Der deutsche Immobilienmarkt boomt. Ein Gebäude nach dem anderen entsteht. So auch 2017: Mehr als 300.000 neue Wohnungen werden erwartet. Aber auch andere Immobilientypen sind im Entstehen. Wir haben ganz genau hingeschaut.

Aufschwung beim Wohnungsbau: 2016 sind – inklusive Umbaumaßnahmen – über 280.000 Wohnungen fertiggestellt worden. Das schätzen der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Und der Trend hält an. Wie im Vorjahr gehen die Verbände von einem Wachstum in allen Bausparten aus. Insgesamt sollen die Umsätze im Baugewerbe auf 112 Milliarden Euro steigen – Höchstwert seit 20 Jahren. Treiber ist vor allem der Wohnungsmarkt. Hier rechnen die Verbände für 2017 mit 310.000 bis 320.000 neuen Wohneinheiten.

Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude ziehen an

Auf Aufschwung deuten auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes hin. So gab es 2016 von Januar bis November insgesamt 340.000 Baugenehmigungen. Ein stolzes Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sehr gefragt bei den Wohngebäuden: Mehrfamilienhäuser mit drei oder mehr Wohnungen. Sie stiegen um über 27 Prozent. Beliebt zeigten sich auch Eigentumswohnungen. 17 Prozent mehr Baugenehmigungen als 2015 wurden gezählt. Und abseits des Wohnungssektors? Die größten Sprünge machten Anstaltsgebäude wie Krankenhäuser oder Ferien- und Pflegeheime (plus 71 Prozent). Gefolgt von Büro- und Verwaltungsgebäuden mit einem Zuwachs von 30 Prozent.

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