Die Grunderwerbsteuer in Hessen wird schneller erhöht als bisher erwartet. Bereits im kommenden August soll der Satz für die Steuer auf Grunderwerb von 5% auf dann 6% steigen. Ursprünglich war geplant, die Grunderwerbgabe erst zum 1. Januar 2015 anzuheben. Der neue Steuersatz ist Teil des Nachtragshaushalts, den die hessische schwarz-grüne Landesregierung dem Parlament vorgelegt hat. Mit diesen und anderen Maßnahmen soll die Neuverschuldung Hessens im Jahr 2014 auf unter 1 Mrd. Euro gedrückt werden.

Die Grunderwerbsteuer in Hessen wird schneller erhöht als bisher erwartet. Bereits im kommenden August soll der Satz für die Steuer auf Grunderwerb von 5% auf dann 6% steigen.

Ursprünglich war geplant, die Grunderwerbgabe erst zum 1. Januar 2015 anzuheben. Der neue Steuersatz ist Teil des Nachtragshaushalts, den die hessische schwarz-grüne Landesregierung dem Parlament vorgelegt hat. Mit diesen und anderen Maßnahmen soll die Neuverschuldung Hessens im Jahr 2014 auf unter 1 Mrd. Euro gedrückt werden.

Es wird erwartet, dass die vorgezogene Steuererhöhung schon in diesem Jahr rund 60 Mill. Euro in die Haushaltskasse spült. Im kommenden Jahr sollen es dann 155 Mill. Euro sein.

Mit der Erhöhung von 5% auf 6% stößt Hessen in Sachen Grunderwerbsteuer in die Spitzengruppe der Bundesländer vor. Spitzenreiter ist mit 6,5% Schleswig Holstein, wo die Erhöhung um einen Prozentpunkt im zurückliegenden Januar erfolgte.

Ebenfalls zu Jahresbeginn erhöhte Berlin um einen Prozentpunkt auf 6%. In Bremen und Niedersachsen müssen Immobilienerwerber seit Anfang des Jahres mit 5% einen halben Prozentpunkt mehr aufbringen als bisher.

Die niedrigste Grunderwerbsteuer wird mit 3,5% in Bayern und Sachsen fällig. Die übrigen Bundesländer pendeln zwischen 4% und 5%.

Verwandte Artikel. Das könnte Sie auch interessieren.