Kaufen, bauen, modernisieren: Dafür können Sie finanzielle Unterstützung von der KfW beantragen. Mit den Fördermitteln der Staatsbank sparen Immobilienkäufer oft tausende Euro Zinsen. Wir erklären Ihnen, wie Sie von günstigen Krediten und Zuschüssen für Ihr Eigenheim profitieren können.

Finanzielle Unterstützung bei Modernisierungen oder dem Neubau: Das bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. Als weltweit größte nationale Förderbank, schafft sie mit zinsgünstigen Darlehen Anreize für energieeffiziente Baumaßnahmen und erleichtert Immobilienkäufern den Weg ins Eigenheim. Ob Sie neu bauen oder eine Bestandsimmobilie nach den von der KfW festgelegten Standards sanieren: Die KfW bietet für die unterschiedlichsten Wohnsituationen Förderprogramme.

Mit der KfW ins Eigenheim

Mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm 124 unterstützt die KfW alle, die Wohneigentum kaufen oder bauen und selbst darin wohnen werden. Ab 0,85 Prozent effektiven Jahreszins bekommen Immobilienkäufer, unabhängig von Alter und Familienstand, einen Kredit von bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben. Die Fördermittel dürfen auch für alle anfallenden Nebenkosten, wie Gebühren für Notar und Makler, verwendet werden. Das Programm kann außerdem mit anderen KfW-Förderprodukten kombiniert werden. Wer seine Wohnimmobilie energieeffizient baut oder saniert, profitiert von weiteren KfW-Krediten und Zuschüssen.

Mit energieeffizienten Baumaßnahmen sparen

Zum Beispiel vom Programm 153 „Energieeffizient Bauen“. Einen Förderhöchstbetrag von 100.000 Euro können alle beantragen, die ein neues KfW-Effizienzhaus bauen oder kaufen möchte. Im Programm 151 „Energieeffizient Sanieren“ werden Einzelmaßnahmen mit bis 50.000 Euro gefördert. Sie planen nur kleine Umbauten, die Sie vollständig durch Eigenmittel finanzieren? Mit dem Förderprogramm 430 „Energieeffizient Sanieren“ gewährt Ihnen die KfW einen Zuschuss für Ihre Baumaßnahmen. Bis 30.000 Euro je Wohneinheit sind möglich.

Zuschuss auch für Baubegleitung

Ganz gleich, für welches Programm Sie sich entscheiden: Sie sollten erst den Antrag auf einen KfW-Kredit oder Zuschuss stellen und dann den Bau oder die Sanierung umsetzen. Denn die KfW-Förderung kann nicht in bereits begonnene Baumaßnahmen eingebunden werden. Bei einigen Programmen ist außerdem ein Sachverständiger, der ein Sanierungskonzept erstellt und anschließend den Bau begleitet, notwendig. Diese fachmännische Baubegleitung wird übrigens auch gefördert (Programm 431: Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung).

Antrag auf Förderung nicht über die KfW selbst

Die KfW vergibt Kredite und Zuschüsse nicht direkt, sondern stellt das Geld nur bereit. Die Abwicklung erfolgt dann über Finanzierungspartner wie Banken und Sparkassen. Sie können ein KfW-Darlehen natürlich auch über Hüttig & Rompf beantragen. Ihr Finanzierungsberater gibt Ihnen Informationen darüber, wie Sie die Förderung in Ihre Baufinanzierung integrieren können und leitet Ihren Antrag an eine unserer Partnerbanken weiter. So können Sie sicher sein, dass Ihre Fördermöglichkeiten optimal ausgeschöpft werden.

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