiche Einblicke. Zum Beispiel in die beiden Käufertypen als solche. So sind in beiden Städten immer mehr Käufer verheiratet. Ihr Anteil stieg in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich auf 77 Prozent in Köln (2017 noch 53 Prozent) und auf 84 Prozent (2017: 65 Prozent) in Düsseldorf. Auch spannend: In der Landeshauptstadt ist nur noch jeder dritte Käufer ohne Kinder. In Köln dagegen ist jeder zweite kinderlos.

Sie wollen noch mehr Infos zu den Immobilienkäufern in Köln und Düsseldorf? Den gesamten Marktreport mit allen Zahlen und Fakten zu den typischen Eigennutzern und Kapitalanlegern im Rheinland können Sie hier herunterladen. Viel Spaß beim Lesen. 

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