Das Eigenheim ist finanziert doch damit ist es nicht getan. Der Immobilienkauf bringt nämlich auch Nebenkosten mit sich. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, mit welchen Nebenkosten Sie rechnen sollten.

- Gutachten von Sachverständigen
-Courtage für den Makler (3,57 bis über sieben Prozent)
-Nebenkosten für die Baufinanzierung (Bereitstellungszins und Gebühren)
-Grundbucheintrag
-Grunderwerbsteuer (abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent)
-Gebühren für Notar und Gericht (bis zu zwei Prozent)
-Modernisierung (Bestandsimmobilie)
-Reparaturen (Bestandsimmobilie)
- Baugenehmigung (Neubau)
-Erschließungskosten (Neubau)
- Bodengutachten (Neubau)
-Versicherungen
-Miete für die alte Immobilie vor dem Einzug ins Eigenheim
-Kosten für den Umzug

Nebenkosten abhängig von Immobilienart

Alt- oder Neubau, Wohnung oder Haus: Die Immobilienart hat direkten Einfluss auf die Höhe der Nebenkosten. Während bei Bestandsimmobilien vielleicht Kosten für Modernisierungen und Reparaturen anfallen, sollten Bauherren zusätzliches Budget für Bodengutachten, Erschließungskosten und Baugenehmigung einplanen. Einige Rechnungen muss aber jeder Käufer ganz unabhängig von der Immobilienart bezahlen. Zum Beispiel die Gebühren für den Notar, der durch die Beurkundung den Kaufvertrag rechtskräftig macht. Oder die Grunderwerbsteuer, die je nach Bundesland anders ausfällt.

Nebenkosten mit Eigenkapital finanzieren

Diese Kosten sollten aus eigenen Mitteln bestritten werden können. Denn eine Immobilie bietet der Bank Sicherheit und wird dementsprechend finanziert, Nebenkosten allerdings nicht. Im Falle einer Insolvenz des Käufers ginge der Bank der Betrag deshalb verloren. Falls es nicht möglich ist, diese Zahlungen durch Eigenkapital abzudecken, ist eine Finanzierung der Nebenkosten dennoch möglich. Allerdings lässt sich die Bank das Risiko, das sie durch die Unsicherheit trägt, mit höheren Zinsen bezahlen. Die Immobilienfinanzierung wird dadurch teurer. Sollten Sie die Nebenkosten nicht selbst tragen können, berät Hüttig & Rompf Sie gerne über Ihre Möglichkeiten.

Zusätzliche Reserven einplanen

Besonders ein Hausbau kann sich plötzlich verteuern. Nicht nur Nebenkosten, sondern auch ungenaue und unvollständige Bau- und Leistungsbeschreibungen des Bauträgers sind ein Punkt, der den Preis in die Höhe treibt. Dafür sollten Sie finanzielle Reserven einplanen. Rücklagen sind aber auch sinnvoll, wenn Sie eine Bestandsimmobilie erworben haben. Denn Renovierungen können schnell ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Dabei sind Reparaturen und Modernisierungen wichtig, um einen Wertverlust zu vermeiden. Ein entscheidender Faktor, wenn Sie Ihre Immobilie später vielleicht verkaufen wollen.

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