| Allgemeines , Trends , Baufinanzierung , Förderungen | Britta Fitz

Geld sparen mit den Förde­rungen der Länder, Kommune und Kirchen

Förderprogramme sind in vielen Baufinanzierungen ein wichtiger Bestandteil, um Kosten zu sparen. Meist handelt es sich hierbei um Förderungen der KfW zum energieeffizienten Bauen oder Modernisieren. Doch auch die Bundesländer, Kommunen und Kirchen haben eigene Förderangebote, mit denen sich unter Umständen viel Geld sparen lässt. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Was und wer wird gefördert? 
Viele Bundesländer bieten spezielle Programme für bestimmte Personengruppen an, damit möglichst viele potenzielle Baufamilien ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen können. Berechtigt für diese Förderungen sind meist Privatpersonen – dabei gilt es oftmals Einkommensgrenzen zu beachten. Gefördert wird vor allem der Neubau oder der Kauf von selbst genutztem Wohneigentum und Modernisierungsmaßnahmen sowie der Ausbau vorhandener Immobilien. Doch auch wenn Hauseigentümer ihren Wohnraum barrierefrei umbauen oder energieeffizient sanieren, kann eine Förderung in Frage kommen. 

 

Was sind die Ziele der Förderungen? 
Jedes Bundesland hat ein eigenes Förderinstitut. Das Ziel ist es, auch Familien mit geringerem oder mittlerem Einkommen die selbstgenutzte Immobilie zu ermöglichen – geregelt ist dies über das bundesweit geltende Wohnraumförderungsgesetz (WoFG). Städtebauliche oder ökologische Ziele können bei den Förderungen ebenso eine Rolle spielen wie der behindertengerechte Umbau einer Immobilie. 

 

Welche Förderarten gibt es? 
In erster Linie vergeben die Förderinstitute der Länder zinsgünstige Förderdarlehen. Manche Bundesländer unterstützen bestimmte Immobilienvorhaben auch mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Ein weiteres Mittel sind Aufwendungshilfen, die dazu dienen, die Belastungen für die Eigentümer in den Anfangsjahren tragbarer zu gestalten. Viele Bundesländer bieten darüber hinaus Landesbürgschaften an, die an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. 

 

Was muss beim Antrag beachtet werden? 
Förderungen der Bundesländer müssen meist direkt über die öffentliche Verwaltung oder bei der Landeskreditanstalt selbst beantragt werden. Zum Teil kann dies auch über die finanzierende Hausbank erfolgen. 

 

Gibt es weitere Fördermöglichkeiten
Ja, die gibt es – je nachdem, wo Sie bauen, kaufen oder modernisieren. Denn auch Kommunen und Kirchen können Baufamilien bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen, zum Beispiel mit Zuschüssen, Darlehen oder verbilligtem Bauland bzw. Bauland in Form von Erbpachtgrundstücken. 

 

Klingt kompliziert? Wir helfen! 
Bei einer Baufinanzierung mit Hüttig & Rompf müssen Sie sich keine Sorgen machen, eventuell auf Sie zutreffende Fördermöglichkeiten zu verpassen. Denn Ihr Finanzierungsberater hat alles auf dem Schirm. Dennoch: Es schadet natürlich nichts, wenn Sie sich vorher schon einmal selbst schlau machen. 

 

Links zu den Förderprogrammen der Bundesländer 

Baden-Württemberg 

Bayern 

Berlin 

Brandenburg 

Bremen 

Hamburg 

Hessen 

Mecklenburg-Vorpommern 

Niedersachen 

Nordrhein-Westfalen 

Rheinland-Pfalz 

Saarland 

Sachsen 

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein 

Thüringen 

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